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Fortzahlung bei Herausnahme der Implantate? Beitrag vom 28.08.2008, 17:50 Uhr
Guten Tag, soeben war ich mit meiner Mutter beim Zahnarzt. Sie hatte sich vor ca. einem Jahr vier Implantate setzen lassen, die aber nicht eingeheilt sind. Jedes einzelne der Implantate ist mehrmals entzündet gewesen und daraufhin herausgenommen und ein Neues, nach Abklingen der Entzündung, eingesetzt worden.
Nach mehrmaligem Wieder-Einsetzen hat sich der Zahnarzt, und meine Mutter ebenfalls, dazu entschlossen, keine weiteren Implantate einzusetzen, da sie einfach nicht einheilen wollen.
Nun meine Frage: Meine Mutter hat von den ca. 11000€ Eigenanteil schon etwas über 8000€ bezahlt, der Zahnarzt sagt nun, dass die einzige Möglichkeit mit den jetzigen, noch verbleibenden, Kosten umzugehen die wäre, dass er uns die Hälfte des noch zu zahlenden Betrags erlässt.. Ist das angebracht? Meine Mutter war aufgrund der Komplikationen einmal bei einem anderen Zahnarzt, der meinte, die Implantate seien schief eingesetzt worden und wir sollten einen Gutachter einschalten, dass wir jetzt so viel Geld für eine eigentlich nicht erbrachte Leistung zahlen sollen und nicht einmal den Rest der Kosten erlassen bekommen erscheint mir ungerecht. Gibt es da eine Möglichkeit gegen an zu gehen, oder müssen wir das so hinnehmen?
Es wäre schön eine Antwort zu bekommen, ich habe meiner Mutter nun die ganze Zeit dabei beigestanden, aber ich ziehe in zwei Tagen ans andere Ende Deutschlands und kann sie von dort aus schlecht zum Zahnarzt begleiten...
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Re: Fortzahlung bei Herausnahme der Implantate? Beitrag vom 29.08.2008, 10:11 Uhr
Die Angelegenheit Ihrer Mutter ist bedauerlich.Als Zahnarzt sollte man so kulant sein und für eine mißlungene Implantation keine Honorierung verlangen.Weiter würde ich überprüfen,warum die Implantate nicht fest wurden.Lag es an der Operationsmethode?Bekam Ihre Mutter Bisphosphonate(Osteoporose,Tumorbehandlung)?Es ist sehr,sehr ungewöhnlich,dass gleich 4 Implantate nicht fest werden.
Gruß Dr.Metelski
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Re: Fortzahlung bei Herausnahme der Implantate? Beitrag vom 29.08.2008, 10:20 Uhr
Eines der Implantate schien erst sehr gut eingewachsen zu sein, doch als das Implantat daneben sich entzündete wurde auch dieses locker und musste herausgedreht werden.
Meine Mutter hat Allergien gegen viele verschiedene Stoffe, das wusste der behandelnde Zahnarzt aber jedoch und hat ihr versichert, dass die Implantate Allergiefrei wären, meine Mutter nimmt einige Tabletten gegen Muskelschmerzen, aber ob sie Bisphosphonate einnimmt weiß ich nicht. Tumorbehandlungen hatte sie nicht. Der behandelnde Zahnarzt ist jetzt in Rente gegangen, aber ihre Medikamentenliste liegt dem jetzigen Arzt vor. Wenn es da Komplikationen geben würde, dann hätten die das doch merken müssen!
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Re: Fortzahlung bei Herausnahme der Implantate? Beitrag vom 29.08.2008, 17:43 Uhr
Hallo, bei einem derartigen Misserfolg kommt man als Behandler schon fast in eine Beweislastumkehr. Ich denke nicht, dass ein Klageweg von diesem Behandler erfolgreich gegen ihre Mutter beschritten werden kann. Gruß B. Zahedi
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