Ich habe mich im Unterkiefer fur ein Implantat entschieden,jedoch ist das aufgrund meiner Vorgeschichte ein langer und nicht unkomplizierter Weg und ich bin momentan sehr ratlos was ich tun soll.Implantat oder Ersatz zum Rausnehmen.
Zu meiner Person.Ich bin erst 32 und habe schon alle Zähne überkrohnt und mein Knochenstand ist nicht der Beste.Meine Kieferchirurg hat heute eine Panoramaaufnahme gemacht und meint es wäre ein langer Weg,ohne Garantie das es klappt.im rechten Unterkiefer wurde mir vor 3 Monaten der letzte und einzige backenzahn gezogen ,weil er total austherapiert war und sich immer eitrige Entzündungsherde darunter gebildet haben.Wir haben uns für ein Implantat entschieden .Heute nach 3 Monaten heilzeit hat mein Kieferchirurg gesagt ohne Knochen aufbau geht garnichts.Alternative wäre das Dehnen oder Splitten des Knochens um den aufwändigen Knochenaufbau zu umgehen.Ich habe echt eine solche Angst davor und bin nicht bereit Knochenaufbau durch Beckenkamm zumachen ,denn Kiedferkamm soll wohl nicht mehr bei mir funktionieren.echt grausam und das in dem Alter.Überlege ob ich nicht doch den rausnehmbaren Ersatz aktzeptieren soll,habe aber Anst das sich ohne Implantat mein Unterkieferknochen noch mehr abbaut und ich mit 50 eine Vollprothese brauche.
Kann mir hier jemand Tipps geben der vielleicht eigene Erfahrungen zur Dehnung von Knochen gemacht hat?
Wie schnell bildet sich den so ein unterkiefer in so jungen Jahren zurück?
Wäre echt nett wenn hier ein paar kompetente Helfer wären.
Lieben Dank
S.Peschen
Re: Zahnimplantation Unterkiefer Beitrag vom 14.01.2008, 17:28 Uhr
Ich hatte schon mit Anfang 20 keine Backenzähne mehr im Unterkiefer und habe fast 20 Jahre eine Teilprothese im Unterkiefer getragen. Solange ging alles gut und dann war der Knochen so abgebaut, das keine Prothese mehr hielt. Eine schlimme Zeit. Habe mich dann für eine Beckenkamm OP entschieden. Habe heute auf jeder Unterkieferseite 2 Implantate und darauf festsitzende Brücken.Bin froh und glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben. Die Beckenkamm OP lässt sich aushalten, zumal ich jetzt endlich die Klapperprothese losgeworden bin.
Re: Zahnimplantation Unterkiefer Beitrag vom 15.01.2008, 11:37 Uhr
Danke für Deine Antwort.Wie war den der Ablauf der Op.Habe ein kleinen Sohn und kann lange Ausfallzeiten garnicht gebrauchen,dazu kommt noch die Panik das was schief gehen könnte.Ist ja kein leichter Eingriff.Und was ist wenn der Körper das Implantat abstößt?Dann war viel Schmerz ,Leid und riesige finanzielle Kosten umsonst.
Bin echt sehr ratlos.
Liebe Grüße
S:peschen
Re: Zahnimplantation Unterkiefer Beitrag vom 15.01.2008, 18:06 Uhr
Habe die Beckenkamm Op ambulant machen lassen (kostengünstiger) und war danach 3 Wochen AU. Die Zeit muss sein, vorher kannst du auch nicht richtig laufen und die erste Zeit nur unter Schmerzen . Wusste nicht was auf mich drauf zukommt, heute wäre ich auch unruhiger. Bei mir sind 3 Implantate gut eingeheilt und das 4. erst beim 3. Versuch. Leider. Habe aber die 2 Fehlversuche nicht bezahlen müssen. Solltest du vorher besprechen, ist meistens Kulanz.
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Wußten Sie schon, dass...
die eigentliche Implantation typischerweise kaum Schmerzen nach sich zieht, da die geschaffene Knochenwunde ja direkt mit dem gewebefreundlichen Implantat wieder versiegelt wird, quasi wie ein Pflaster? Allerdings sind Knochenentnahmestellen (für einen Knochenaufbau) in der Regel für ein paar Tage durchaus schmerzend. Mehr unter Nach der Implantation: Schmerzen?