Hallo zusammen. Ich werde in den nächsten Wochen eine Implantat-Behandlung beginnen. Im linken oberen Kiefer sollen 2 TitanImplantate gesetzt werden. Dazu muß die vorhandene Kiefernhöhle durch Knochenaufbau bearbeitet werden. Soweit sogut. Mich treibt seid einigen Tagen die Frage nach der Materialbeschaffenheit um. Ich bin selbst Elektrotechniker und weiß das zwischen unterschiedlichen Metallen Potentialunterschiede bestehen, die bei Feuchtigkeit(Speichel, Blut) zu Korrosion und Auflösung des unedleren Metalls führen. Nun hab ich Goldkronen im Mund und leider auch schon ein Palladiuminlay. Nun soll noch ein Stift aus Titan in den Kiefer. Führt das nicht zu geringen Gleichströmen, Korrosion und wer weiß welchen Beschwerden, da sich das unedlere Metall auflöst und durch den Magen und oder Blutkreislauf in die Leber gelangt. Nach meinem Wissen gelangen Metalle nur schwer aus dem Körper, das ist ja auch der Grund dafür das viele Schwermetalle (Blei,Cadmium) nur noch sehr beschränkt eingesetzt werden dürfen. Wie "giftig" ist Titan, bei Anreicherung in der Leber? Sollte ich die Palladiuminlay durch Keramikinlay ersetzen lassen? Was wißt Ihr zu dem Thema? Danke für Eure Antworten - Jürgen
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Re:Unterschiedliche Metalle?! Beitrag vom 25.06.2009, 10:38 Uhr
Letzte Änderung: 25.06.2009, 10:39 von Dr. Dr. B. Zahedi.
Hallo, Titan bildet eine passivierende Oxidschicht auf der Oberfläche. Eine Galvano-elektrische Reaktion mit anderen Metallen findet nicht statt. Gruß B. Zahedi
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Wußten Sie schon, dass...
bei sehr großen Lücken im Seitenzahnbereich (mehr als 3 fehlende Zähne nebeneinander) eine Brückenversorgung auf eigenen Zähnen aufgrund der Überlastungsgefahr nicht mehr sinnvoll ist? Hier besteht die Möglichkeit mit Hilfe von Implantaten eine herausnehmbare Prothese zu vermeiden und auf festen Zähnen zu beissen. Mehr im Kapitel Zahnersatz-Alternatven.