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THEMA: Re:Frage an Zahnarzt: Muss mein Zahn tatsächlich entfernt werden - Bild anbei
 
Re:Frage an Zahnarzt: Muss mein Zahn tatsächlich entfernt werden - Bild anbei
Beitrag vom 12.08.2009, 10:15 Uhr

 
von DDr. K. Gadner
Expert Border
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Sehr geehrte Frau Dana!

Ich möchte Ihre Antwort nicht unbeantwortet lassen und möchte folgende Punkte bemerken:
1) Ich war bereits vor einem Jahr in diesem Forum aktiv, habe aber leider meine Zugangsdaten nicht mehr gewusst, sodass ich mich gestern hier neu registriert habe. Es ist für mich schon etwas befremdend, dass die Qualifikation der Schreiber hier am Datum der Registrierung gemessen wird. Ein einfaches googeln würde da meiner Minung nach mehr Informationen bringen.
2) als Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie habe ich mit derlei Fällen wie Ihren tagtäglich zu tun und glaube daher schon zu wissen wovon ich spreche
3) Da ich Sie weder persönlich kenne noch ihr Behandler bin und daher auch keinen finanziellen Bezug zu Ihnen habe, versuche ich hier mein Wissen und meinen Rat kundzutun, ohne dass dabei finanzielle Aspekte (was den Zahnärzten ja oft nachgesagt wird) eine Rolle spielen. Das ist meiner Meinung nach auch der grosse Vorteil eines solchen Forums. Es ist ganz einfach eine OBJEKTIVE Meinung.
4) Mein Posting sollte lediglich eine Hilfestellung sein, entscheiden müssen Sie sich schon selbst. Wie gesagt sind meiner Meinung nach beide Lösungen vertretbar.
5) Ihre Fragestellung war: MUSS mein Zahn raus? Meine Antwort: er MUSS NICHT, man kann ihn versuchen zu retten. Rausnehmen kann man ihn immer noch. Aber es ist vertretbar ihn zu entfernen und mittels Implantat zu versorgen
6) Ich kenne nur ihr Röntgenbild und keine genaueren Umstände (Fistel? etc.). Anhand des Röntgenbildes lässt sich nur eine bedingte Aussage treffen. Ich bitte dies zu berücksichtigen.
7) Eine Misserfolgswahrscheinlichkeit von 60% scheint mir sehr hoch. Voraussetzung für den Erfolg einer WSR ist die korrekte Durchführung derselben durch einen erfahrenen Operateur am Besten mit Hilfe eines Operationsmikroskopes
8) Anhand des Röntgenbildes sehe ich keinen Grund für eine eventuelle Implantation länger als 3 Monate zu warten. Diese Aussage bezieht sich allerdings nur auf das Röntgenbild. Vorausetzung: der Zahn wird schonend entfernt und dabei die sehr dünne äussere Knochenlamelle nicht zerstört und die Entzündung vollständig entfernt (kürretiert)!
9) Der Schacht für den Stift wurde tatsächlich zu tief gelegt. Die Entzündung an der Wurzelspitze ist aber unabhängig von dieser Tatsache entstanden, sondern hat mit der Tatsache zu tun, dass der Zahn devital ist.

Ich wünsche Ihnen für Ihre Entscheidung (wie immer sie auch fällt) einen komplikationslosen Verlauf. Wem sie vertrauen können nur Sie entscheiden. Abchliessend möchte ich nochmals betonen, dass Sie hier um Hilfestellung gebeten haben und ich Ihnen diese gerne geben wollte. Ich wollte Sie in keinster Weise verunsichern, sondern nur meine ehrliche Meinung kundtun mit der Absicht Ihnen zu helfen.

Klaus Gadner
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Wußten Sie schon, dass...

dass heutzutage hauptsächlich zweigeteilte Implantate eingesetzt werden, bei denen der Implantatkörper mit ausgewählten Aufbauteilen (Abutments) für die entsprechende Aufgabe (Fixieren einer Prothese, oder einer Krone) in Funktion gebracht werden? Solche Abutments können  -falls notwendig- ausgetauscht werden. Es gibt aber auch einteilige Implantatformen, bei denen der Aufbau und damit das Funktionselemen bereits integriert ist. Solche einteiligen Implantaten gibt es typischerweise als Kugelkopfimplantate (zur Prothesenverankerung) oder als Pfosten für die Zementierung von Kronen.
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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