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THEMA: Unverträglichkeit der Gaumenplatte des 3. Gebisses
 
Unverträglichkeit der Gaumenplatte des 3. Gebisses
Beitrag vom 26.07.2011, 10:06 Uhr

 
Einen schönen guten Tag!

Es geht um meine Mutter! Sie, 71 Jahre uns sehr rüstig und lebensbejahend, hat sich vor 10 Jahren mehrere Implantate im Oberkiefer setzen lassen! Leider war die finanzielle Seite durch zahnärztliche Missaufklärung ungesichert, da meine Mutter (Rente 940 Euro mtl.) nur die Kosten für die IMPLANTATE genannt bekam - aber nicht für die natürlich noch erforderlichen Zähne auf den Implantaten! Mit den damals 5000 Euro waren ihre Geldmittel erschöpft!

Nun ist sie 10 Jahre mit einem Provisorium rumgelaufen! Auf Drängen von mir, ist sie nun sehr unglücklich zum Zahnarzt gegangen, da eine Lösung mit herausnehmbarem Zahnersatz u.a. aus psychischen Gründen nicht für sie tragbar war.

Nun hat sie nach Aufklärung zahnärztlicher Seits bzgl. 3 möglichen Lösungen für ERSTMAL die günstigste, das 3. Gebiss entschieden!

Die anderen beiden Lösungen wären ein herausnehmbarer Zahnersatz OHNE Gaumenplatte mit teilweisem besetzten der schon gesetzten Implantate gewesen für ca. 3500 Euro ODER eine noch teurere Lösung mit einem festen Lösung rein auf Implantaten (wobei dann noch welche gesetzt werden müssten) ca. 6000 Euro!


Nun hat sie sich ERSTMAL - um ihre Vorurteile abzubauen und auch mal wieder Lebensqualität zu erlangen - für das günstige 3. Gebiss entscheiden! Auch hierfür muss sie was dazu bezahlen, da sie MINIMAL über der Grenze für die Härtefallregelung liegt mit ihrer Rente.

Nun hat sie seit wenigen Tagen das Gebiss mit Gaumenplatte und ist so unglücklich! Sie kann nichts mehr schmecken! Die drei noch vorhandenen eigenen, als Sockel fungierenden Zähne fixieren das Gebiss perfekt! Also rausfallen tut da nichts auch ohne Klebemittel. Es geht sogar so schwer raus, dass sie damit Probleme hat.

Aber die Gaumenplatte ist das schlimmste für sie!

Nun wäre die Überlegung, welche Lösung OHNE Gaumenplatte möglich wäre und auch BEZAHLBAR!

Sie versucht dann mit einem Kredit die Lösung zu finanzieren...

Ich bin für jede Hilfe und Tipp dankbar!

Herzliche Grüsse ( auch im Nahmen meiner Mutter ) aus Hannover




PS:

Um es mal deutlicher zu machen und meine Unsicherheit in der Bezeichnung der Dinge unwichtig zu machen, hier mal drei Bilder vom aktuellen Zahnersatz meiner Mutter!

Auf dem dritten Bild habe ich die Lage der drei schon gesetzten "schlafenden" Implantate eingezeichnet!

Mich würden ihre Meinungen zu den gegebenen Möglichkeiten und der Ausführung der aktuellen Arbeit interessieren!


Ganz herzlichen Dank!

Meine Mutter ist voller Hoffnung, hier zielführende Antworten zu bekommen!

Hier Links zu den drei Bildern:

http://imageshack.us/photo/my-images/535/cimg0867t.jpg/

http://imageshack.us/photo/my-images/708/cimg0868t.jpg/

http://imageshack.us/photo/my-images/837/cimg0869p.jpg/
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Re:Unverträglichkeit der Gaumenplatte des 3. Gebisses
Beitrag vom 26.07.2011, 21:43 Uhr

 
Hallo Zusammen,

Also man hätte die Zähne und die Impls. Kombinieren können und somit schon mit 2-3 impl. Eine gaumenfreie Lösung schaffen können, das ist auch mit Nichtedelmetall möglich und kann durch ein gutes Labor im Einstückguss durchgeführt werden. Schade ist das die Mama jetzt schon Geld in eine nicht zufriedenstellende Situation investiert hat und somit doppelt zahlt, anstatt sofort die gaumenfreie Variante zu wählen. Wichtig wäre zu wissen wie viele impls Sie hat und wo diese stehen dann kann man Ihnen noch besser helfen.

Gruß K.Alpaslan
Fachzahnarzt oralchirurgie & Zahnarzt
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Re:Unverträglichkeit der Gaumenplatte des 3. Gebisses
Beitrag vom 26.07.2011, 22:51 Uhr

 
von corradovienna
Expert Border
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Sehr geehrter Herr Wedemann!

Wenn Implantate vorhanden sind und diese nicht allzusehr im Winkel verkippt sind, gibt es drei kostengünstige Lösungen:

a) Druckknopfanker auf die Implantate setzen und in die alte Prothese die entsprechenden Gegenknöpfe /Patrizen einarbeiten. Voraussetzung sind im Oberkiefer allerdings 6 Implantate.

b) Kostengünstige "lagernde" Aufbauteile auf die Implantate und diese so beschleifen, dass eine teleskopierende Brücke möglich ist (Prinzip Fang den Hut) dann Nichtedelmetallbrücke darauf. geht ab vier Implantaten

c) Stegverbund und metallgerüstprohtese - da genügen auch wieder vier Implantate, diese müssen allerdings strategisch gut stehen.

Besorgen Sie ein Panoramabild und stellen Sie uns das ins Netz. Erst dann könnten Sie auch Angaben mit einer ungefähren Preisschätzung wissen.

Für weit unter Euro 5.000 ist das sicherlich lösbar, nicht jedoch unter Euro 3.000,00

Dr.Konrad Jacobs, Wien
c)
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