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THEMA: Re: frontzahn-implantat?
 
frontzahn-implantat?
Beitrag vom 14.09.2007, 13:53 Uhr

 
von lena
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Geburtstag:
seit nun ca. 15 jahren trage ich nach einem sportunfall vorne im OK eine brücke (11-21-22).
mittlerweile müsste sie neu gemacht werden..das zahnfleisch ist in den letzten jahren doch einige millimeter zurückgegangen und rutscht bald unter 21. ein zahnarzt legte mir eine implantatlösung nahe. der andere meinte im frontzahnbereich sei nach 15 jahren ( natürlich mit etwas knochen und zahnfleischrückgang) eine implantatlösung ästhetisch nicht zu empfehlen ...besser die brücke neu machen. was soll ich tun?
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 14.09.2007, 16:56 Uhr

 
Hallo Lena,

hatte eine aehnliche Situation. Falls Du Deine E-Mail-Adresse freigibst, kann ich Dir ausfuehrlicher berichten oder telefonieren.

Viele Gruesse,
Claudia
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 17.09.2007, 10:01 Uhr

 
Hallo Claudia,
habe ein ähnliches Problem wie Lena.
Würdest Du mir eventuell auch etwas darüber berichten?
Viele Grüsse
Heidrun
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 17.09.2007, 17:03 Uhr

 
von katja
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Geburtstag:
hi ihr, ich hab genau das gleiche problem. hab mich aber entschieden, das implantat auf jeden fall setzen zu lassen, weil es am besten einen echten zahn und eine zahnwurzel unter dem zahnfleisch imitiert. aber ich würd gern mal wissen, wie mein zahnarzt die marylandbrücke runterreißen kann, ohne dabei die zwei nachbarzähne zu zerstören. wir haben das nämlich schonmal versucht und da hat der eine nachbarzahn (auch noch der schneidezahn) einen riss bekommen :( und dann müsste die brücke ja auch nochmal drangeklebt werden über die einheilungsphase des implantats und noch ein zweites mal abgerissen werden...
auf gute tipps hoffend
katja
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 17.09.2007, 19:32 Uhr

 
von addi
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Geburtstag:
Hallo, Lena,

wenn also wegen des Zahnfleischrückgangs die Kronen eh erneuert werden müssen, so macht ein Implantat eigentlich keinen Sinn.
Der Rückgang des Zahnfleischsaumes
( Gingiva)ist ein zeitlich immer wieder aufkommendes Problem. Die Ursachen sind u.U. der Kronenrand selbst, welcher die Gingiva stört und zum Rückgang führt. Störend ist dann bei Verwendung von Metallkeramikronen der dunkel erscheinende Kronenrand.
Die Ästethik kann man verbessern, indem die Kronerandstufe in Keramik gefertigt wird. Ist nur etwas teurer. Oder es wird eine Vollkeramikkrone/Brücke gefertigt. Das ist dann noch schöner, aber noch teurer.

mfg

addi
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 18.09.2007, 15:54 Uhr

 
Ich habe nach einem Unfall 3 Frontzähne verloren. Jetzt steht die Entscheidung an Brücke oder Implantate. Gegen Implantate steht bei mir ein Kreuzbiss und evtl. anstehender Knochenaufbau. Ich bin hin un her gerissen. Kannst du mir deine Erfahrungen mit Brücke mitteilen?
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 18.09.2007, 23:18 Uhr

 
von addi
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Geburtstag:
Hallo, Chrissi,

auch wenn wir uns im Implantateforum befuinden, die klassische Prothetik gibts auch noch.

Eine gut gemachte Frontzahnbrücke kann weit über10 Jahre halten.

Die Fragen sind :
- wie sind die Wurzeln der möglichen Ankerzähne beschaffen? Lang und kräftig, kurz und grazil?
- Welche Spanne muß überbrückt werden? je länger die Brücke, desto stabiler müssen die Ankerzähne sein.
- müssen bei großer Spanne evtl. weitere Zähne als Brückenanker eingeplant werden?
-Wo befindet sich der Kreuzbiß ? Ist aber für eine Brückenversorgung eigentlich nicht so roblematisch.
- Ist der Zahnhalteappaat entzündungsfrei und ohne Zahnfleischtaschen? Wenn nicht, kann hier durch parodontologischen Maßnahmen die Situation berbessert werden?
- Gibt es eine gesicherte Eckzahnführung, dann hält die Brücke länger.
-Ist eine Zahnaufstellung derart möglich, daß diese möglichst wenig exzentrisch belastet wird.

Aber auch wenn nicht alle Bedingungen erfüllt werde, kann eineBrücke lange halten (s.o.).

mfg

addi
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 19.09.2007, 14:22 Uhr

 
von Sema
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Geburtstag:
Hallo,

gerne möchte ich meine Erfahrung mit Kronen mitteilen.

Ich habe seit 11 Jahren 4 Einzelkronen im Frontbereich. Diese sind aus Vollkeramik - sog. Jacket-Kronen.

Die Kronen sind noch einwandfrei - auch optisch. Keine Entzündungen oder Zahnfleischrückgänge. Gehe mindestens 2 mal im Jahr zur Kontrolle und lasse die professionelle Zahnreinigung machen.

Für den Frontbereich würde ich mich immer wieder für Keramik entscheiden.

Grüsse von
Sema
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 20.09.2007, 09:37 Uhr

 
Hallo Heidrun u. an alle anderen,

aufgrund einer Nichtanlage der seitlichen Schneidezaehne (zudem Nichtanlage der Weisheitszaehne u. dreier Zaehne im Unterkiefer) habe ich als ich 17 war (heute bin ich 33) zwei dreigliedrige Bruecken im Oberkiefer/Front bekommen. Ich weiss zwar selbst nicht, wie es kann, dass ich mich damals nicht informiert habe, aber irgendwie wusste ich damals wohl nicht, was mich erwartete, denn das Abschleifen der gesunden Nachbarzaehne (insgesamt also 4) war ein regelrechtes Trauma fuer mich und meine Schwester fand mich einige Std. spaeter heulend im Bett vor. (Ich hatte das schon verdraengt/vergessen, meine Schester hatte mir es letztens noch erzaehlt.) Wahrscheinlich weil die Implantologie vor 16 Jahren noch in den Kinderschuhen steckte u. ich zudem bei einem Landarzt in Behandlung war, wurde ich ueber Implantate nicht informiert. Also aus meiner Erfahrung wuerde ich nur in einem Notfall heute noch gesunde Zaehne beschleifen lassen. Aber ich erzaehle weiter...: Lange Jahre war die Situation bzgl. des Zahnfleisches stabil u. das, obwohl ich bis vor 9 Jahren noch nie Zahnseide benutzt habe. Dann fing allmaehlich an, sich das Zahnfleisch zurueckzuziehen, aber alles noch in einem sehr langsamen Tempo. Letztes Jahr nun fing das Zahnfleisch innerhalb von wenigen Wochen an, sich dramatisch zurueckzuziehen u. im Zuge dessen suchte ich drei verschiedene Zahnaerzte auf. Alle waren der gleichen Meinung - es waere alles noch im Rahmen u. es liegt keine Zahnfleisch-Entzuendung vor u. neuer Zahnersatz wuerde die Optik erheblich verbessern. Weil ich so ungluecklich u. unzufrieden war u. auch nicht wusste, wie ich mich bzgl. neuem Zahnersatz entscheiden sollte, habe ich die drei Zahnaerzte befragt u. auch viele Zahnaerzte angeschrieben (ich hatte recht gute Foto-Aufnahmen) u. eigentlich war die einhelllige Meinung: Wenn eh schon die Nachbarzaehne abgeschliffen sind, dann kann man besser die Bruecken erneuern, zumal der Kostenaufwand fuer Implantate um einiges hoeher waere. Ein Zahnarzt, der mir per E-Mail antwortete, sagte auch (sinngemaess): "Ein serioeser Zahnarzt schlaegt Ihnen eine Brueckenloesung vor." Und:" Was Sie brauchen ist nicht (nur) ein guter Zahnarzt, sondern vor allem ein Super-Zahntechniker" (wahrscheinlich, um die "schwarzen Dreiecke "in den Griff" zu bekommen). Mein jetziger Zahnarzt ist mit zu einem Implantologen gegangen, mit dem er zusammenarbeitet u. selbst er, hat von Implantaten abgeraten (zumal der Knochen sich schon abgebaut hatte u. auch noch ein Knochenaufbau noetig waere). So war es also bei mir.
Mittlerweile habe ich ein Langzeitprovisorium u. wir tasten uns allmaehlich an die Endversion heran.
Ich hoffe, ich habe einigen mit meinem Bericht helfen koennen..

Viele Gruesse,
Claudia
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Re: frontzahn-implantat?
Beitrag vom 10.01.2008, 14:57 Uhr

 
Hallo Claudia,
ich hab mal gehört - und das scheint plausibel zu sein - , daß der Knochenabbau eine Folge des fehlenden Beißdrucks ist. Gerade im Unterkieferbereich macht sich das bemerkbar. Wenn das stimmt, schreitet der Knochenabbau solange fort, bis wieder Beißdruck auf den Unterkiefer ausgeübt wird. Dann würde der Knochenabbau zum Stillstand gebracht. Ich kenne eine Person, die ein ähnliches Problem hatte. Sie hat sich in einer sehr großen Klinik einen Knochenaufbau machen und dann Implantate setzen lassen. Die Kosten waren erhblich, aber sie hat es nicht bereut. Es hat auch keine Folgeprobleme gegeben. Aus alledem schließe ich, sich von jemandem beraten zu lassen, der sehr sehr viele Implantate pro Jahr einsetzt und viel Erfahrung auch mit Knochenaufbau hat.

Viele Grüße Katharina
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