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OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 18.03.2009, 12:14 Uhr
Hallo, ca. 6 Wochen nach der Implantation musste das Implantat herausgenommen werden. Der Kieferchirurge hat mir versprochen den 2en Versuch kostenlos zu machen. Nach einigen Monaten, wenn es möglich sein wird. Ich sollte jedoch die Rechnung ca. 1500€ schon jetzt bezahlen. Er meinte, dass es vielleicht 5 Ärzte in DE gibt, die so kulant sind. Die anderen würden gar nichts kostenlos machen.
Frage: wir sieht das rechtlich aus? Muss ich es so zahlen obwohl das Implantat nicht korrekt eingepflanzt wurde?
Der Arzt ist sehr freundlich und hilfsbereit, scheit kompetent zu sein.
Mit freundlichen Grüßen bartoszw
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 18.03.2009, 12:41 Uhr
hallo, es ist doch schon mal gut, dass du deinem arzt weiterhin vertraust, obwohl es schiefgegangen ist. darf ich erfahren, warum das impl entfernt werden musste ?? hattest du schmerzen /entzündung ?? mein implantologe hat mir übrigens auch zugesichert, im falle eines verlustes während der einheilphase kostenlos ein neues zu setzen.ich glaube das ist so auch üblich !
alles gute annette
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 18.03.2009, 13:18 Uhr
Hallo, die kostenfreie Neuversorgung ist sicher wünschenswert und mittlerweile nahezu Standard, also alles andere als eine Rarität. Die Kosten für eine einfache Implantatversorgung (nur Implantat) halte ich mit 1500€ für stattlich. (siehe auch hier unter Gewährleistung/Preisgarantien im Kapitel Implantologen). Allerdings sind Sie wohl rechtlich dazu verpflichtet, die Rechnung zu bezahlen, es sei denn, Sie können einen Behandlungsfehler nachweisen. Gruß B. Zahedi
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 18.03.2009, 14:39 Uhr
Danke für die Antwort. Kosten sind stattlich aber das ist für mich in Ordnung. Der Kostenvoranschlag war auch so hoch. Es gab Knochenaufbau und der Arzt hat deutlich gesagt, dass OP schwierig war. Auch Aufschlag für München kann in Spiel kommen. @Anette: Schmerzen waren auch stattlich und sind ca. 4 Wochen gedauert (Ibuprofen 600 3-mal täglich erste 2 Wochen). Hoch wahrscheinlich wegen Entzündung, die letztendlich die Ursache des Implantatverlustes war.
mfg bartoszw
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 20.03.2009, 19:32 Uhr
Hast du kein Antibiotikum bekommen? Das ist doch inzwischen schon Standard nach diesen OP's...
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 21.03.2009, 16:07 Uhr
Nein, kein Antibiotikum. Angeblich sei alles am anfang gut gelaufen und nicht schlecht ausgesehen. Nur die Schmerzen... Nach 3 Wochen sei die OP-Stelle etwas gerötet gewesen und der Arzt wollte nach 1 Woche eine Aufnahme machen. 1 Woche später sei alles wieder schon OK gewesen. mfg bartoszw
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 21.03.2009, 19:20 Uhr
Wundert mich sehr, denn hier hat jeder, von dem ich bisher gelesen habe, zuallererst Antibiotikum bekommen.
Vllt. ist das die Auswirkung des Verlustes?
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 22.03.2009, 21:40 Uhr
Wenn ja, dann umgekehrt. Der Verlust ist die Auswirkung. Vielleicht hast du recht. Könnte aber das als Behandlungsfehler genannt werden? mfg
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 23.03.2009, 07:02 Uhr
Letzte Änderung: 06.05.2010, 12:24 von gerda260756.
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 23.03.2009, 13:49 Uhr
Mir ist noch etwas aufgefallen. Der Knochenaufbau und die Implantation wurden während gleicher OP durchgeführt. Ist es normal?
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 23.03.2009, 14:24 Uhr
Wenn noch genug Eigenknochen vorhanden ist, kann der Knochenaufbau und die Implantation gleichzeitig gemacht werden. Wird bei mir auch so gemacht.
LG Helga
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__________________________________ Es ist nie so schlimm, wie es sich anhört
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Re:OP ist schiff gegangen - was mit der Rechnung? Beitrag vom 23.04.2009, 14:17 Uhr
Ich möchte allem "fast Happy End" berichten. Kurze Verhandlung hat gegeben, dass der Arzt bloß Kostenaufwanderstattung zugestimmt hat - ca. 300€. Ich finde es kulant. mfg bartoszw
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