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THEMA: Re:Implantate und Osteomyelites eine Kostenfalle für GKV-Patienten?
 
Implantate und Osteomyelites eine Kostenfalle für GKV-Patienten?
Beitrag vom 23.06.2011, 19:59 Uhr

Hallo zusammen,

ich denke derzeit über den Einsatz von Implantaten bei mir nach jedoch lässt mir folgende Fragestellung absolut keine Ruhe und macht mir in Bezug auf Implantate Angst.

Wie verhält es sich mit den Kosten, wenn ich (nach Einsatz eines Implantates) jemals (also meinetwegen auch in 20 Jahren) an extremer Kieferosteomyelites erkranken sollte? Wird die GKV die Operationskosten dann bezahlen oder müsste ich zusehen, wie sich mein Kiefer auflösst weil ich die Kosten dafür nicht tragen könnte?

Wäre wirklich lieb, wenn mir jemand diese Frage beantworten könnte... zerbreche mir seit Wochen den Kopf darüber. Eventuell (hoffentlich nicht) hat ja auch jemand von Euch bereits Erfahrungen hierbei machen können?

Vielen Dank
Markus
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Re:Implantate und Osteomyelites eine Kostenfalle für GKV-Patienten?
Beitrag vom 23.06.2011, 20:27 Uhr

 
von Dr.Thilo Fechtig
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Geschlecht: männlich Ort: Süddeutschland/Schweizer Grenze Geburtstag: 1965-03-11
www.dr-fechtig.de
Hallo Herr Langer

die Wahrscheinlichkeit an einer Osteomyelitis an sich zu erkranken ist schon extrem selten. Heutzutage tritt diese Erkrankung meist in Verbindung mit einer intravenösen Bisphosphonattherapie auf, die zur Vermeidung von Knochenmetastasenbildung bei Tumorpatienten eingesetzt wird.
Implantate lösen wirklich nie eine Osteomyelitis aus!
Bei auftretenden Entzündungen um die Implantate herum (=Periimplantitis) entzündet sich zuerst das Zahnfleisch und der darunterliegende Knochen kann sich zurückbilden. Im Extremfall löst sich das Implantat einfach unspektakulär, ohne daß der Patient Schmerzen hat.

Wenn Sie jemals eine Kiefererkrankung bekommen sollten, dann kommt selbstverständlich Ihre Krankenversicherung dafür auf, egal ob Sie Implantate haben oder nicht.

Gruss
Dr. Thilo Fechtig / Zahnarzt in Deutschland / Schweizer Grenze
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Re:Implantate und Osteomyelites eine Kostenfalle für GKV-Patienten?
Beitrag vom 23.06.2011, 21:12 Uhr

Zunächst vielen lieben Dank für die Antwort Dr. Thilo Fechtig.

Hintergrund meiner Frage, bisher ist jeder der mich beratenen Implantologen dieser Frage (also Oseomyelites und nicht Periimplantitis) ausgewichen und hat es eher so dargestellt, dass es 1. selten vorkommen und 2. wenn dann erst sehr spät (man also genug Zeit zum Sparen hätte).

Ich hatte vergessen daraufhin zu weisen,
dass ich keine Zusatzversicherung besitze sondern rein GKV-Versichert bin.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann gilt die Aussage mit der Kostenübernahme im schlimmsten Fall aber auch dann oder?

Danke und viele Grüße
Markus
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