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Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 06.02.2008, 09:00 Uhr
Wer kann mir eine Entscheidungshilfe geben?
1. Vorschlag meines ZA Teleskopvers. f. den ges. OK nach Entfernung von 3 Zä. (3 fehlen bereits). Mein Problem: Ich kann mich mit der Heraus-nehmbarkeit nicht abfinden (Psyche) u. wün-sche mir Implantate. Dies lehnte er unter den jetzigen Gegebenheiten (Parodontitis, geringe Knochensubstanz an 2 Stellen) ab.
2. Meinung durch renommierten Implantologen Implantate (3-4) nach vorh. Knochenaufbau u. letztendlicher Versorgung mit fester Brücke. Kosten im Bereich eines Neuwagens ohne Garantie auf Haltbarkeit.
3. Meinung Variante 1): Jetzt Teleskopvers. für ca. 5-8 Jahre, dann Implantate. Variante 2): Sofortige Extraktion aller Zä im OK, Knochenaufbau u. 6-8 Implantate mit fester Brücke.
Was soll ich tun? Bei Var. 1 würde ich immerhin meine Zä noch ein paar Jahre behalten, wäre aber nicht so komfortabel. Kosten jetzt ca. 3-5000 € u. später f. Implantate nochmals mind. 15.000 €. Bei Var. 2 hätte ich die Komfortlösung sofort, würde die Kosten f. Teleskope sparen. Nachteil, sollte es schiefgehen hätte ich das Geld in den Sand gesetzt, meine Zä im OK wären weg und ich hätte nur noch die Mög-lichkeit einer Vollprothese (Horror).
Hilfe!!!
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Re: Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 06.02.2008, 17:31 Uhr
also, das seelische problem mit der herausnehmbarkeit ist völlig verständlich. aber glaube mir, daran hast du dich nach 2 tagen gewöhnt (ich spreche aus eigener erfahrung). wenn du 6 zähne los bist, hast du immerhin noch 8 (ohne weisheitszähne), und da sollte eine teleskopprothese ganz komportabel sitzen. sofern sich später die verbliebenen zähne sukzessive verabschieden, können sie immer noch durch implantate ersetzt werden.
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Re: Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 06.02.2008, 17:43 Uhr
Hallo Heidi, habe seit ich 32 bin eine Teilprothese im UK getragen. Erst vor kurzem habe ich mir Implantate setzen lassen und habe jetzt eine feste Brücke bzw Einzelkronen. Aber es war kein guter Tausch. Die Prothese war sehr gut sauber zu halten, was die feste Brücke nicht ist. Jetzt habe ich ein starkes Fremdkörpergefühl, hatte ich mit Prothese nie. Knochen hat sich bei mir praktisch nicht abgebaut, jeder Chirurg hat gestaunt über diese Knochenhöhe nach der langen Zeit. Und was du herausnehmen kannst, kannst ja auch wieder einsetzen. Hoffe, ich konnte dir ein paar Argumente liefern.
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Re: Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 07.02.2008, 08:29 Uhr
Hallo Michael,
vielen Dank für Deine Nachricht. Du hast mir schon mal einen Teil der Angst genommen. Grundsätzlich habe ich kein Problem mit dem Älterwerden, bilde mir auch ein jünger zu wirken aber diese rein/raus-Geschichte macht mir schon Kopfschmerzen. Auch habe ich die Befürchtung das ich mit dem "Handling" nicht klar komme.
Liebe Grüße Heidi
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Re: Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 07.02.2008, 08:34 Uhr
Danke Paula
auch Dein Beitrag hat mir sehr geholfen. Aber wie gesagt, neben dem psychischen Problem habe ich auch Angst vor dem "Handling".
Liebe Grüße Heidi
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Re: Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 08.02.2008, 21:02 Uhr
hallo heidi, ich hab mich GENAUSO gefühlt! der zusatnd in meinem mund war deinem sehr ähnlich. ich habe zif varianten angehört, und schlussendlich mich entschieden für die komplett-sanierung. alle zähne weg aus dem ok, denn mit der teilweisen renovierung einmal da und einmal dort konnte ich mich nicht anfreunden. es hätte genauso einen haufen geld gekostet!-und zudem wär eine dauer-baustelle in meinem mund, teilprothese da, kronen dort etc. und die vorstellung, dass ich jahrelang nix anderes mehr mache, als beim zahnarzt zu sitzen. die radikallösund war: 6 implantate im oberkiefer und festsitzende brücke drauf. psychisch wärs mir nicht so ein problem geworden, denn ich hatte ja vier monate die prov.vollprothese und konnte ganz gut damit leben. und eine teleskopversorgung sitzt ja ganz fest, da kann man essen, singen und lachen nach herzenslust (anders mit der vollprothese). also psychisch ist die belastung, glaube ich, nicht so groß, allerdings weiß ich nicht, wie alt du bist (ich bin 45). nun, meine festsitzende brücke hab ich seit 20.12., zum reinigen ist sie überhaupt kein problem - ich weiß nicht, warum hier so oft davon berichtet wird. normal putzen, zwei mal täglich und brav die munddusche verwenden. natürlich kann ich erst in mehreren jahren wirklich sagen, wie sie sich bewährt hat. aber bis jetzt nin ich außerordentlich zufrieden. alles gute bei deiner entscheidungs-findung. überstürze nichts, aber vom handling her ist die festsitzende natürlich die komfortabelste lösung. ich gehöre mehr zu den maneuell nicht so geschickten typen, und ich wollte mir das herum-geklickse und einbauen zweimal täglich ersparen. vielleicht auch aus bequemlichkeit und weil ich niemanden kenne, der das hat. alles gute, vita
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Re: Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 09.02.2008, 17:14 Uhr
Hallo,
ich habe mit Mitte 20 eine UK Teilprothese bekommen. Einfache Variante mit Klammern. Hatte auf jeder Seite noch einen Backenzahn zum Halten, nach 15 Jahren hatte sich der Knochen soweit abgebaut das die Haltezähne nicht mehr stabil waren. Einer musste gezogen werden. Dann ging das Drama los. Die Prothesen egal in welcher Variante hielten nicht mehr. Sie rutschten erheblich, essen ging, aber sprechen war nur mit viel Anstrengung möglich.
Habe mich dann für Implantate entschieden, 4 Stück mit Knochenaufbau ( aus dem Beckenkamm). Lange Geschichte, nicht ganz schmerzfrei aber heute bin ich sehr zufrieden. FESTE ZÄHNE. Einfach herrlich. Würde nie wieder solange warten, bei Freiendsituation im Unterkieder auf beiden Seiten hält irgendwann keine Prothese mehr! Der Knochen baut sich immer weiter ab.
Hoffe das meine Erfahrungen bei der Entscheidungsfindung helfen können.
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Re: Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 09.02.2008, 18:11 Uhr
Liebe Vita,
danke für die Anteilnahme und Deinen Beitrag. Jede Antwort hilft mir weiter.
Gruß Heidi
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Re: Teleskope oder Implantate? Beitrag vom 09.02.2008, 18:13 Uhr
Liebe Sabine,
auch Dir vielen Dank. Ihr helft mir alle bei meiner Entscheidungsfindung.
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