Ich hatte stark abgeschliffene Zähne, sowie 2 Lücken im Backenzahnbereich. War deswegen bei mehrere Zahnärzten.
Einer meinte die 2 Lücken durch 2 Brücken schließen sowie 5 weitere besonders stark abgeschliffene Zähne überkronen. Insgesamt (mit den beiden Brücken) 9 überkronte Zähne.
Ein anderer meinte das die auch die anderen Zähne wenige Jahre später auch überkront werden müssten. Er empfahl deshalb gleich die Überkronung aller Zähne sowie 2 Implantate für die Lücken. Vorteile : gleichzeitig könnte der Biss auf die ursprüngliche Höhe angehoben werden, die vorher zu dunkle Zahnfarbe kann geändert werden.
Hab mich für die 2. Variante entschieden. Nach einigen Hin und Her hat auch die Krankenkasse der Behandlung zugestimmt und übernimmt zumindest den größeren Teil der Gesamtkosten von ca 30 TEUR.
Die erste Behandlung erfolgte vor 1 Woche (Beschleifen von 25 Zähnen + Setzen der 2 Implantate + anbringen eines Langzeitprovisioriums) S
Aber nun die Probleme : ich habe jetzt 1 Woche nach der Behandlung immer noch starke schmerzen an einem der Implantate. Ist das normal das das 1 Woche lang weh tut ? Im Röntgenbild sah laut Zahnarzt alles ok aus. Nächster Termin beim Zahnarzt ist erst in 6 Tagen.
Das 2 Problem. Der Arzt hat als beste Lösung für die Einheilungszeit der Implantate und anpassen der neuen Bisshöhe ein Langzeitprovisorium empfohlen. Das soll 3 Monate getragen werden und würde aber schon fast wie die entgültigen Zähne aussehen so das das kein problem wäre. Man wäre voll einsatzbereichund auch weltweite Geschäftstermine ec. wären kein Problem.
Nun hab ich dieses provisorium (hat allein 4 TEUR Laborkosten gekostet) . Statt wie mündlich abgesprochen sind die Zähne nicht ca 1 mm sondern 3 bis 4 mm auf jeder Seite höher. Ausserdem sind alle Zähne doppelt so dick wie die ursprünglichen Zähne. Die Zunge hat überhaupt keinen Platz mehr und ich lisple deshalb stark. Unmöglich das ich dieses Monstrum 3 Monate tragen kann. Ist es nun generell so das ein solches Provisorium so groß sein muss und hat der Zahnarzt mir "nur" bei der Beratung Quatsch erzählt (...ist schon fast identisch zu den entgültigen Kronen und Sie sind daher voll einsatzbereit....) oder hat dem sein Labor Mist gemacht ? War ein solch teures Langzeiprovisiorium nötig wenn ich es doch nach 2 Wochen raushaben muss da ich unmöglich solange zeit nicht vernünftig sprechen kann....? (für 2 Wochen hätte mir auch irgendein Plastikzeug gereicht...) Muss ich jetzt dennoch die 4k an das Labor von dem überweisen obwohl das Provisorium nicht vernünftig nutzbar ist (richtiges sprechen nicht möglich ) ?
Re:Schmerzen nach Implantat + Provisorium zu groß Beitrag vom 08.10.2010, 16:49 Uhr
Hallo, ja: bei einem laborgefertigten Langzeitprovisorium sollte man erwarten können, dass es zumindest am Anfang (fast) so aussieht, wie eine endgültige Lösung. Die Kunststoffverblendungen können aber über die Tragezeit etwas nachdunkeln. Die Schmerzen sollte man natürlich zusätzlich abklären. Gruß B. Zahedi
Re:Schmerzen nach Implantat + Provisorium zu groß Beitrag vom 20.10.2010, 19:52 Uhr
ich trage auch gerade ein Langzeitprovisorium (zahnloser Oberkiefer)versorgt mit mehr als 6 Implantaten! Zuerst passte das Provisorium überhaupt nicht (zu dicke Zähne, Druckschmerz,da auf den Frontzahnimplantaten fest zementiert), kein normales Sprechen (lispeln) und essen möglich.Nach einer langwierigen 'Nachbehandlung' geht es jetzt einigermaßen, aber immer noch nicht gut. Kosten hierfür 6.500 Euro!!!. Ich finde es einfach unverschämt, solche Preise zu verlangen. In der Regel wird vor der Behandlung eine Abtretungserklärung für eine Inkassofirma unterschrieben, so daß man wohl kaum eine Handhabe gegen den Zahnarzt hat, wenn die Rechnung überhöht ist.Gibt es denn keine Stelle, an die man sich wenden kann, wenn Zahnärzte bis zum 5-fachen Satz nehmen und mit Honorarvereinbarungen 'arbeiten'?
qualifizierte Spezialisten, mit implantate.com-Gewährleistung und -Preisgarantie in Ihrer Nähe (Deutschland, Österreich, Schweiz).
Wußten Sie schon, dass...
Implantate nur in Ausnahmefällen vor Abschluss des Kieferwachstum eingebracht werden sollen, da sonst die endgültige Implantatstellung nicht sicher abzuschätzen ist?