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THEMA: Re: Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
 
Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
Beitrag vom 28.01.2008, 21:24 Uhr

 
Hallo,

ich würde hier gerne meine "Geschichte" erzählen und würde mich über eventuelle Tipps/Ratschläge, Meinungen oder auch ähnliche Erfahrungsberichte freuen.

Ich bin vor ca. 10 Jahren (es ist tatsächlich schon so lang eher) auf meine beiden Schneidezähne gefallen, sodass diese sich paar JAhre später entzündet haben. Nach jahrelanger Prozedur, Wurzelkanalbehandlungen und auch Wurzelspitzenresektionen wruden mir die beiden Frontzähne vor einem halben Jahr entfernt.

Durch die vielen Operationen und die chronische Entzündung war in diesem Bereich kaum noch Knochen, eine Implantation war damals also noch nicht möglich. Die Ärzte wollten abwarten, ob sich der Knochen von alleine regeneriert und wächst. Für den "Übergang" (immerhin 5 Monate) habe ich eine Schiene mit meinen eigenen Zähnen bekmomen.

Letzte Woche meinten die Ärzte dann, es sähe sehr gut aus und man könnte die Implantation so langsam angehen, nach diesen 3D-Bildern sei der Knochen sehr gut gewachsen. Also hatte ich kurz danach die OP, wo mir die Implantate eingesetzt werden sollten. Während der OP haben die Ärzte dann abr doch gemerkt, dass der Knochen nicht ausreicht bzw. es aus ästhtischer Sicht nicht sinnvoll wäre, die IMplantation jetzt durchzuführen. Also Knochenersatzmaterial rein, und das Ganze wieder zu. Jetzt hoffen wir, dass es in paar Monaten besser aussieht und die Implantate gesetzt werden können, ansonsten muss der Knochenaufbau irgendwie anders erfolgen.

Ehrlich gesagt bin ich ejtzt ziemlich traurig und habe einfach "keine Lust mehr", weil das schon so ewig geht. Und das Provisorium - die Zahnschiene - ist auch nicht ideal und sieht nicht gerade sehr schön aus, die wrde ich jetzt wohl aber noch mind. 1 Jahr tragen, bis denn letztendlich die Kronen drauf sind. :( Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich gerade mal 18 Jahre bin, da könnt ihr vielleicht verstehen, dass solche ästhetischen Mängel (auf Dauer) besonders "deprimierend" sind. Es ist ja nicht nur die Ästhetik, die Pflege u nd Handhabung "nervt" mich langsam auch, ich kriege oft Mundgeruch, weil sich essensreste unter der schiene ansammeln, und noch viele weitere Probleme.

Hat jemand auch so etwas ähnliches erlebt? Wie hoch ist denn so die Erfolgsquote beim Knochenaufbau?

Und: Kann mir jemand ein anderes Provisorium empfehlen? Habe ja schon mal an eine KLebebrücke gedacht, aber das geht bei mir nciht, wegen dem Aufbiss. Vielelicht eine teilprothese?

Vielleicht ist das jetzt viel gejammert ;), aber vieleicht können einige doch verstehen, dass mir das zu schaffen macht, gerade weil ich noch so jung bin und sich das jetzt so lange hinzieht mit der IMplantation. Ich habe einfach "keine Lust mehr"...

Also, würdem ich über ähnliche Erfahrungsberichte, Meinungen o. ä. freuen.

Tut mir Leid, dass es jetzt ein Roman geworden ist :).

Grüße, Jens
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Re: Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
Beitrag vom 29.01.2008, 00:58 Uhr

 
von Romie
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Geburtstag:
Hallo Jens,

weiterhelfen kann ich dir nicht wirklich.
Jetzt hast du solange durchgehalten, also schaffst du den Rest auch noch.
Hab Mut, denke positiv.
Auch das Jahr geht ja vorbei.
Die Erfolgsquote beim Knochenaufbau liegt-wie ich hier lese-bei 100 %.
Viell. meldet sich ja noch ein Fachmann.
Grüß dich
Romie
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Re: Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
Beitrag vom 29.01.2008, 16:22 Uhr

 
von Sina
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Geburtstag:
Hallo Jens,

Dein Problem kommt mir sehr bekannt vor. Ich selber bin mittlerweile 22 und hatte mit 6 Jahren einen Unfall.
Auch bei mir konnten die beiden Frontzähne recht lang erhalten werden, aber irgendwann, ich glaub ich war 18, haben sich ständig Entzündungen gebildet.
Nachdem diese mehrfach herausoperiert worden sind, konnte ein Knochenaufbau gemacht werden.

Ich hatte in derZwischenzeit eine Teilprothese und bin rein praktisch damit gut zurecht gekommen. Aber das Optische lies natürlich zu wünschen, auch die Pflege ging mir auf den Wecker.
Wenn der Behandlungszeitraum sich über eine längere Zeit erstreckt, denk wirklich über eine Teilprothese nach, ist mit Sicherheit auch stabiler.

Mittlerweile habe ich die Implantate und meine fertigen Kronen, welche in den nächsten Wochen fest einzementiert werden.

Ohne Entzündung dürfte das Gganze natürlich um einiges schneller gehen, also die Dauer bei mir ist bestimmt nicht das Maß der Dinge.

Der Knochenaufbau ist aus kosmetischer Sicht im Frontbereich wirklich sehr wichtig, denn ansonsten sehen die Implantate zu lang aus und zumindest man selber stört sich sicher dran.
Der Weg ist schwer, aber er lohnt sich!!!!

Ich drück Dir die Daumen.

Grüße Sina
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Re: Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
Beitrag vom 30.01.2008, 10:58 Uhr

Habe vor 14 Jahren, nach Unfall 8 Implantate bekommen. 13 Jahre kein Ärger. Dann nach Änderung der Konstruktion, von Aachner Modell auf Druckknopfsystem 2 Implantate verloren. Nach Explantation dieser 2 Implantate Knochenaufbau durch Transplantation von Eigenknochen in die Fehlstellen der Altimplantate. OP weniger schwierig als erwartet, kaum Schmerzen oder Schwellungen. Knochenaufbau verläuft problemlos, bekomme im Mai neue Implantate. Erkundige dich doch einmal nach navigierter Implantation. Dort sind Ergebnisse möglich die vor kurzem noch undenkbar waren. Alle Gute für die Behandlung, es lohnt sich auf jeden Fall. Eine ganz neue Lebensqualität erwartet dich. Auch das Selbstbewußtsein und das Selbstvertrauen steigt nach erfolgreicher Behandlung um ein vielfaches. Toi toi toi.
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Re: Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
Beitrag vom 01.02.2008, 09:45 Uhr

Würde gern mehr von der Person erfahren, die meinen Namen trägt. Am besten direkt per Mail
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Re: Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
Beitrag vom 05.02.2008, 11:57 Uhr

Hi :-)

ich kann eine ähnliche Geschichte beisteuern.
Ich habe mit 7 Jahren einen bleibenden Frontzahn durch einen Unfall verloren.
Zunächst konnte er wieder eingesetzt werden, musste allerdings 2 Jahre später in einer sehr unschönen OP wieder entfernt werden weil er total mit dem Oberkiefer verwachsen also verknöchert war und sich nicht bewegen lies (durch eine Spange, hatte sehr schiefe Zähne) Nach 11 Jahren mit Provisorien und Co habe ich dann ein Implantat bekommen. Eigentlich eine gute Sache, nur bin ich an den falschen Arzt gelangt. Er hat den Knochenaufbau und das Einsetzen des Implantates in einem Zug durchgeführt und dabei einen Nerv einimplantiert. Das ganze hat sich nach 2 Jahren entzündet und musste wieder raus. Nun habe ich eine Brücke und bin vollauf zufrieden.
Du siehst: die schnelle Lösung hat bei mir zu nix ausser Ärger geführt. Also halte durch und freu dich dass dein Arzt den Knochenaufbau und das setzten des Stiftes getrennt durchführt. Lass deinem Kiefer ein bisschen Zeit um den Aufbau anzunehmen, dann hast du auch eine gute Chance mit deinem Implantat auf Dauer glücklich zu werden :-)
Ich hätte auch lieber noch ein Jahr länger gewartet wenn mir dadurch der Ärger erspart geblieben wäre!

Viel Glück noch weiterhin!

Sarah
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Re: Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
Beitrag vom 08.02.2008, 22:36 Uhr

 
von chris
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Geburtstag:
Hallo.
Ich werde in Zukunft ein Frontzahnimplantat brauchen, habe deswegen Infos eingeholt:
Die Frontzahnimplantate sind schwieriger als die anderen, eben weil oft nach vorne sehr wenig Knochen da ist. Das wird in Zahnkliniken, wie z.B. Mainz Uniklinik auch vorab per 3D Röntgenbild geklärt. Die Papille, d.h den Zahnfleichbogen zu formen so das es natürlich und gut aussieht scheint auch schwierig zu sein. In jedem Fall lohnt es sich nach meiner Erfahrung auch mal eine zweite Meinung zu hören. Schwierig bei den Unikliniken ist es wegen der Termine bei den Chef und Oberärzten mit Erfahrung, die sind oft monatelang ausgebucht. Pflegetechnisch wäre vielleicht Salviatymol ein Tip. Das Zeug duftet und desinfiziert. Hat bei mir immer toll geholfen. Wird vielleicht sogar vom Zahnarzt verschrieben, bei mir wurde es, dank Sondertarif, von der Kasse erstattet.

Alles Gute!
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Re: Knochenaufbau/Implantate im Frontzahnbereich
Beitrag vom 13.01.2012, 21:59 Uhr

 
von Nissi
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Geburtstag:
Reinhard Göddert schrieb:
Habe vor 14 Jahren, nach Unfall 8 Implantate bekommen. 13 Jahre kein Ärger. Dann nach Änderung der Konstruktion, von Aachner Modell auf Druckknopfsystem 2 Implantate verloren. Nach Explantation dieser 2 Implantate Knochenaufbau durch Transplantation von Eigenknochen in die Fehlstellen der Altimplantate. OP weniger schwierig als erwartet, kaum Schmerzen oder Schwellungen. Knochenaufbau verläuft problemlos, bekomme im Mai neue Implantate. Erkundige dich doch einmal nach navigierter Implantation. Dort sind Ergebnisse möglich die vor kurzem noch undenkbar waren. Alle Gute für die Behandlung, es lohnt sich auf jeden Fall. Eine ganz neue Lebensqualität erwartet dich. Auch das Selbstbewußtsein und das Selbstvertrauen steigt nach erfolgreicher Behandlung um ein vielfaches. Toi toi toi.
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