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implantat und essen? Beitrag vom 02.04.2008, 18:09 Uhr
hi, ich werde wohl demnächst ein implantat gestezt bekommen, da sich mein bereits 2x wurzelbehandelter schneidezahn oben stets wieder neu entzündet. also zahn raus, implantat rein. nun muss wahrscheinlich knochenaufbau gemacht werden (nicht allzu viel). kann mir jenamd sagen, wie das genau abläuft? wenn das implantat gesetzt wurde, wie siehts dann mit essen während der einheilung aus? mein zahnarzt meinte heute nur nebenbei (genauere beratung kommt), dass die einheilung schon 3-6 monate dauernd wird. habe ich in der zeit eine zahnlücke oder kommt etwas "provisorisches" drauf? kann ich damit kauen? wollte mich gern vorab etwas informieren, mache mir ja schon gedanken drüber.... bin über jede erfahrung dankbar :-)
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Re: implantat und essen? Beitrag vom 02.04.2008, 19:09 Uhr
Hallo Jasmin, hier im Forum steht eine Menge drin über den Heilungsverlauf u. a. Die Esserei: Im Prinzip kannst Du alles essen. Am ersten Tag soll man wohl Milchprodukte meiden. Habe aber trotzdem Käse & co gegessen und war kein Problem. Mit Messer und Gabel kann man das Problem Abbeissen vorerst umgehen. Oft kriegt man ein Provisorium - also ZA fragen, denn dafür wird er bezahlt!
Viele Grüße und guten Erfolg Armgard
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Re: implantat und essen? Beitrag vom 03.04.2008, 15:55 Uhr
hi, ich habe vor 1 monat im eckzahn implantat bekommen. leider hat sich jetzt rausgestellt das es wohl nicht nötig gewesen wäre. aber trotzdem: ich habe mir ein provisorium (marylandbrücke) ne woche vorher anfertigen lassen (wollte vollkeramik und hab 300 zugezahlt), da ich mit dem ding ja schließlich 5 monate rumlaufe. ist immer noch scheisse aber wesentlich besser als ne lücke. ist hinten fest mit irgendeinem metal an den nachbarzähnen verklebt und hält soweit super. man sieht es halt aber besser geht´s nicht. hatte auch knochenaufbau und sogar schleimhauttransplantation damit der bogen am zahnfleisch später schon aussieht. als ich aus narkose erwacht bin war alles erledigt (in einem ganz zahn raus und impli rein) und provisorium drauf. 5 tage später wurden fäden gezogen. schlimmer waren die anderen wunden im mund wo schleimhaut entnommen wurde.
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Re: implantat und essen? Beitrag vom 18.04.2008, 06:08 Uhr
Mir wurde im August 2007 der 2/1 gezogen, weil ein Implantat kommen sollte. Am gleichen Tag habe ich eine zuvor hergestellte "Spinne" eingesetzt bekommen, welche die Lücke schließt. Optisch. Zum Esen habe ich die am besten rausgenommen. Tut halt weh, wenn man damit auf eine Nuss beisst. Bei Suppe und Spaghetti ist die Rausnahme nicht erforderlich. Nach jedem essen aber Zähneputzen und mit Mundwasser spülen. Im Januar 2008 habe ich einen Knochenaufbau bekommen. 1 h nach dem Knochenaufbau konnte ich schon wieder vorsichtig essen und auch einen Tag später schon wieder arbeiten (vor Publikum). Im April 2008 habe ich das Implantat gesetzt bekommen. Essen, eine Stunde später keinerlei Problem. Absolut schmerzfrei. Natürlich keine Eiweißhaltigen Produkte. Ich esse nach OP immer Spaghetti mit Hackfleich. Klappt super. Bis August ist noch die "Spinne" über allem. Sieht man aber kaum, obwohl bei mir der 2 / 1, also der linke obere Frontzahn betroffen ist. Heute, also 23 Tage nach der Implantatsetzung esse ich "normales Essen normal. Von einem Apfel beißen geht so direkt nicht, Den schneide ich eben in Stücke. Alles in allem ist die Implantatbehandlung zwar langwierig aber absolut schmerzfrei und bisher optimal verlaufen . Würde es jederzeit wieder machen, obwohl das mit dem Kochenaufbau wohl gar nicht so einfach war. Ich selbst hatte damit aber zu keiner Zeit Probleme. Wünsche allen viel Erfolg und dass es bei Ihnengenau so problemlos verläuft wie bei mir.
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