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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 23.10.2007, 14:51 Uhr
Hallo Dodo,
mit Spannung habe ich Ihren Bericht gelesen! Zwischenzeitlich mußte ich lachen über Ihren Vortrag! Insbesondere beim Schlußwort wegen Ihres getrennt schlafens (lach) . Naja vielleicht kennen Sie mich ja auch schon aus meinen zahlreichen Beiträgen und Antworten auf Beiträge. Trotzdem habe ich immer noch nicht den Mut gefunden , endlich den ersten Schritt zu machen in Richtung Implantologen. Ich finde bei jedem Betrag etwas was mich wieder abhält, genau wie bei Ihrem- ich sehe richtig das Nähkunstwerk- wenn Sie schreiben Sie hätten den ganzen Mund schwarz voller Fäden und waren geschwollen, hatten eine Entzündung nach Knochenmaterialnehmung im UK usw. Wenn ich das lese, dann bekomme ich Angst und warte wieder ab. Den Mut den Sie hier hatten, hätte ich auch gerne- wie geht das? Ich weiß - mir wurde schon mehrfach- vielfach- Unterstützung geboten, die halfen leider alle nicht viel. Bei meiner Situation wäre wohl dieselbe Prozedur notwendig - zahnloses OK - halt ich habe ja noch einen Zahn- den armen vergesse ich immer -lach- an dem hängt mein Provisorium seit 2 Jahren -mit Haftcreme 2x täglich und eingeschränkter Lebensqualität - Ich war einmal bei einem Implantologen der sagte mir nichts gutes voraus- er sagte er müsse etwa Kieferspreizung vornehmen - was auch immer das sein soll- hört sich auf jeden Fall schlimm an es wären mindestens 4 - wenn nicht 6 Implantate notwendig und das für eine rausnehmbare Prothese -wenn ich mir vorstelle was ich für den ganzen Vorgang - Schmerzen, Risiko - Kosten bekomme - eine herausnehmbare Prothese - die zwar keine Haftcreme mehr benötigt- aber sonst doch alles beim alten bliebe oder sehe ich das nicht richtig? - Was meinen Sie dazu? Hätten Sie sich noch einmal für Implantate entschieden, wenn Sie sich neue entscheiden könnten? Auch wenn Sie noch nicht vollendet sind? Das würde mich sehr interessieren, vielleicht können Sie mich darüber informieren? Liebe Grüße Eva
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 23.10.2007, 16:13 Uhr
von dodo
Gold Boarder
Hallo liebe Eva, ja natürlich kenne ich Sie und Ihre Sorgen aus diesem Forum. Ich kann Ihre Ängste und Sorgen gut verstehen, ich hatte mir das auch sehr lange - ich glaube insgesamt zwei Jahre - überlegt, im Übrigen auch wegen der hohen Kosten. Als ich dann aber wieder eine eitrige Entzündung im OK hatte und die letzte Brücke runter musste - dann habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Dann habe ich mich ganz kurz entschlossen und aus dem Bauch raus für 6 Implantate entschieden, ohne Wenn und Aber. Und wissen Sie was? Je mehr Infos man sammelt, umso verunsicherter wird man. Als ich das Ganze anging, war ich nur halb so informiert wie jetzt. Ich wusste bis dahin auch nicht, was Sinuslift ist und Knochenspan und Knochen aus dem Unterkiefer rausholen und im OK einpflanzen und Kieferspannung und und und - wurde alles gemacht, und wissen Sie was, ich habe das bis heute nicht so richtig begriffen, ist halt passiert. Das merken Sie gar nicht - lassen Sie sich so eine Dämmerschlafspritze in die Venen geben, dann kriegen Sie noch nicht mal im Mund die Zahnarztspritzen. Natürlich muss man nicht so blauäugig in so ein Unternehmen stolpern, aber alle Schwierigkeiten kann man einfach nicht vorab klären und bei jedem ist es anders.
Sie wollten wissen, ob ich es heute mit meiner jetzigen Erfahrung wieder machen würde? Haben Sie das meiner ausführlichen Schilderung nicht entnommen? JA JA und nochmals JA - eigentlich bin ich jetzt noch positiver auf Implantate gestellt als vorher. In der Regel geht das auch immer gut. Bei mir ja auch. Und bei Ihnen auch, ganz bestimmt! Natürlich geht es nicht ganz ohne Schmerzen ab - aber ich habe zahntechnisch schon seit 25 Jahren soviel mitgemacht, ich hatte als junge Frau Zysten, dann hatte ich mal so Ärger an den Zähnen und Zahnnebenhöhlen, dass schon der Trigeminusnerv diagnostiziert wurde und ich mir deshalb einen Backenzahn habe ziehen lassen, was vollkommen unnötig war. Also schlimmer als das oder große Brücken installieren, ist die Zahnimplantatgeschichte bestimmt nicht. Ich habe mir dann einfach gesagt, bei mir klappt das! Immer positiv denken (kann man lernen). Am Tag vor dem Eingriff sollte man etwas Schönes einplanen, das habe ich am Sonntag getan - Tagsüber im Thermalbad und Sauna - sehr entspannend - am Abend ein superleckeres Essen - was Gutes - und mind. 2/4 Rotwein dazu. So habe ich sogar am Abend vor dem Eingriff gut geschlafen.
Also liebe Eva, nicht soviel informieren und nicht so viel Negatives lesen - ich wollte übrigens gar nichts Negatives schreiben, mein Bericht sollte eigentlich mehr positiv klingen - haben Sie das Positive nicht gelesen? So viele Leute haben das geschafft, das schaffen Sie auch! Aber spätestens wenn Ihr letztes Zähnchen Sie im Stich lässt, dann müssen Sie eine Entscheidung treffen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die richtige treffen!
Übrigens, ich habe ja eine prov. Vollprothese mit großer Gaumenplatte. Sie ist wirklich nicht perfekt - kann sie ja nicht sein als Provisorium - aber immerhin hat sie bis jetzt ohne Haftcreme gehalten. Das habe ich einmal probiert, davon wird mir schlecht. Ich habe ohnehin Probleme mit der VP mit dem Schlechtwerden, wenn ich mich runterbeuge, kriege ich regelmäßig ein Würgegefühl in den Hals, also das ist für mich keine Dauerlösung. JA, ich stehe zu meiner Entscheidung, und ich bin froh, dass ich sie getroffen habe. Auch wenn mir im Moment die vielen Fäden ziepen und ich mir überlege, soll ich jetzt noch eine Ibuprufen nehmen oder erst zur Nacht? Die Fäden werden in einer Woche gezogen und dann ist das alles vorbei - dann war es so schlimm auch nicht. Also das mit den vielen kleinen Nähten braucht Sie nicht zu erschrecken. Das ist wirklich harmlos (sieht nur so schrecklich aus).
Also, aus meiner Sicht, nicht mehr zögern, sondern handeln. Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen ein bissle helfen konnte. Ich nehme Sie sehr ernst, es ist wirklich nicht einfach, so eine Entscheidung zu treffen und wenn ich Ihnen sonstwie helfen kann, sehr gerne. Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft und Zuversicht und Optimismus!
Auf jeden Fall, werde ich von Zeit zu Zeit wieder berichten.
Viele Grüße von dodo
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 23.10.2007, 21:07 Uhr
Hallo liebe Dodo,
vielen vielen Dank für Ihre aufbauenden Worte und für die Zeit die Sie sich für mich genommen haben. Ich werde Ihre Zeilen immer wieder lesen und hoffen dass ich damit meine Angst etwas verringern kann und versuchen- endlich den ersten Schritt zu tun. Nochmals herzlichen Dank ! Liebe Grüße Eva
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 23.10.2007, 22:19 Uhr
Hallo dodo, vielen Dank für den Bericht. Schön und interessant geschrieben, was Du in der letzten Zeit gemeistert hast. Für das letzte Stück Weg drücke ich Dir die Daumen. Da ich eine Leidensgefährtin bin, was den Ok anbelangt -und 1 Jahr jünger als Du, würde mich interessieren, was da an Kosten auf Dich zugekommen ist, bzw. noch zukommt. LG Peddti
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 24.10.2007, 12:21 Uhr
Hallo Eva, ich kenne eine gut erforschte und sehr erfolgreiche Methode , die seit 2006 in Deutschland auch als Leistung von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt ist, mit der Sie ihre Angst in wenigen Stunden "in Mut verwandeln" können- sie heißt EMDR-es ist eine Methode zur Heilung traumatischer Erfahrungen in der Vergangenheit und kann auch eingesetzt werden zur Behandlung von Ängsten vor bevorstehenden Ereignissen, das heißt dann "Zukunftsprojektion" sie wird von entsprechend ausgebildeten Ärzten und Psychologen durchgeführt- eine Behandlerliste finden Sie beim von Dr.med. Arne Hofmann geleiteten"EMDR-Institut". Dies funktioniert wirklich gut- bin selbst Therapeutin und bin von dieser Methode sehr begeistert und die Patienten auch. Alles Gute hanne
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 24.10.2007, 13:33 Uhr
von dodo
Gold Boarder
Hallo Peddti, zunächst einmal kann ich Dir als Leidensgefährtin mitteilen, dass ich Kostenvoranschläge erhalten habe für rund 14.800 Euro einschl. Prothese, Wax-Up-Leistungen, Knochenaufbau, Implantatversorgung (6 Impl. im OK), Nachbehandlungen. Zuschuss Krankenkasse rund 700 Euro - für Prothese und spätere Totalversorgung (Brücke). Alles andere zahle ich selbst. Bisher bezahlt habe ich beim Zahnchirurgen 3.200 Euro für den Knochenaufbau und beim Zahnarzt hatte ich auch nochmals zwei kleinere Rechnungen wegen Anpassung Prothese - und zweimal musste sie auch repariert werden - einmal brach sie ganz durch - von rund 600 Euro. Ich denke jetzt gar nicht mehr nach über diese sehr hohen Kosten - das habe ich mir vorher lange und gut überlegt - ich habe mich entschlossen - den Preis kannte ich - und zahle. Wenn ich weiter darüber nachdenke, könnte ich mich sehr aufregen - aber das schadet ja der Gesundheit - mit aufregen meine ich über das Gesundheitssystem. Da ich auch noch seit fast 35 Jahren im Öffentlichen Dienst arbeite - als versicherungspflichtige Angestellte - alleinversichert - mit sehr hohen Kassenbeiträgen - und meine verbeamteten Kollegen von ihrer Privatkasse hohe Zuschüsse (wenn auch nicht mehr alles) und dazu von Beihilfe von 50 % kriegen - könnte ich vor Neid platzen. Aber Neid macht alt und hässlich und krank. Also bringt nichts. Hauptsache die Behandlung klappt, die Schmerzen halten sich im Rahmen, die Implantate halten, dann wird alles gut - und nur das zählt jetzt noch! Viele Grüße dodo
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 24.10.2007, 13:38 Uhr
von dodo
Gold Boarder
Hallo Eva, wenn ich Ihnen helfen konnte, wäre es schön und würde mich freuen. Und den Bericht von Hanna habe ich auch gelesen, finde ich gut. Also nun müssen Sie handeln, nicht mehr informieren - sondern aktiv werden, machen Sie was. Einen Tipp hätte ich aber doch noch: Anscheinend hat Ihnen Ihr Implantologe selbst nicht viel Mut gemacht. Da würde ich noch eine zweite Meinung holen. Also nochmals zu einem anderen Implantologen oder einem Zahnchirurgen gehen (letzteres habe ich ja gemacht) und eine zweite Meinung einholen. Und dann entscheiden. Erfahrungsberichte von Betroffenen haben Sie nun genug gelesen - positive wie negative - nun kann wirklich noch der Facharzt weiter helfen. Nochmals viel viel Glück dodo
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 24.10.2007, 22:02 Uhr
Hallo dodo,
mit Interesse und einem leichten Grinsen lese ich Ihre Geschichte. War vor kurzem in Ungarn und habe 10 Impantate im OK und 6 im UK eingepflanzt bekommen (samt Knochenaufbau). Jetzt sind die 6 Monate Einheilphase fast um und ich freue mich auf schöne weiße festsitzende Zähne. Jetzt kommts. Ein deutscher Implantologe bei dem ich aus Neugier über die Arbeit in Ungarn war erzählt mir jetzt das wegen des "Zahnfleischsaums" festsitzende Zähne nicht zu empfehlen wären, da sich das Zahnfleisch um die Implantate herum auch immer noch zurückziehen würde. Mit der Zeit würde man dann diese unschönen Verdunklungen am Zahn sehen. Damit hatte ich natürlich gar nicht gerechnet und bin auch ziemlich sauer, daß ich das jetzt erst erfahre. Hat irgendjemand Erfahrung damit? Liebe Grüße
Evelyne
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 24.10.2007, 22:32 Uhr
Hallo dodo, danke für die präzise Antwort. Ich finde, Du machst das richtig so. Wenn alles gut wird, und das wird es auch, hast Du ja eine wirklich verbesserte Lebensqualität. Und jeder Mensch setzt doch, was das Geldausgeben anbelangt, seine eigenen Prioritäten. Ich hatte damals, 2002, eine Zusatzversicherung / Zahnersatz abgeschlossen. Leider lag ich dicht daneben. Das Thema Implantate spielte zunächst keine Rolle - und jetzt ist es zu spät für eine Versicherungsanpassung. Ich glaube, der Versicherungspreis, wenn denn überhaupt noch eine Versicherung zustande käme, würde die tatsächlichen Kosten letztendlich überschreiten. Liebe dodo, Deinen Berichten werde ich weiterhin daumendrückend mit großem Interesse folgen. LG Peddti
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 25.10.2007, 14:20 Uhr
von dodo
Gold Boarder
Hallo Sabine und hallo alle anderen, vielen Dank für die netten Zuschriften und die Zustimmung, das stärkt weiter den Rücken. Mir gehts heute am Tag 4 nach Implantation schon wieder besser - man erkennt mich wieder an den Gesichtszüge meine ich damit - also Schwellung geht zurück - Schmerzen sind zu ertragen - ich glaube hauptsächlich sind die Schmerzen vom Ziepen dieser vielen Fäden - und das ist ja absehbar, wann die rauskommen (am Dienstag). Morgen gehe ich nun nochmals hin in die zahnchir. Praxis. Die Prothese wird angepasst - ich kann sie zwar reinmachen, wenn ich auf die Straße gehe oder als Schutz beim Essen, aber sie sitzt natürlich nicht. Es könnte etwas problematisch werden, aber unlösbar sei es nicht, hat man mir versprochen. Na denn, mal sehen.
Ja, ich glaube auch, dass ich bei meinem jungen Zahnarzt in guten Händen bin. Er hat z.B. vor Beginn der ganzen Behandlung Fotos von mir gewollt, und zwar Fotos von vor 20 Jahren, vor 10 Jahren, vor fünf Jahren - und dann hat er noch ein paar Fotos selbst geschossen vom Jetzt-Zustand. Begründung: So kann er den Sitz der Prothese und später die Brücken usw. vergleichen vom Sitz her, dass ich mir immer noch ähnich sehe. Auf den Foto konnte man dann auch beim Lachen/Lächeln richtig sehen, wie im Lauf der Jahre das Zahnfleisch im OK zurück ging. Ich hatte zwar äußerlich schöne Zähne (außen hui, innen pfui), aber kein Zahnfleisch mehr. Also das war mir z. B. auch ein Zeichen dafür, dass er sich Zeit nimmt und Mühe gibt, das war für mich ein großes Plus.
Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und viel Freude mit den - nein sie heißen ja nicht die Dritten, oder doch?
Grüße von dodo
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 27.10.2007, 17:05 Uhr
von dodo
Gold Boarder
Danke, liebe Sabine
für die guten Wünsche und weitere gute Tipps. Also heute ist Samstag, und ich muss sagen, es geht mir schon echt besser. Die Schwellungen gingen zurück - das heißt sie sind nun nach unten gesackt - und sehe da - unterhalb des Kinns ist Farbe aufgetreten - alle Schattierungen - ist aber nicht so wild. Da hat man nun als Frau gewisse Vorteile, Make-up und ein schönes Tuch um den Hals, und alles ist fast nicht mehr zu sehen.
Noch drei Tage, dann sind auch die ziependen Fäden weg und dann ist das Meiste überstanden.
Heute Abend sind wir zum Essen eingeladen - es gibt Käsespätzle - das schaffe ich auch - und da ich kein Antibiotika mehr nehme, kann ich auch schon wieder ein oder zwei Viertele dazu trinken, dann spürt man fast gar nichts mehr.
Also denn, schönes Wochenende
von dodo
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 28.10.2007, 01:21 Uhr
Liebe Dodo,
Respekt! Fäden und gepieke und geziepe im Mund - und "dennoch" Essenseinladung wahrnehmen...... Toll!! Ja, irgendwie ist denn doch immer alles halb so schlimm ;-) Denn: Die Spätzle unter Freunden gehn immer! :)))
Ach schön, das freut mich für Dich. Hört sich nach Entspannung an.
Genieße das Essen, denn Abend, die Viertele :)
Ich wünsche Dir ein ganz schönes, erholsames Wochenende
Liebe Grüße
Sabine
(diedaskenntundsomitfühlt)
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 28.10.2007, 11:39 Uhr
von dodo
Gold Boarder
na klar doch, liebe Sabine, das Leben geht doch weiter - oder etwa nicht? Der Abend war schön, Spätzle waren gut und flutschten rein, Salat ging nicht, aaaaaber der Wein, der war lecker - zwei Viertele waren es und ein Gläsle Sekt auch noch - vielleicht war es dann nachts doch nicht ganz so gut - habe es pochen gehört - aber egal - schön wars, lustig wars - und heute - Sonntag spüre ich - außer den blöden Fäden halt - fast gar nichts mehr - dann war es doch erfolgreich - oder nicht? Morgen gehe ich auch wieder zur Arbeit, also wer arbeiten kann, kann auch feiern!!!
In diesem Sinne allen anderen auch weiterhin gute Besserung von dodo
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 29.10.2007, 21:14 Uhr
Hallo dodo, mit grossem Interesse lese ich Ihre Berichte. Da ich verem. am 19.11.07 6 Implantate setzen lassen möchte habe auch ich viele Fragen. Besonders frage ich mich ob und wann man wieder unter Menschen treten kann. Kann man nach angemessener Zeit wieder normal Essen? Oder muss man 3 Monate Süppchen loeffeln?
Danke für Antworten.
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Re: Fortsetzung der unendlichen Zahnimplantationsgeschichte von dodo Beitrag vom 30.10.2007, 13:03 Uhr
von dodo
Gold Boarder
Hallo Rüdiger, wir sind auch Leidensgenossen - ich habe ja auch 6 Implantate im OK. Nun zu Ihren Fragen: Also - wenn Sie meine Berichte gelesen habe - z. B. auch unter "Schwellungen" können Sie vielleicht heraushören, dass ich ein Genießertyp bin (sieht man leider auch, da übergewichtig, aber egal). Also und ein Genießertyp isst doch nicht 3 Monate Süppchen. Nein, ganz und gar nicht. Also ich räume ein, die ersten paar Tage nach der OP kann man nur pürrierte Sachen essen, Süppchen, Kartoffelbrei usw. - Aber nach 3 - 4 Tagen habe ich auch schon mal Nudeln mit Soße und weiches Gemüse oder Fisch und Stampfkartoffeln und Reis und Hackfleisch usw. usf. probiert - und wenn man keine starken Medikamente mehr schlucken muss, darf man auch schon wieder ein Bierchen oder Weinchen - naja es gibt ein schon wieder Kaffee und Kuchen - und und und - also alles halb so wild. Heute, eine Woche nach der OP, esse ich schon wieder fast normal - schwierig ist Brot und Salat - aber sonst gehts.
Und unter die Menschen treten, naja, am Anfang hat man schon Schwellungen - aber ein Trost, meistens trifft dies Frauen härter als Männer, weil Frauen weniger festes Bindewebe haben - aber nach 4 - 5 Tagen geht das ganz gut - also für mich stand fest: Ohne Prothese gehe ich nicht aus dem Haus. Und da ich die Prothese nach 2 Tagen wenigstens zeitweise locken im Mund halten konnte, ging ich nach 2 Tagen auch schon wieder raus.
Also - alles halb so wild.
In diesem Sinne - für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Grüße von dodo
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