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Zahnverlust Beitrag vom 16.10.2008, 12:48 Uhr
Ich poste hier mal, da ich fassungslos vor den Trümmern meiner jahrzehntelang gepflegten „gesunden“ Zähne stehe. Zwar waren schon sehr viele mit Kronen versehen und fehlende mit Brücken ersetzt, trotzdem war ich zufrieden mit der Situation, wenngleich etliche Zähne trotz regelmäßiger Prophylaxe recht unschön aussahen.
Über Jahre hinweg habe ich sie kontrollieren lassen und auch oft darauf hingewiesen, das es mal hier zieht, da sehr schmerzhaft reagiert und es am Rand der Krone so dunkel aussieht. Die Antwort war jedes Mal, die Zähne sind alle topp in Ordnung und es sei der Kronenrand, da ist also nichts. Den Stempel für das in Deutschland übliche Bonusheft bekam ich jedes Mal.
Im Urlaub innerhalb Deutschlands bekam ich Zahnschmerzen und dort stellte ein Zahnarzt fest, dass es Kronenrandkaries ist und so schlimm, dass einige Zähne darunter weggefault sind. Wieder zu Hause habe ich mir 3 verschiedene Meinungen eingeholt, die sich alle deckten. Die Karies soll schon auf älteren Röntgenaufnahmen zu sehen gewesen sein.
Jetzt muss das alles heraus und ich stehe vor der Frage, was nun tun. Implantate kosten sehr viel Geld, aber nicht nur das macht mir Sorgen, ich bin schon älteren Semesters, die ganze Sache könnte nur mit Knochenaufbau und allem Brimborium gemacht werden. Ich weiß nicht, ob ich der ganzen Sache gewachsen bin. Ich bin natürlich auch richtig fertig, denn durch rechtzeitiges Handeln hätten die Zähne vielleicht erhalten werden können.
Welche schonenden Verfahren gibt es, um auch einem älteren Menschen solche aufwändige Behandlung durchstehen zu lassen. Es könnte ja auch herausnehmbarer Zahnersatz auf festen Pfeilern sein, denn eine totale Implantation kann ich mir wirklich nicht leisten. Diese Cirka-Preise kann man ja hier nachlesen. Herbert
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Re: Zahnverlust Beitrag vom 16.10.2008, 17:13 Uhr
hallo herbert, lass dich doch von deinem ZA beraten was möglich wäre. falls dein ZA reichlich erfahrung hat mit implantaten, dann wird er dir bestimmt auch gesagt haben, das man einen herausnehmbaren zahnersatz im OK auf 4 Implan. und 2 im UK herstellen kann OHNE großen knochenaufbau.
gruß frank
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Re: Zahnverlust Beitrag vom 17.10.2008, 20:22 Uhr
Hallo Frank, erstmal danke für die Antwort. Einen ZA muss ich mir nun ja erst einmal suchen, ich hatte mir bislang drei Meinungen eingeholt, da ich die Aussage des Urlaubs-Zahnarztes gar nicht glauben konnte. Verstehen kann ich das immer noch nicht, war ich doch über zehn Jahre bei demselben ZA. Bislang wurde mir bei den verschiedenen Beratungen empfohlen, oben und unten mindestens je 6 Implantate. Das erstaunt mich jetzt doch, denn insgesamt 12 Implantate ist danach dann wohl doch recht happig. Tja, dann muss ich mal schauen, wie es weitergeht. Gruß Herbert
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Re: Zahnverlust Beitrag vom 21.10.2008, 19:31 Uhr
Grüß Dich Herbert, lese erst heute Deinen Beitrag. Ich erwachte auch erst vor kurzem aus diesem Alptraum, genau wie Du. Alles paletti hieß es jahrelang bei der jährlichen Untersuchung, Stempel und tschüß bis nächstes Jahr, ja bis dann die Brücke rausfiel aufgrund von Paradontitis im schweren Fall! Und "plötzlich" waren noch mehrere Zähne befallen. Habe auch noch weitere Meinungen eingeholt. Der Alptraum begann ... . Alle befallenen Zähne sind vor kurzem gezogen worden, um die noch nicht befallenen zu erhalten. Habe jetzt im OK und UK eine sogenannte "Restbezahnung", an die man glücklicherweise jeweils eine Teleskop-Teilprothese anbringen kann. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf ca. 4.000 € Eigenanteil für OK und UK. Habe mittlerweile einen kompetenten ZA gefunden durch Nachfragen bei Verwandten, Bekannten, Arbeitskollegen und Suche per Internet. Vielleicht helfen Dir meine Zeilen. Gutes Gelingen! Elisa
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Re: Zahnverlust Beitrag vom 21.10.2008, 23:33 Uhr
Hallo Elisa, danke für Deinen Eintrag. Ja, das ganze ist wirklich schrecklich. Jahrelang hat man mir gesagt, dass die Zähne unter den Kronen richtig gesund sind und unbedingt mal als Pfeiler für eine evtl. Teleskopprothese eingesetzt werden können. Denn im UK sind die Schneidezähne nicht mehr so ganz stabil und werden nie als Pfeiler benutzt werden können. Und nun stellt ein ZA im Urlaub etwas fest, weshalb ich nur einige Wochen vorher noch einmal zur Kontrolle war, weil ich wieder leichte Schmerzen hatte, die in Abständen seit über drei Jahren vorhanden waren. Das andere schrieb ich ja anfangs. In dem Zeitraum wurde an anderer Stelle eine Brücke von meinem damaligen ZA angefertigt.
Die Zähne unter der Brücke sind aber auch nicht für Teleskope geeignet. Aber schon da empfahl man mir Implantate, wenn ein Brückenpfeiler mal wegfällt. Ich glaube das alles immer noch nicht, denn sichtbare Karies als Kronenrand zu bezeichnen empfinde ich als unvorstellbar; hat sich aber bewahrheitet. Ich bin regelrecht erschüttert und frage mich immer wieder nach dem warum. Ich suche auch noch nach einem ZA und einer Lösung, aber Vertrauen habe ich nicht mehr. Ein wenig Mut hat mir Dein Beitrag dennoch gemacht. LG Herbert
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