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THEMA: Schwierige Zahn- und Kiefersituation
 
Schwierige Zahn- und Kiefersituation
Beitrag vom 06.09.2009, 22:31 Uhr

 
von markus
Fresh Boarder
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Hallo zusammen,

bei mir ist aktuell folgende Zahnsituation gegeben (zufällig erkannt aus Übersichtsröntgenbild für Kariesbehandlung an 28):

- bei 2/6 ist Knochenabbau im Oberkiefer soweit fortgeschritten, dass Zahn nicht erhaltungswürdig
- lt. Aussagen eines Kieferchirurgen durch Knochenabbau vermutlich aufgrund von Parodontosebefall seit ca. 5 Jahren, andere sprechen von einer Ziste

- 2/7 ist wurzelbehandelt

- zwischen 2/6 und 2/7 befindet sich eine große schwarze Lücke
- die einen sagen auch aufgrund von Knochenrückgang,
- die anderen, das Lücke nicht im Oberkiefer sondern im Zahnfleisch

- 2/8 wegen Kariesbefall stark weggebrochen, jetzt nerv abgetötet und soll auch gezogen werden

Damit verbleibt nur 2/7 links oben, steht aber ziemlich frei (28 und 2/6 sollen ja weg, außerdem Lücke im Kiefer zu 2/6), d.h. ggf. kein fester Halt mehr, also ziehen. Somit kein endständigen Zahn mehr für eine Brücke, daher Empfehlung eines Kieferchirurgen: Teilprotese oder Implantat für 2/6. (Daher trage ich mein Anliegen auch auf diesem Portal vor)

Für Implantat wäre umfangreicher Knochenaufbau erforderlich, also Knochenersatzmaterial, d.h.eigener Knochen aus dem Becken, denaturierter Rinderknochen oder Synthetisches Material.

Hinzu kommt, dass auch im Unterkiefer 3/6 und 3/7 wurzelbehandelt sind (vor ca. 10 Jahren) und Wurzelspitzen lt. o.g. Röntgenbild entzündet sind, wobei es auch hier zwei Meinungen:
1. Wurzelresektion oder
2. Wurzelresektion aufwendig, hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese nicht erfolgversprechend ist, also gleich beide Zähne ziehen und Brücke von 3/5 zu 3/8 (wobei Brücke an Weisheitszähnen eher ungewöhnlich)
Anmerkung:
Ein Freund von mir hatte auch eine Entzündung unten am Zahn (erkennbar auf seinem Röntgenbild) Sein Zahnarzt arbeitet mit Homöopathen zusammen, der meinem Freund was verordnet hat. Die
Entzündung ist jetzt scheinbar weg.

Nochmal zur Parodontose an 2/6:
Mein Zahnarzt hat erst vor ca. 2 Jahren was von Parodontose gesagt und mir eine professionelle Zahnreinigung emfohlen, da ich die ganze Misere erst jetzt auf dem Röntgenbild gesehen habe, war dies damals für mich eine neue Geschäftsidee der Zahnärtze.

Meine Fragen also:
1. Hat irgendjemand hier Erfahrungen mit - nun sagen wir mal -
einer so speziellen Zahnsituation?
2. Oben links: Implantat oder Teilprotese? Wenn Implantat welches Material: eigener Knochen, denaturierter Rinderknochen oder Synthetisches Material?
3. Unten links: Brücke oder vielleicht auch Implantate oder sollte ich doch mal den homöopathischen Weg meines Freundes gehen?
4. Alles auf einmal machen oder einfach mit Ziehen und Behandlung von 2/6 anfangen und dann abwarten was sich ergibt?
4. Wo macht man sowas: Krankenhaus, Zahnklinik, oder Kieferchirurg?
5. Hat irgendjemand gute Empfehlung von Zahnkliniken, Ärzten im Raum
Hamburg?

Übrigens: Ich merke bisher NICHTS am Kiefer. Ab und zu habe ich einen Druck oder Ziehen im Kiefer an den genannten Stellen, aber erst, seit ich weiß was los ist und ich bewußt auf diese Stellen achte! Wenn ich normal ablenkt bin (Arbeit, Gespräch, Schlaf) merke ich nichts?

Über eine Antwort von Euch/Ihnen würde ich mich freuen!
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Re:Schwierige Zahn- und Kiefersituation
Beitrag vom 08.09.2009, 16:54 Uhr

 
Hallo,
hier scheint es sich um eine "drohende" sogenannte Freiendsituation zu handeln. Eine eher häufige Konstellation, bei der die endständigen Mahlzähne einer Seite fehlen.
http://www.implantate.com/freiendsituation-implantate-bei-verlust-der- backenzaehne.html
Im Oberkiefer ist dann für eine Implantatbehandlung oftmals aufgrund der Kieferhöhlenausdehnung das Knochenangebot zu gering, was einen Knochenaufbau dort notwendig macht: ein SInuslift.
http://www.implantate.com/knochenaufbau-knochenblock-sinuslift- distraktion-bmp-s.html
Aber alles im Grunde machbar.
Bei Wurzelentzündunge wurzelbehandelter Zähne ist die Revision wohl die beste Option, aber keine Kassenleistung. Die WSR ist da nicht immer erfolgversprechend. Alternative Heilmethoden will ich nicht ablehnen, sind aber nur schwierig zu diskutieren.
Gruß
B. Zahedi
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