|
implantat ragt in die keiferhöhle Beitrag vom 09.03.2011, 22:20 Uhr
hsllo. ich habeam 20. Januar ein implantat in regio 6 am linken oberkiefer bekommen. auf dem röntgenbild sieht es so aus, als ob das Implantat in die Nebenhöhle ragen würde. nun habe ich seit wochen immer Husten und leichtes Fieber.in der Nebenhöhle hab ich das Gefühl eines leichte Schmerzes, jedoch keinen Eiter und auch nur wenig Sekret.Allerdings aheb ich ich immer leicht erhöhte Temperatur, so 37,2 bis 37,6. Während der Implantation hatte ich eine Erkältung mit sinusitis. nach der Implantation habe ich amoxicillin für 5 Tage genommen. kann es sein dass sich resistente Keime gebildet haben oder wird die eventuelle Entzündung durch das Iplantat das in die Nebenhöhle ragt, erzeugt? soll ich das Implantat entfernen lassen? soll ich ein Antibiotikum nehmen? ist es häufig, dass Implantate die in die Nebenhöhle ragen Entzündungen auslösen? ich bitte um Antwort beste Grüße raggio
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:implantat ragt in die keiferhöhle Beitrag vom 09.03.2011, 23:41 Uhr
Hallo
bevor man an eine Explantation denkt, sollte man sich schon sicher sein, dass das Implantat auch wirklich in die KH ragt. Auf einem normalen Zahnfilm ist das nicht immer abklärbar. Auf der DVT Aufnahme (3D Röntgen) ist dies aber eindeutig feststellbar. Viele Implantate sind im Bereich der KH. Die meisten Patienten haben keinerlei Probleme. Völlig anders kann es bei voroperierten Patienten mit Sinusitisproblemen in der früheren Zeit sein. Meist ist die Belüftung nicht gut, die Schleimsekretion nicht ausreichend oder die Cilientätigkeit ungenügend (Raucher?) Also erst die Diagnose, dann die Therapie,
Es grüßt Dr. Thilo Fechtig / bei Waldshut / Süddeutschland
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:implantat ragt in die keiferhöhle Beitrag vom 14.03.2011, 22:51 Uhr
Guten tag Her Fechtig, herzlichen Dank für Ihre Antwort. nun habe ich Ihren Rat befogt und habe eine DVT gemacht.darauf lässt sich nun erkennen, dass das Implantat Regio 6 linker Oberkiefer ca. 2,5 mm in die Kieferhöhle ragt. allerdings ist die spitze des Implantat von einer verdickten Schleimhaut überzogen. Am rechten Oberkiefer hatte ich auch schon vor 2 2Jahren zwei Implantate bekommen. auch dort ragt ein Implantat in die Kieferhöhle. auch dort ist die darüber liegende Schleimhaut verdickt. eigentlich ahbe ich dort kein Problem. ich hätte allerdings noch Fragen: 1) bedeutet denn, wenn die Schleimhaut verdickt überhalb Implantats, dass das einen schützende Reaktion der Körpers sit auf die Perforation in der schneiderschen Membran? oder , dass dort ein chronsicher entzündlich Prozess noch immer im Gange ist. 2) wenn man das Implantat dort entfernen würde, würde sich dann die polypös verdickte SCheimhaut dann wieder zurückbilden? 3) Würde anch Entfernung des Implantats denn dann eine Lücke/ ein defekt/eine Öffnung in der Schneiderschen Membran bestehen beleiben oder würde sich die Membran wieder schliessen? 4) wäre es denn möglich dann an dieser stelle wieder in Implantat zu setzen und müsste dieses dann in ihrem umfang großer als das vorherige sein. 5) Warum habe ich denn durch die Reizung der Schleimhaut durch das Implantat eine Art Entzündung , die auch zu Husten und Erkätungssymtomen führt. ich hoffe ich frage nicht zu viel. Würde mich freuen, wenn ich von Ihnen eine Antwort bekäme. mit freundlichen Grüßen Raggio
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:implantat ragt in die keiferhöhle Beitrag vom 14.03.2011, 23:19 Uhr
Hallo
Interessant wäre es, wenn man wüsste, wie die SH in der KH vor der Implantation war? Allein eine verdickte SH, die sich um das Implantat legt ist m.E. kein Problem. Ein entzündlicher Prozess ist immer destruktiv, d.h. die Gewebe lösen sich dann auf.
Der Husten kommt definitiv nicht vom Implantat. Das Fieber kommt eher von der nicht ausgeheilten Bronchitis.
Lassen Sie die Implantate drin. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen warten Sie die Versorgung der Implantate mit z.B. Kronen doch einfach etwas länger ab und versorgen erst, wenn Sie absolut beschwerdefrei sind.
Gruss Dr. Thilo Fechtig / Waldshut/ Süddeutschland
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:implantat ragt in die keiferhöhle Beitrag vom 16.03.2011, 16:47 Uhr
Guten Tag Herr Dr. fechtig,
herzlichen dank für ihre schnelle und professionelle Antwort. Gestern war ich dann beim Internisten wegen des Hustens und bei der Analyse des Sputums hat man darin hophilus parainfluenzae reichlaich gefunden. Eigentlich ein Keim der wenig pathologishch ist, deshalb auch nicht ganz erklärlich, warum er mir den husten macht. Kurzum, ich habe mich entschlossen Doxicyclin für 7 Tage einzunehmen. Trotz dem bleibt für mich unerklärlich, dass ich die gelichen Symptome wie Fieber, Husten ect. schon fpr 2 Jahren hatte, als man mir ein Implantat im Regio 7 link oben gesetzt hatte, man mir den Nebenhöhle perforiert hatte und amn beim exploratorischen Öffnen festgestellt hatte, dass das implantat nur bindegewebig eingewachsen war. man könnte das Implantat mit der Hand herausziehen. Damals hatte 4 Monate fieber und Husten und nach dem Entfernen des Implantats war der Spuck nach einigen Tagen weg. Diesmal habe ich schon 2 Monate diese Beschwerden. deshalb meine Fragen: 1)gab es damals möglicherweise durch das bindegewebige Einwachsen des Implantats ein Art Vebindung der Nebenhöhle mit der bindegewebigen Tasche um das Implantat, wo sich Bakterien sammmelten und auch in die Umgebung streuten. Könnte das diesmal auch weider der Fall sein und sollte ich jetzt einen explorativen Eingriff vornehmen lassen , um Klarheit zu bekommen.
mit freundlichen Grüßen
Raggio
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:implantat ragt in die keiferhöhle Beitrag vom 16.03.2011, 23:33 Uhr
Hallo
nach ca. 2 Monaten sollte eigentlich schon klar sein, ob das Implantat fest eingewachsen ist oder nicht. Sicherlich können Sie die Implantationsstelle eröffnen, um Klarheit über die Implantation zu bekommen. Wenn es nur bindegewebig eingewachsen ist kann man es so oder so entfernen und die Sache ist klar. Ob die Beschwerden dann weg sind lässt sich sicherlich nicht von vornherein sagen. Ist das Implantat fest, schraubt man einfach einen Zahnfleischformer ein.
MFG Dr.Fechtig / bei Waldshut / Deutschland
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:implantat ragt in die keiferhöhle Beitrag vom 25.03.2011, 19:38 Uhr
guten Tag Herr Dr. Fechtig, herzlichen dank für Ihre Antwort. nun habe ich Ihren Rat befolgt und das Implantat von der Schleimhaut her öffnen lassen. Das Implantat sitzt fest und man hat nun einen gingivaformer eingesetzt. ausserdem habe ich eine DVT machen lassen und man daruf erkennen, das das Implantat ca. 2 bis 2,5 mm in die Nebenhöhle ragt. Es ist allerdings von einer verdickten Schleimhaut bedeckt. Dazu muss ich sagen , dass ich lange Jahre Sinusitis wegen toten Zähnen in diesem Bereich hatte und daher die Schleimhaut popypös verdickt war auch schon vor der implantation. nun sind meine Beschwerden gleichgeblieben. ich fühle mich immer müde habe nun seit mehr als 2 Monaten leichte Temperatur, bin erschöpft. Spüre einen leichte Schmerz in der Nebenhöhle links aber nur sehr leicht und ansonsten ist die nebenhöhle frei. ..also keine Sinusitis. kann das eine Imunnabwehr auf das implantat sein, besonders weil die schleimhaut vorgeschädigt war. was raten sie mir? soll ich das Impantat entfernen lassen. vor ca. 2Jahren hatte ich die gleichen Symptome nach perforation der Nebenhöhle nach einbringung eines implantats. nach entfernen des Implantats würde ich schnell wieder gesund. ich bin ziemlilch hilflos in der angegelgenheit und fische im trüben.
beste Grüße raggio777
|
|
|
|
|
|
|
|