Ich habe vor 6 Wochen 3 Implantate im Oberkiefer gesetzt bekommen. Alles ist auch soweit in ordnung. Inwischen habe ich erfreulicherweise festgestellt, dass ich in der 6 Woche schwanger bin. Habe folgendes Problem: Das Implantat als ersatz des vorletzten Backenzahnes links ist berührungsempflich beim Zähneputzen. Mein zahnarzt hat auch direkt nach der Implantation einen Klopftest durchgeführt. Alles war auch soweit i.O. ich habe jedoch jetzt die Befürchtung, aufgrund der berührungsempfindlichkeit, dass das Implantat eventuell locker sein könnte. Bis auf die Berühungsempfindlichkeit beim Zähneputzen habe ich überhaupt keine Probleme oder gar schmerzen. Da ich eh nicht geröngt werden kann, ab wann sollte Periotest durchgeführt werden? Im schlimmsten Fall, sofern das Implantat tatsächlich locker wäre, ab wann könnte dies bei einer schwangeren entfernt werden? Ist ein lockeres Implantat für ein ungeborenes Kind schädlich? Vielen dank für die antworten im Voraus
Re: Implantateinheilung und schwanger Beitrag vom 26.10.2007, 01:04 Uhr
Hallo, natürlich wäre ein entzündetes (lockeres) Implantat der Gesundheit nicht förderlich. Das Ausmass des Problems wäre aber kaum quantifizierbar. Wenn sich die Beschwerden nicht weiter negativ entwickeln, sollte die weitere Diagnostik (Periotest) erst bei der Freilegung (Periotest) erfolgen. Gruß B. Zahedi
Re: Implantateinheilung und schwanger Beitrag vom 26.10.2007, 07:28 Uhr
Danke Herr Dr. Zahedi für Ihre Antwort. Eine Ergänzung meinerseits zu Ihren Ausführungen. Das Implantat im Oberkiefer heilt offen aus und bereitet mir wirklich nur Beschwerden beim Berühren mit der Zahnbürste. Ansonsten ist bis jetzt alles ruhig. Könnte der Periotest aufgrund der offenen Einheilung bereits vor Ende der Einheilphase durchgeführt werden? Bei Implantatsetzung wurde gleichzeitig ein Sinuslift durchgeführt. Habe ich Sie richtig verstanden, dass man bei einem lockeren implantat von einer Entzündung ausgehen muss?. Danke für Ihre Antwort im Voraus.
Re: Implantateinheilung und schwanger Beitrag vom 26.10.2007, 08:31 Uhr
Zwischenzeitlich war ich bei meinem Zahnarzt. Das Implantat im Oberkiefer ist nachwievor leicht aufbissempflindlich und die Schleimhaut davor leicht gerötet. Der ZA führte an dem besagten Implantat (Implantat wurde im September im Oberkiefer eingesetzt) einen Klopftest durch. Schmerzen beim Klopftest hatte ich nicht. Mein zahnarzt ist sehr erfahren und meinte das Implantat ist zwar nicht locker aber es ist noch nicht eingeheilt. Trotz meiner Schwangerschaft wurde ich geröngt (zahnfilm) was nach Aussage meines ZA nicht schädlich sein soll. Auf dem Röntgenbild hat mein zahnarzt festgestellt, dass das Implantat was mir etwas beschwerden bereitet vom Knochen fest umschlossen und eine Entzündung des Implantats auf dem Bild nicht zu sehen ist. Alles sieht soweit i.O. aus. Er meinte dass das Implantat leicht aufbissempfindlich ist, wäre mit Blick auf die OP (Zahn gezogen gleichzeitig Implantat mit Knochenaufbau rein) im OK-Bereich nicht ungewöhnlich. Ich soll das Implantat auch wenn möglich weiterhin nicht belasten. Die Schleimhaut wäre nur oberflächlich leicht entzündet. Die Entzündung würde jedoch weggehen. Er meinte die Einheilung des Implantates dauert etwas länger und wir sollen erstmal 3 Monate abwarten. Sollte das das Implantat dann immer noch aufbissempfindlich sein, dann soll das Implantat nach der Entbindung nachgesetzt werden. Dazu 3 Fragen: 1. Kann die Einheilung im Oberkiefer tatsächlich 6-9 Monate dauern und kann diese Einheilung wirklich mit den oben beschriebenen beschwerden (aufbissempfindlich und leichte schleimhautentzündung) verbunden sein?. Bisher hatte ich bezüglich der Einheilung von Implantaten noch nie Probleme 2. Bestehen wirklich chancen, dass das implantat noch einheilt und damit die leichte auffbissempfindlichkeit wegggeht bzw. was kann ich als schwangere gegen die Schleimhautentzündung tun? 3. Was bedeutet Nachsetzen eines Implantates? Vielen Dank im Voraus für die beantwortung.
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Wußten Sie schon, dass...
heutzutage hauptsächlich zweigeteilte Implantate eingesetzt werden, bei denen der Implantatkörper mit ausgewählten Aufbauteilen (
) für die entsprechende Aufgabe (Fixieren einer Prothese, oder einer Krone) in Funktion gebracht werden? Solche Abutments können -falls notwendig- ausgetauscht werden. Es gibt aber auch einteilige Implantatformen, bei denen der Aufbau und damit das Funktionselement bereits integriert ist.
gibt es typischerweise als Kugelkopfimplantate (zur Prothesenverankerung) oder als Pfosten für die Zementierung von Kronen.
Hier finden Sie mehr Infos zum Design von Implantaten .