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THEMA: Re:zahnimplantat...ja oder nein?
 
zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 28.09.2010, 20:57 Uhr
Letzte Änderung: 28.09.2010, 21:15 von R.Maria.

 
von R.Maria
Fresh Boarder
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Hallo! Ich bin 18 und wegen meiner genetischen Veranlagung fehlen mir die 2 äußeren Schneidezähne oben. Die Eckzähne haben sich etwas in die Mitte verschoben und sonst ist mein Biss medizinisch gesehen in Ordnung, aber für wirklich schöne Zähne bräuchte ich zwei Implantate. Da es sich aber um ein rein ästhetisches Problem handelt, weiß ich nicht, ob es sich auszahlt...nicht der Kosten wegen (die übernehmen meine Eltern gerne) sondern weil so Implantate doch nicht ewig halten und es Komplikationen geben könnte.
Ich wollte wissen, was ihr davon denkt...hab ihr positive/negative Erfahrungen mit Implantaten?

Vielen Dank für eure Antworten!

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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 28.09.2010, 21:26 Uhr

 
von Dr.Thilo Fechtig
Platinum Boarder
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Geschlecht: männlich Ort: Süddeutschland/Schweizer Grenze Geburtstag: 1965-03-11
www.dr-fechtig.de
Hallo R.Maria

so einfach ist das Ganze nicht: Bevor man bei Ihnen Implantate setzen kann, muß Platz für die Schräubchen geschaffen werden. Dank Bild kann man momentan 3 Lücken mit unterschiedlicher Größe erkennen (rechts, links, mitte) also brauchen Sie eine kieferorthopädische Behandlung (=KFO) um die mittleren Schneidezähne zur Mitte und die Eckzähne nach hinten hin zu bewegen. Ist Platz geschaffen sollte der darunter liegende Knochen hoch und breit genug zur Implantation sein. Dann wäre es theoretisch möglich diese Lücken mit Implantaten und Zahnkronen mit guter Prognose zu versorgen. Eine andere Überlegung wäre aber auch mit der KFO-Behandlung die Lücken gleich von hinten her zu schliessen, was die Implantate dann sowieso überflüssig machen würde...evtl. bräuchte es aber dann Ausgleichsextraktionen im Gegenkiefer.

Mein Tip an Sie: lassen Sie Abdrücke von ihrem Gebiß machen, die Modelle sollten vermessen werden, lassen Sie evtl. auch ein sog. Set-up erstellen, wo man die Platzverhältnisse sieht und die Möglichkeiten der Therapieformen und die Behandlungszeiten besser abschätzen kann. Erst wenn Sie daß ungefähre Endergebnis kennen, können Sie wirklich entscheiden, ob Ihnen die spätere Ästhetik wirklich gefallen wird und ob es den Weg für Sie persönlich wert ist.

Gruss
Thilo Fechtig
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 28.09.2010, 22:47 Uhr

 
von fleur
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Geburtstag:
hallo maria,
NEIN!
bitte vergiss die implantate und sei froh, dass du schöne zähne hast und keine schmerzen.
lg
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 29.09.2010, 06:00 Uhr

 
von gerda260756
Platinum Boarder
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hallo fleur


schließe mich voll deiner meinung an...

gruß gerda
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 29.09.2010, 14:55 Uhr

 
von R.Maria
Fresh Boarder
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Hallo!
Erstmal vielen Dank für eure Antworten!
Die Abdrücke von Gebiss usw. hab ich schon gemacht, sie haben ergeben, dass das Schließen der Lücken nicht viel Sinn hat, weil meine Zähne sowieso nicht so groß sind. Außerdem müsste ich eine Kieferorthopädie machen, oben und unten, damit es dann auch zusammen passt. Die Alternativen sind also Implantate oder einfach so lassen...
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 01.10.2010, 13:35 Uhr

 
von Dr. Kai Zwanzig
Zahnarzt und Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Gold Boarder
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Geschlecht: männlich Ort: Bielefeld Geburtstag: 1975-06-22
www.praxis-zwanzig.de
Guten Tag,
Kollege Fechtig hat schon recht, anders ist dieser Fall nicht zu behandeln, obwohl ich darauf verzichten würde, die Lücken kieferorthopädisch schliessen zu lassen, da Sie die Eckzähne da brauchen, wo sie hingehören, um eine vernünftige Funktion zu erhalten. Also, Lücken auf und Implantate rein!!!!!
Und an alle die, die hier mal wieder anderen Implantate ausreden wollen; niemand kann etwas dafür, daß ausgerechnet Sie an einen Arzt geraten sind, der keine Ahnung vom Geschäft hatte!! Unterlassen Sie doch einfach bitte diese ketzerischen Kommentare, die jeder Vernunft und Wissen entbehren. Ich fühle voll mit Ihnen und bedaure zutiefst, daß Ihre persönlichen Erfahrungen derart negativ sind. Lassen Sie Ihren Frust nicht an denjenigen ab, die nichts für Ihre Situation können, weil Fakt ist: Implantate sind momentan das beste an Therapie, wenn es um Zahnersatz geht; das muss einfach nur der richtige Doktor machen!!!!!!!
Mit besten Grüssen
Dr. Kai Zwanzig
Spezialist Implantologie
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 01.10.2010, 23:19 Uhr

 
von Truth
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Geburtstag:
Sehr geehrter Herr Dr. Zwanzig,

insgesamt habe ich eine neutrale Meinung bzgl. Zahnimplantate.

Ich freue mich auch fuer all diejenigen, die sich durch gute Implanteure behandeln liessen und nun zufriedenstellende Ergebnisse vorweisen koennen.

Was in 20 Jahren bei den positiven Implantationen sein wird, weiss noch keiner genau.

Sie argumentieren "...das muss einfach nur der richtige Doktor machen!!!!!"

Sicherlich werden Sie mir zustimmen, dass die vielverbreitete Statistik von 95 Prozent Erfolgsquote bei Implantaten nicht der Wahrheit entspricht. Es handelt sich um eine Marketingstrategie, die veranschaulichen soll, wie einfach sich Implantationen darstellen. Schliesslich geht es um ein lukratives Geschaeft. Durchaus kann es moeglich sein, dass erfahrene Aerzte diese Erfolgsquote bei unkomplizierten Implantaten realisieren koennen.

Aber natuerlich gibt es negative Erfahrungen. Diese sollten auch aerztlicherseits zur Kenntnis genommen und diskutiert werden.

Ich bin mir sehr sicher, dass hier im Forum nur ein Bruchteil von Patienten mit misslungenen Implantaten berichten.

Ich habe bereits viele Faelle von geschaedigten Patienten kennen gelernt. Manche Patienten sind bis zu 25 Mal wegen misslungener Zahnimplantationen erfolglos operiert worden. Andere leben unter Dauersschmerzen, andere koennen keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen, manche sind sowohl psychisch als auch physisch erkrankt, manche sind dermassen gesundheitlich ruiniert, so dass sie erwerbsunfaehig sind...

Was die Schadensersatzansprueche von geschaedigten Patienten (juristisch betrachtet) betrifft, sind mir jahrelange Prozesse ohne Erfolg nicht unbekannt. Teilweise weiss ich von Verfahren ueber einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren.

Ich habe Kontakt mit Richtern (u.a. spezialisiert auf Medizinrecht). Diese Richter koennen ausschliesslich nach den gerichtlichen Gutachtern entscheiden, obwohl sie wissen, dass der Patient eigentlich im Recht ist.

Es stellt sich hierbei die Frage, welchen Einfluss aerztliche Meinungsbildner oder/und Industrie auf gerichtliche Gutachter (oder ob diese ger. Gutachter selbst Meinungsbildner sind)haben.

Sogar sogenannte Patientenanwaelte koennen von Industrie und Meinungsbildnern gesteuert sein und infolgedessen zu Ungunsten des klagenden Patienten handeln.

Im aussergerichtlichen Verfahren beschaeftigen Haftpflichtversicherer eigens Gutachter, die moegliche Regressansprueche fuer Patienten abwehren. Wenn man dies noch auf Produkthaftungsfehler seitens der Industrie und dementsprechende Patientenklagen bezieht, wird der Lobbyismus potenziert.

Resumee:

Also eine Verharmlosung darf bei Impantaten nicht stattfinden und manchmal sind Luecken, Bruecken oder wie hier in diesem Fall von R.Maria keine Implantationen besser (mir faellt es ohne Wissen nicht auf, dass dort Zaehne fehlen, sieht doch prima aus!). Letztendlich sollte sich R.Maria ueber Konsequenzen und Misserfolge bewusst sein. Auch wenn Misserfolge gering sind.

MfG
Truth
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 04.10.2010, 14:05 Uhr

 
von Dr. Kai Zwanzig
Zahnarzt und Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Gold Boarder
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Geschlecht: männlich Ort: Bielefeld Geburtstag: 1975-06-22
www.praxis-zwanzig.de
@ Truth

...nur mal so zu Ihrer Info! In unserer Praxis haben wir in den letzten 5 Jahren bei einer insgesamt gesetzten Anzahl von Implantaten im vierstelligen Bereich genau zwei Verluste zu verzeichnen!!!! Und hier laufen eigentlich nur die Problemfälle auf, so viel zu Ihrer These, das würde vielleicht bei den sogenannten einfachen Implantaten funktionieren, die es meiner Meinung nach sowie so nicht gibt.
Ich bin es einfach leid, ständig darüber diskutieren zu müssen, ob die ganze Geschichte jetzt funktioniert, oder nicht: SIE TUT ES EINFACH!!!!!!
Das die Probleme da sind, ist nicht zu bestreiten, aber das ist halt wie mit allem im Leben, es gibt einfach riesige Qualitätsunterschiede (in China werden ja schliesslich auch Autos gebaut)und die Selektion der Patienten sollte auch sorgfältiger durchgeführt werden. Manchmal wäre es halt besser von ärztlicher Seite aus "NEIN" zu sagen. Darüber können wir gerne diskutieren, alles andere ist Unsinn!!!!
Mit besten Grüssen
Dr. Kai Zwanzig
Spezialist Implantologie
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 05.10.2010, 14:52 Uhr

 
von Dr.Thilo Fechtig
Platinum Boarder
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Geschlecht: männlich Ort: Süddeutschland/Schweizer Grenze Geburtstag: 1965-03-11
www.dr-fechtig.de
Hallo Herr Dr. Zwanzig

danke für den erfrischenden Beitrag!

Gruss
Thilo Fechtig
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 05.10.2010, 16:52 Uhr

 
von Truth
Fresh Boarder
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Lieber Herr Dr. Zwanzig,

grundsaetzlich ist es erstmal positiv und ehrlich, dass Sie zu Patienten "Nein" sagen koennen.

Bei welchen Patienten wuerden Sie Implantate abraten?

Beeindruckt bin ich ueber Ihre weitaus hoehere Erfolgsquote von 99 Prozent. Das wirkt sehr erfrischend auf mich.

In wieviel Prozent der Faelle haben Sie ein bovines Knochenfuellmaterial eingesetzt. Hatten Sie Ihre Patienten darueber aufgeklaert, dass es ein biologisches Restrisiko von uebrigbleibenden Proteinen gibt und dass sich das bovine Knochenfuellmaterial nicht aufloest?

Haben Sie bei Ihren Patienten einen lebenden natuerlichen Knochen realisiert?

Oder generell: Wuerden Sie einen positiven Erfolg doch anders bezeichnen?

Beste Gruesse
Truth
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 05.10.2010, 22:47 Uhr

 
von Krönchen
Platinum Boarder
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ICQ#: 603005982 Geschlecht: weiblich tinni70@freenet.de Geburtstag: 1960-11-19
Ich glaube diese Diskussion ist hier am falschen Platz. Es ging hier um die Frage, ob Implantat oder nicht.
Diese Diskussion basiert wohl auch wieder auf einem nicht gut verlaufenden Einzelschicksal.
Ich möchte hier nur mal etwas positives hinterlassen. Bei mir ist alles sehr gut verlaufen. Hatte keine Probleme, obwohl bei mir wirklich schon das äußerst Machbare an Zahnsanierung durchgeführt wurde.
Aber das nur am Rande.

LG
Krönchen
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__________________________________
Es ist nie so schlimm, wie es sich anhört
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 06.10.2010, 16:37 Uhr

 
von Truth
Fresh Boarder
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Falsch. Es handelt sich nicht um einen Einzelfall.

Fuer Herrn Zwanzig:

In wieviel Prozent der Faelle haben Sie ein bovines Knochenfuellmaterial eingesetzt?
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 15.10.2010, 17:56 Uhr

Hallo,

ich kann den Beitrag von Herrn Dr. Zwanziger nur begrüssen und befürworten .
Auch ich bin der Meinung das grundsätzlich die Implantation eine funktionierende und sichere Versorgung darstellt. Ich bin überzeugt das in den kommenden Jahren diese Art der Versorgung zum " Standart " in der Zahnersatzversorgung wird ,auch wenn durch Personen wie Herrn Truth , die sich ja auch in den GKV s usw. befinden versucht wird den Fortschritt aufzuhalten oder nur bestimmten Personenkreisen vorzubehalten.
Sicher hat jeder chirurgische Eingriff auch Risiken die man kennen beachten und respektieren soll. Immer wird es bedauerliche Einzelschicksale geben, bei denen ernsthafte Probleme Auftreten aber das weiss schon jeder Jugendliche der mal einen Beipackzettel für Aspirin gelesen hat . Zum Glück arbeiten viele Fachorganisationen, Ärzte und Zahnärzte an der ständigen Aufklärung der Patienten einerseits und an der Verbesserung der Techniken andererseits.
um Risiken zu minimieren .

Die Erfolgsquote die z.B. Herr Dr. Zwanziger angibt deckt sich voll und ganz mit Untersuchungen und Langzeitstudien die über 30 Jahre von einer Implantatüberlebensrate von 95% sprechen
http://www.mkg-praxisklinik.com/haeufigefragen_faq.php

Für Patienten die nicht in die kleine Gruppe von Kontaindikationen fallen, ist eine Implantation durch einen Fachmann eine sehr sichere Sache .

mit freundl. Grüssen
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 15.10.2010, 17:56 Uhr
Letzte Änderung: 15.10.2010, 18:00 von admin i.com.

Hallo,

ich kann den Beitrag von Herrn Dr. Zwanziger nur begrüssen und befürworten .
Auch ich bin der Meinung das grundsätzlich die Implantation eine funktionierende und sichere Versorgung darstellt. Ich bin überzeugt das in den kommenden Jahren diese Art der Versorgung zum " Standart " in der Zahnersatzversorgung wird ,auch wenn durch Personen wie Herrn Truth , die sich ja auch in den GKV s usw. befinden versucht wird den Fortschritt aufzuhalten oder nur bestimmten Personenkreisen vorzubehalten.
Sicher hat jeder chirurgische Eingriff auch Risiken die man kennen beachten und respektieren soll. Immer wird es bedauerliche Einzelschicksale geben, bei denen ernsthafte Probleme Auftreten aber das weiss schon jeder Jugendliche der mal einen Beipackzettel für Aspirin gelesen hat . Zum Glück arbeiten viele Fachorganisationen, Ärzte und Zahnärzte an der ständigen Aufklärung der Patienten einerseits und an der Verbesserung der Techniken andererseits.
um Risiken zu minimieren .

Die Erfolgsquote die z.B. Herr Dr. Zwanziger angibt deckt sich voll und ganz mit Untersuchungen und Langzeitstudien die über 30 Jahre von einer Implantatüberlebensrate von 95% sprechen

Für Patienten die nicht in die kleine Gruppe von Kontaindikationen fallen, ist eine Implantation durch einen Fachmann eine sehr sichere Sache .

mit freundl. Grüssen
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 15.10.2010, 19:06 Uhr

 
von Truth
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Geburtstag:
Dazu bitte als Ergänzung, dass die Thematik sich nicht auf privat- oder gesetzlich Versicherte bezieht.

Meines Erachtens sollte jeder Mensch eine adäquate zahmedizinische Lösung erhalten. Falls ästhetisch, z.B. bessere Möglichkeiten bestehen, ist es durchaus gerechtferigt, dass diese auch extra bezahlt werden. Sei es von der priv. KV oder aus der eigenen Tasche.

Wenn Sie hier allerdings mit Aspirin und Nebenwirkungen argumentieren, dann müssen die Nebenwirkungen von Materialien in der Implantologie bekannt werden. Auch bei sehr geringen Einzelfällen.

Im Übrigen ist Aspirin korrekterweise ein Arzneimittel; hingegen div. Materialien in der Implantologie nicht. Noch nicht!
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 15.10.2010, 20:51 Uhr

 
von gina
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Geburtstag:
Hallöchen,ich finde Deine Zähne wunderbar,lass sie wie sie sind,ich wäre froh wenn ich sie hätte!!liebe grüsse^^
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 15.10.2010, 22:06 Uhr

 
von fleur
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Geburtstag:
hallo,
ich möchte mich hier auch nochmals zu wort melden, denn ich finde es verantwortungslos, dass der jungen fragestellerin maria zu implantaten geraten wird. ich kann das so nicht akzeptieren. marias zähne sind funktionstüchtig und sehen gut aus. ich frage mich wirklich, wieso hier eine verharmlosung von implantaten stattfindet. es handelt sich doch um einen chirurgischen eingriff, der auch komplikationenen mit sich bringen kann. der einheilungsprozess dauert lange, die pflege ist viel aufwendiger wie bei eigenen zähnen, die nachuntersuchungen eine pflicht. das muss so einem jungen mädchen auch gesagt werden. implantate sollten nur dann ein thema sein, wenns nicht anders geht. im fall von maria finde ich die antwort der implantologen sehr beängstigend, was die ethik anbelangt. auch möchte ich mich dem beitrag von truth anschliessen.
lg
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 15.10.2010, 23:36 Uhr

Hallo fleur,

sicherlich ist das ästhetische Empfinden bei jedem Menschen auf einem anderen Niveau ,das muss man zunächst akzeptieren.
Sicher gibt es im Regelfall für eine Implantation eine rein medizinische Indikation welche auf die Wiederherstellung des Kausystems in Funktion und Ästhetik ausgerichtet ist.
Ebenso gibt es aber Patienten bei denen die Funktion gegeben ist und im ästhetischen Bereich ein Defizit besteht welches vom Patient subjektiv als sehr belastend empfunden werden kann und für aussenstehende nicht nachvollziehbar ist.
Da gerade im heutigen Medienzeitalter Schönheit und Perfektion sehr hochstilisiert werden und als Grundlage für Partnerschaft und beruflichen Erfolg insuggeriert werden ,besteht bei der vorwiegend jüngeren Bevölkerung der Drang dies zu verwirklichen.Sicher muss ein Arzt genau differenzieren ob eine OP notwendig ist oder nicht . Ob also Implantate gesetzt werden um ein bestimmtes ästhetisches Ziel zu erreichen bleibt letztlich dem Patienten überlassen. Genauso wie man sich darüber streiten kann ob eine Brustvergrösserung auf DD sinnvoll und medizinisch notwendig ist.
Die oben abgebildete Patientin befindet sich ja nun im Prozess der Entscheidungsfindung ,da ihr die Situation ihrer Zähne nicht zu gefallen scheint .
Der Zahnarzt hat nun die Aufgabe ihr zu erklären ob und wie sinnvoll es ist hier Implantate zu setzen und dies in seriöser Form . Wenn ihnen die Situation gefällt ist das ihre Meinung ,wenn die Patientin das ändern möchte müssen sie das akzeptieren ...es sind ihre Zähne.
Wie ich hier lesen kann haben die Kollegen hier schon sehr schön erklärt wie das Problem mit einer Kombinationstherapie aus kieferorthopädischer und chirurg. Vorgehensweise zu lösen ist ...wenn die Pat. das physisch und finanziell in kauf nehmen möchte um sich ihren Wunsch vom perfekten Lächeln zu erfüllen.
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Re:zahnimplantat...ja oder nein?
Beitrag vom 16.10.2010, 22:48 Uhr

 
von Truth
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Geburtstag:
Welche Hydroxylapatite resorbieren (lösen sich auf) beim Knochenaufbau und wandeln sich in lebenden Kieferknochen um?

Sind es

a) synthetische?

b) bovine (speziell vom Rind)?
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Implantologen finden...

qualifizierte Spezialisten, mit implantate.com-Gewährleistung und -Preisgarantie in Ihrer Nähe (Deutschland, Österreich, Schweiz).
 

Wußten Sie schon, dass...

Implantate nur in Ausnahmefällen vor Abschluss des Kieferwachstum eingebracht werden sollen, da sonst die endgültige Implantatstellung nicht sicher abzuschätzen ist?
 
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Re:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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