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THEMA: Re:Implantate und Kortison
 
Implantate und Kortison
Beitrag vom 14.01.2012, 14:04 Uhr

 
von Saki
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Geburtstag:
Hallo,
diese Woche habe ich vom Professor an der Uniklinik die schlimme Nachricht erhalten, dass sich mein Unterkieferknochen im Frontzahnbereich (Zähne 1-4 sind links u. rechts betroffen)so stark zurückgebildet hat, dass das Setzen von Implantaten so gut wie unmöglich geworden ist. Der Knochen ist nur noch 12mm hoch und teilweise schmaler als 3mm. Ich mache mir große Sorgen, irgendwann ohne Knochen dazustehen...
Die Frontzähne sind durch eine vor ca. 20 Jahren abgeschlossene kieferorthopädische Behandlung so stark verschoben worden, dass sie nun quasi aus dem Knochen gerutscht sind; 3 Zähne werden nur noch vom Zahnfleisch gehalten und sind stark wackelig.
Ich gehe wegen des Knochenschwunds schon seit 15 Jahren 4 bis 6 Mal im Jahr zum Zahnarzt; nie hat mich jemand gewarnt, es könnte bald zu wenig Knochen für Implantate da sein. Entsprechend frustriert bin ich jetzt. Vor allem habe ich Angst, bald ohne Zähne dazustehen. Das kann ich mir im Job absolut nicht erlauben.
Einen Knochenaufbau beurteilt mein Zahnarzt als riskant, da ich als Asthmatikerin seit Jahrzehnten Kortison einnehme (Inhalation).
Hat irgendjemand schon Implantate bzw. einen Knochenaufbau machen lassen trotz Kortisoneinnahme? Ich möchte unbedingt erfahren, ob und wie das geklappt hat. Vielleicht wäre das ja doch eine Möglichkeit für meinen Kiefer.
Ich hoffe, irgendjemand kann mir ein paar Tipps geben und bedanke mich schon mal.
Gruß, Saki
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Re:Implantate und Kortison
Beitrag vom 16.01.2012, 10:00 Uhr

 
Guten Tag,
die Vorbehalte gegenüber Cortison-Patienten bei implantologischen Massnahmen und Knochenaufbau sind theoretischer Natur. Wissenschaftlich gibt es keine Berichte, die auf eine wesentliche Erhöhung des Misserfolgsrisikos hinweisen. Sie müssen hierfür sicherlich einen erfahrenen Chirurgen suchen, der das bei Ihnen angeht.
mfg
Wolff
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