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THEMA: Re: Mögliche Beschädigung der Kiefernhöhlenschleimhaut
 
Mögliche Beschädigung der Kiefernhöhlenschleimhaut
Beitrag vom 05.03.2008, 21:13 Uhr

Hallo alle zusammen,

ich habe vor einigen Wochen für eine Vollversorgung meines OK 10 Implantate gesetzt bekommen. Diese wurden im Zusammenhang mit der Entfernung der noch vorhandenen Zähne (alle locker) sofort eingesetzt.

Im Verlauf der ersten Zeit verspürte ich an einigen Einsatzstellen Schmerzen, was dazu führte, daß einige Implantate entfernt oder durch neue (größere) ersetzt wurden. Heute habe ich nur noch 6 Implantate im OK. Dieses ist soweit alles problemlos abgelaufen.
Seit eines externen Sinusliftes, also Knochenaufbau im OK, mit aus dem OK gewonnen Knochenmaterial, läuft mir bei einer Mundspülung das im Mund befindliche Wasser in die Kieferhöhle und aus der Nase heraus sobald ich die Mundhöhle mit etwas Druck spüle.
Eine Untersuchung sowohl durch meinen ZA als auch durch einen HNO ergab keinen sichtbaren Befund. Jedoch äußerte der HNO den Verdacht einer Fistel an einem Implantat, da dieses in den OK hinein ragen könnte.
Der Versuch die Undichtigkeit durch einen Nasenblastest zu beweisen war negativ.
Meine Frage, ist es in einem solchen Fall sinnvoll die Zeit abzuwarten und ggf. darauf zu hoffen, daß eine solche Stelle durch die Schleimhaut wieder von allein abgedichtet wird oder ist eine mechanische Abdichtung unumgänglich, um dem Risiko der möglichen Kiefernhöhlenentzündung durch Pilzbakterien am in die Kieferhöhle hineinragenden Implantat aus dem Weg zu gehen ?

Ich wäre für einen guten Rat mit Erfahrungswerten sehr dankbar.
Der Einsatz der Implantate fand Ende Dez 07 statt. Der Sinuslift gegen Ende Januar 08.

PS: ich habe inzwischen allerdings auch schon eine entsprechende Überkronung des OK mit keramischen Kronen.

Viele Grüße und Danke im Voraus für den einen oder anderen Rat.

BP
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Re: Mögliche Beschädigung der Kiefernhöhlenschleimhaut
Beitrag vom 07.03.2008, 14:45 Uhr

 
Hallo,
das klingt nach einer MAV (Mud-Antrum-Verbindung), eine Fistel als Ursache scheint wahrscheinlich. Ein solche dürfte sich nicht mehr von alleine verschliessen. Die Suche muss da weitergehen. Im Grunde steht die Seite und Region schon fest.
Gruß
B. Zahedi
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Re: Mögliche Beschädigung der Kiefernhöhlenschleimhaut
Beitrag vom 07.03.2008, 16:08 Uhr

Hallo Herr Dr. Zahedi,

vielen Dank für Ihre Information. Meine Sorge gilt hierbei allerdings mehr der Behebung einer solchen MAV, ist diese mit einem Risiko behaftet und ist die Beseitigung einer Fistel eine größere Angelegenheit ?

Ich bin froh all die Behandlungen erst einmal hinter mir zu haben und nun stellt sich möglicherweise heraus, daß das Ganze wieder von vorn losgehen soll. Nicht gerade eine schöne Aussicht.

Gruß BP
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Re: Mögliche Beschädigung der Kiefernhöhlenschleimhaut
Beitrag vom 07.03.2008, 16:25 Uhr

 
kann ich gut verstehen, aber es ist ja so kein akzeptierbarer Dauerzustand, oder?
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