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THEMA: Re: Teleskopprothesen: Kosten, Behandlungsdauer?
 
Re: Teleskopprothesen: Kosten, Behandlungsdauer?
Beitrag vom 13.10.2008, 19:20 Uhr

 
von carmen
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Geburtstag:
Hallo,

meine Mutter hat im Oberkiefer noch 2 Zähne, die anderen waren zu sehr zerstört. Jetzt ist sie 65 Jahre und fühlt sich so ohne Zähne richtig fertig. Leisten kann sie sich Implantate und Brücken (Teleskop) nicht (Härtefall). Daher wollte ich die Kosten übernehmen.

Von der Kasse hat sie ein Provisorium bezahlt bekommen (Prothese). Mit dem kommt sie gar nicht klar. Sie sagt, es fühlt sich so dick an und das sind mehr Schmuckzähne - weil beissen kann sie damit nicht.

Der Zahnarzt meinte, sie soll sich erstmal daran gewöhnen - vielleicht kommt sie ja gut mit klar...

Sie kommt nicht damit klar. Diese Prothese ist wirklich nur ein Provisorium (damit später anschließende Arbeiten gemacht werden können oder so ähnlich... - sagte mir die ZA-Helferin). Der Haken dabei...die Kasse zahlt nicht mehr als dieses Provisorium.

Somit versuche ich die ungefähren Kosten rauszubekommen. Der ZA erzählte was von 2 Implantanten und der Rest mit Teleskopzähnen oder Brücken (so in der Art). Die Kosten kann er mir lediglich nur dann nennen, wenn wir vorher zum ZA-Chirugen gehen (Beratungsgespräch). Termin habe ich bereits mir geben lassen.

Einen weiteren ZA habe ich gefragt, er ist zwar kein ZA-Chrirug kann dennoch einen "Plan" erstellen und mir somit die Kosten schon nennen.

Jetzt fiebere ich schon und hoffe dass ich mir das leisten kann. Ich rechne so mit max. 6000€.

Ich möcht nicht einfach so "unvorbereitet" - in das ZA-Gespräch reingehen.

Fragen wie:
Ist das Verfahren mit Implantaten und Teleskop-Brücken wirklich so gut und stabil?

Hat man wieder die volle Kaukraft?

Fühlt sich das immer noch wie ein Fremdkörper an?

Ist das die einzige Möglichkeit (sprich preisgünstiger als nur mit Implantaten) oder gibt es noch eine weitere Möglichkeit?

Ich möchte keine Überraschungen, weil ich nicht am Tag X verstehe was der ZA machen wird. Bei dem Provisorium und das vorausgegangene Gespräch klang alles schöner und besser - später hatte ich nicht mehr die Möglichkeit zu sagen - he - ich zahl gerne was drauf, damit die Prothese besser wird und über den Standart ist als darunter

Das soll mir nicht noch mal passieren!

Mein persönlicher Eindruck ist: Die ZA hören 65 Jahre - Härtefall - nichts zu holen.

Mein Mann verdient allerdings sehr gut und kann die Kosten übernehmen. Doch irgendwie fühle ich mich von den ZA nicht für Voll genommen. Obwohl auch mein Mann seit Jahren - so wie ich auch - Patient von ihm sind.

Meinem Mann habe ich schon gesagt, dass es gut wäre, wenn er mal mit dem Arzt spricht. Bei mir sehen die nur eine junge Frau, die überängstlich und besorgt ist.

Vielleicht habt Ihr ein paar Tipps oder Vorschläge, wie man an diese Sache heran geht.

Darüber würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße

Carmen
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bei sehr großen Lücken im Seitenzahnbereich (mehr als 3 fehlende Zähne nebeneinander) eine Brückenversorgung auf eigenen Zähnen aufgrund der Überlastungsgefahr nicht mehr sinnvoll ist? Hier besteht die Möglichkeit mit Hilfe von Implantaten eine herausnehmbare Prothese zu vermeiden und auf festen Zähnen zu beissen. Mehr im Kapitel Zahnersatz-Alternatven.
 
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