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Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 10.01.2010, 15:22 Uhr
von Nia
Fresh Boarder
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe mich aufgrund der mittlerweile fast 1-jährigen Probleme mit meiner Teleskopprothese angemeldet.
Die Teleskopprothese sitzt unten und ist befestigt rechts am Eckzahn und dem Zahn dahinter, die restlichen Zähne dahinter fehlen seit ca. 10 Jahren. Links ist sie befestigt am Eckzahn und am Backenzahn. Links war bis vor einem Jahr eine Brücke, die die 3 fehlenden Zähne überbrückte und rechts war nach dem Zahn hinter dem Eckzahn gar nichts.
Aus diesem Grund hat mein Zahnarzt mir vor ca. 1 Jahr empfohlen, eine Teleskopprothese einzusetzen. Für Implamtate war wohl nicht mehr genug Knochenmaterial da.
Soviel zur Vorgeschichte (die hoffentlich verständlich genug war).
Vor ca. 1 Jahr wurde dann die Vorbehandlung begonnen und die Probleme begannen eigentlich schon mit der 1. Anprobe. Es passte gar nichts, die Prothese musste mehrfach zurück ins Labor, einmal fast komplett neu aufgebaut werden und es hat schon fast 3 Monate gedauert, bis ich meine Provisorien los war und die Prothese halbwegs passte.
Als ich die Prothese dann endlich mein Eigen nennen konnte (und nebenbei teuer bezahlt hatte) gingen die Probleme leider weiter. Nach 2 Wochen hatte ich das 1. Mal eines der Metallkäppchen (ich kenne den Fachausdruck leider nicht, die Gold-Käppchen, die fest auf den Zähnen sitzen sollten) beim rausnehmen mit in der Hand. Es wurde wieder eingesetzt, gleichzeitig fing die Prothese an zu wackeln, also wurde sie nochmals zurück ins Labor zum Unterfüttern geschickt.
Um das ganze Abzukürzen: es vergehen keine 2 Wochen und es ist wieder eins der vier Käppchen abgegangen, es wurden mittlerweile diese Käppchen etwas beschliffen, damit die Prothese nicht mehr so schwer rausgeht, unterfüttert wurde mittlerweile nochmals, aber ich habe das Gefühl, dass das es noch schlimmer gemacht hat. Immer wieder fängt die Prothese an zu wackeln und spätestens alle 2 Wochen bin ich wieder beim Zahnarzt, um ein Käppchen wieder festzumachen. Der Metallbügel, der hinter den Schneidezähnen sitzt ist mittlerweile rechts so weit durch das Unterfüttern nach oben gerutscht, dass ich meine Zungenspitze darunterschieben kann und natürlich auch immer Essenreste dort zwischengeraten.
Nach mittlerweile fast einem Jahr bin ich wirklich mit den Nerven am Ende. Das letzte Mal war ich vor Weihnachten wieder mit einem losen Käppchen beim Zahnarzt und diese Woche ist mir schon wieder eins rausgegangen.
Und ich weiss nicht mehr, was ich noch machen soll. Mittlerweile bin ich fast soweit, dass ich mir meine alte Brücke links zurückwünsche und rechts lieber ohne Zähne herumlaufen würde. Und da ich leider mein komplettes Erspartes in diese Prothese gesteckt habe, fehlen mir auch die Mittel, um evtl. doch eine Implantatlösung in Angriff zu nehmen (zumal ich nichtmal weiss, ob die überhaupt halten werden).
Hat jemand ähnliche Probleme und sie irgendwie gelöst bekommen oder vielleicht einen Rat, was ich überhaupt noch machen kann oder ob da nur ein Funken Hoffnung besteht, dass diese Prothese irgendwie mal halten wird?
Vielen Dank und viele Grüße! Nia
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 10.01.2010, 15:31 Uhr
von Nia
Fresh Boarder
Ich habe noch etwas vergessen: dadurch dass die Prothese ständig wackelt, beisse ich auch irgendwie ständig darauf herum, was wahrscheinlich auch mit dazu führt, dass die Käppchen immer wieder rausbrechen bei der Belastung?
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 10.01.2010, 22:05 Uhr
Hallo Nia, auch ich hatte durch eine Teleskopprothetik ganz schlimme Probleme. Zwar sind mir die "Käppchen" nicht herausgefallen, aber von Anfang an saß und passte sie nicht. Ständig war das Essen darunter, so dass sich die Prothetik schon allein dadurch löste und z. T. während des Essens abfiel. Mit jedem Mal nachbessern wurde es immer schlimmer. Denn nur mit dem Essen darunter, was an sich schon schlimm genug ist und im nachhinein als "normal" bezeichnet wird, war es nicht getan.
Ich würde Dir raten, Deine Krankenkasse zu bitten, einen Gutachter einzuschalten. Der wird dann beurteilen, was an der Teleskopprothetik nicht stimmt. Auch empfehle ich Dir genau zu dokumentieren, wann die "Käppchen" herausgefallen sind und wann und wie oft "nachgebessert" wurde. Das möchte der Gutachter(meistens) wissen. Wenn die "Käppchen" immer wieder mal abfallen, sind sie ja nicht richtig eingeklebt und die Karies hat "freies Spiel" und die jetzigen Teleskopzähne sind sehr gefährdet.
Falls Du mit dem Gedanken spielst, Dir Implantate setzen zu lassen, so dass Geld vorhanden ist, denke bitte daran, Implantate sind nur künstliche Wurzeln, auf denen dann in fast derselben Art Teleskopprothetik gebaut wird. Nur wenn Du Dir 8 Implantate setzen lassen könntest, würde es ausreichen, um festsitzenden Zahnersatz einbauen zu lassen. Aber auch da informiere Dich vorher ganz genau.
Gehe also Schritt für Schritt vor, lasse es über einen Gutachter abklären. Fällt das 1. Gutachten gravierend zu Deinem Nachteil aus, wird die Krankenkasse auf Deinen Wunsch hin einen Obergutachter bestellen. Bringe Zeit mit und lasse den Kopf nicht hängen. Es wird bestimmt irgendwann alles zu Deiner Zufriedenheit gelöst werden können.
Wenn Du noch Fragen hast, stelle sie ruhig. Sicher können Dir hier auch noch andere Betroffene weiterhelfen. LG Renate
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 18.01.2010, 19:03 Uhr
Liebe Nia, ich möchte Dir auch Mut machen, den vorgeschlagenen Weg mit dem Gutachten auf Veranlassung der Krankenkasse zu gehen. Nicht jeder Zahnarzt befasst sich mit so hochwertigem Zahnersatz, weil das bedeutet, dass er alles noch einmal neu machen muss bzw. machen lassen muss, wenn es nicht passt.Da sind Könner gefragt! Eine Bekannte von mir hat wirklich lange leiden müssen und ihr wurde sogar eingeredet, sie müsse neurologische Probleme haben, weil die Prothese durch keine Nachbesserung in einen Zustand gebracht werden konnte, der zu einer guten Lebensqualität beiträgt. Nachdem sie sich ein Herz gefasst und ihre Krankenkasse eingeschaltet hatte, kam durch das Gutachten zutage, dass hier einfach "Murx" gemacht worden war. Jetzt endlich wurde ihr eine wirklich passende Teleskopprothese gemacht und der erste Zahnarzt ist haftpflichtig.
Liebe Grüße von der Nachtigall
P.S. Na also, die gesetzlichen Krankenkassen halten sich zwar weitgehend aus der Finanzierung hochwertigen Zahnersatzes heraus, aber immerhin können sie einem trotzdem dazu verhelfen, dass man im Endeffekt den Gegenwert für das viele Geld erhält, das man für die Beißerchen investieren muss.
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 31.01.2010, 17:35 Uhr
Hallo Nia, dass sich ein Innenteleskop nach der Zementierung löst, darf nicht sein. Es passiert schonmal, dass ein ZA die Innenteleskope vertauscht. Ich würde zu einem anderen Behandler gehen oder direkt zum Dentallabor der deine Arbeit gefertigt hat.Irgend etwas stimmt da nicht.
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 14.03.2010, 21:12 Uhr
Letzte Änderung: 14.03.2010, 21:15 von Suse.
von Suse
Fresh Boarder
Hallo Renate,
habe mir mal alle deine Beiträge durchgelesen. Das ist echt heftig, was dir da widerfahren ist, ich fasse es nicht. Mein ganzes Mitgefühl hast du.@ Nia, du natürlich auch. Ich finde, so etwas darf nicht passieren.
Wie geht es dir/Euch heute? Hast du nun endlich eine passende Teleskopprothese?
Oh da bekomme ich echt Bauchschmerzen beim Lesen. Meine restlichen sieben Zähne im Ok wurden bereits abgeschliffen und ich habe noch ein eingeklebtes Provisorium.
Hast du dir jetzt Implantate setzen lassen? Ich würde mich freuen, wieder von dir zu lesen. Und einen lieben Gruß schicke ich dir.
Warum kann man sich hier eigentlich nicht privat austauschen über email, bzw. per PN?
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 26.03.2010, 01:35 Uhr
hallöchen,
noch jemand der "leidet" mit der teleskopprothese! also ich habe dieses "ding" jetzt ca. 3 wochen im mund. ein "käppchen" am vord. schneidezahn bricht fast täglich raus. also immer wieder zum zahnarzt fahren der ca. 20km weit weg wohnt. die tk ist schon vom techniker 4x nachgeschliffen worden weil ich sie selber nicht rausbekomme! erst wird gesagt die muss fest sitzen, dann wieder sie sitzt zu fest. alles ein hin und her. ich hatte sämtliche fingernägel abgebrochen bei stündliche versuche das ding abzubekommen. bin dauernd abgerutsch und hatte dadurch das zahnfleisch blutig, bzw. total wund. habs aufgegeben und bin wieder zum zahnarzt(ärztin). die hat denn ca. eine viertel stund gebraucht mit hämmer und klopfen bis die tk runterging. ich hab fast geschriehen vor schmerzen.da war vorgestern! und wenn sie denn runterging brach wieder das "käppchen" ab. klar bei der gewaltanwendung.montag hab ich wieder termin, mit techniker!! hab den beiden gedroht wenn es dann nicht geht geh ich zu einem anderen zahnarzt und anderes labor und schick denen die rechnung. als ich meine tk bekam waren es verschiedene große zähne! und verschiedene farbe! hab sofort gesagt daß ich das nicht nicht will. da hat der techniker denn die zähne angeglichen und passend eingefärbt. immerhin die sehen jetzt gut aus. mit der gaumenplatte komm ich gar nicht klar. ich schmecke nichts mehr richtig und meine zunge hängt dauernd dran. dann hab ich noch einen furchtbar trockenen mund. trinke nachts bis zu 10x und lutsche den ganzen tag bonbons um speichel zu erzeugen. und alle sagen: das ist normal!!??? dazu lispelle ich ganz schlimm. soll angeblich wenn es unterfüttert wird in ca. 4 wochen alles weg sein. glaub ich nicht dran. richtig kauen kann ich auch nicht weilsich das ding denn bewegt. und die löcher hinter den verbliebenen "echten" zähnen sind total störend weil sich da alles reinsetzt. habe mir auch schon überlegt einen gutachter hinzuzuziehen. ich bin privat versichert und beihilfefähig. an wem muss ich mich denn jetzt wenden. keine ahnung!? wünsch mir auch meine alte feste brücke wieder. aber es nützt nix. jedenfalls bin ich todunglücklich und fühl mich wie ein krüppel.trau mich kaum noch zu sprechen und küssen schon mal gar nicht.. ob das alles so richtig ist? wäre froh wenn ich gute tips bekomme.. gruß ineke
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 26.03.2010, 08:58 Uhr
Letzte Änderung: 05.05.2010, 18:24 von gerda260756.
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 07.10.2010, 16:59 Uhr
hallo, auch ich habe das Goldkäppchenproblem. in nur 4 Wochen hat sich das gleiche 2 mal gelöst. bin jetzt schon fertig. wie soll das weitergehen. meine fingernägel sind schon wie abgeknabbert. so fest sitzt die prohtese einseitig. ich bereue jetzt schon mich so entschieden zu haben. alles sch....
Gruß elfriede
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 09.10.2010, 23:30 Uhr
hallo elfriede...
ja es ist zum kotzen. ich war inzwischen beim gutachter. der hat ein gutachten erstellt von 10 seiten. raus gekommen ist das der zahnart und techniker nur mist gebaut haben. das gutachten hat 900€ gekostet!!! muss man selbst zahlen. inzwischen hab ich bei einem neuen zahnarzt alles neu machen lassen. hab donnerstag die "neue" bekommen und das erste mal seit 6 monate in ein brot beissen können ohne dass was abgebrochen ist. bin mal gespannt ob die brücke diesmal hält was sie verspricht. ideal ist es trotzdem nicht. die platte stört, der geschmack ist nicht wirklich echt, aber was soll man machen. implantate kosten ca. 20-25.000 €!! hab ich nicht. also heisst es durchhalten.. geh mal zu einem neuen zahnarzt. wünsch dir viel glück gruß ineke
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 15.12.2010, 07:31 Uhr
Hallöchen.Gestern wurden mir unter örtlicher Beträubung 18 Zähne gezogen.Nur noch 5 sind übriggeblieben, an denen oben und unten Teleskopprothesen eingesetzt werden sollen. Bis jetzt gabs keine Probleme mit der Wundheilung..musste auch nicht genäht werden. Morgen bekomme ich mein Provisorium.Meine Frage wäre: Kann man sich die Zahnfarben eigentlich auch selbst aussuchen?..ich freue mich auf meine neuen Beisserchens..kann man endlich wieder lächeln^^..Liebe Grüße
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 01.02.2011, 16:16 Uhr
hallo...
habe seit ei paar tagen meine teleskopprothesen erhalten und bin eigentlich bisher zufrieden. kann nur noch nicht wirklich gut zubeißen. gehören noch nicht zu mir die neuen zähne. kennt das jemand? und ne druckstelle am unteren lippenbändchen hab ich bekommen aber das ist denke ich normal. hab ja schließlich die letzten 4 monate nur nen provisorium gehabt. die zahnfarbe konnte ich wählen, klasse :-)
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 01.03.2011, 15:08 Uhr
hallo tanj, ich habe seit 3 wochen meien ok Teleskopprothese.Bin im grossen und ganzen auch zufrieden . Mweien protese wackelt leicht beim essen .Muss die tage mal zum Zahnarzt und das zeigen ..ich denke das ich ne kleine unterfütterung brauche . Mein proplem ist nur das ich auch dieses Fremdkörpergefühl im mund habe .ich bin schon morgend aufgewacht und die protese lag neben mir auf dem nachtisch .muss sie im schlaf herrausgenommen habe .Ich tut mir auch schwer mich an die neuen 3ten zugewöhnen . Als ich vor 3 wochen die Protes bekommen habe mussste ich lernen wieder mit Backenzähne zu kauen ..Ich hatte 1,5 jahre keien Backenzähne .Da ich solche angst hatte vor den 3ten der der prozedur des beschleifens .
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 10.10.2011, 11:09 Uhr
Guten Tag, halleluja, da bekomme ich ja jetzt schon Angst ! Hat denn niemand von Euch auch positive Erfahrungen mit der Teleskopprothese gemacht ? Ich bekomme meine UK-Teleskopprothese in ca. 2 Wochen und freue mich schon riesig darauf endlich einen "fast" festsitzenden Zahnersatz zu tragen und endlich kräftig zubeißen zu können. Schreibt mir bitte wenn hier auch jemand von Euch gute Erfahrungen mit der neuen Teleskopprothese gemacht habt. Entschuldigt bitte, aber es können doch nicht alle Zahnärzte inkompetent sein, bei dem was ich hier bisher alles gelesen habe, hat man/Mann nämlich so diesen Eindruck.
Liebe Grüße an alle Max 10.10.2011
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 16.10.2011, 17:52 Uhr
hallo Max, ich gehöre zu den zufriedenen Teleskop-Prothesenträgern! Klappt wunderbar;musste mich nur zuerst daran gewöhnen, wieder mit den Backenzähnen (fehlten oben seit 2 Jahren)wieder zu kauen. Sprechen und Essen war vom ersten Tag an Spitze -hatte aber auch einen super Techniker (meinen Sohn), der mir fast jeden Wunsch (Farbe, Form etc.) erfüllt hat. Also nur Mut, es gibt auch positive Erfahrungen. Sicher hätte ich auch lieber die Königsdisziplin gehabt -aber man kann nicht alles haben im Leben!
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 17.10.2011, 17:42 Uhr
also ich habe extrem positive erfahrungen gemacht - mit meiner oberkiefer teleskopprothese ...
hatte vor ca 10 jahren eine generalsanierung ... erst den unterkiefer - amalgam raus und goldkronen rein ... dann sollte der oberkiefer folgen ... aber ich hatte erst mal die nase voll - dann ging mein zahnarzt in den ruhestand ... wie das so ist ... den nachfolger konnte ich nicht leiden ...dann vor einem jahr schmerzen ... der extrem nette notdienst sprach es dann aus: größere sache und das schlimme wort "prothetik" .... nach einem halben jahr bin ich dann doch wieder hin - zu dem netten za und bekam ein perfekte beratung ... und seine empfehlung im meinem fall war eben die teleskopprothese ! Fast hätte ich gekniffen - gebiss mit 48 ... aber wir haben es dann durchgezogen und ich bin damit mehr als zufrieden - spüre sie kaum - fast wie die eigenen ... würde es jederzeit wieder so machen ! es war die richtige entscheidung, gemeinsam mit dem za so eine langfristig lösung ganz bewusst zu erarbeiten !
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 18.10.2011, 11:57 Uhr
Danke Elke für diese hoffnungsvollen Sätze, dann ist ja doch noch nicht alles zu spät :-)
Ich freue mich schon sehr auf meine neue UK-Teleskopprothese, am 26.10.11 ist es nämlich so weit, dann soll sie mir " eingegliedert " werden !
Habe sie aber auch " verdient ", ich habe nämlich, von der Zeit her insgesamt ca. 8 Std. auf dem ZaStuhl gesssen, und eine menge bammel gehabt, aber mein ZA hat, meines Erachtens gute " Vorarbeit " geleistet und nun hoffe ich auch auf ein gutes/sehr gutes Ergebnis.
Drücke mir die Daumen, Elke, dass ich nicht enttäuscht werde.
Liebe Grüße Max
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 18.10.2011, 15:00 Uhr
hallo max,
habe seit 6 monaten jetzt auch meine teleskopprothese im oberkiefer ! im raume stand es schon länger, dass oben was passieren musste ... aber mit mitte 40 fühlt man sich einfach zu jung dafür ... nach einer sehr guten beratung und eigenen recherchen habe ich mich ganz bewusst gegen implantate und für die teleskopprothese entschieden. und ich habe das nie bereut ... es sitzt perfekt - sieht toll aus und ich merke kaum noch - dass ich nun prothesenträger bin ... andere schon gar nicht ... also nur mut !
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 20.10.2011, 00:19 Uhr
Auf was ist die Teleskopprothese denn befestigt, Nordlicht?
Elke, leihst Du mir bitte Deinen Sohn??? ;)
Max, toi, toi, toi am 26.!
LG Lena
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 27.10.2011, 11:37 Uhr
Juhuuuuuu......:-))
Endlich ist meine Unterkiefer-Teleskopprothese eingegliedert und ich freue mich wie ein kleines Kind :-))
Noch ein wenig ungewohnt, spiele gerne mit meiner Zunge dran, aber ich hoffe dasss in ein paar Wochen alles 100% tig sitzt.
Sogar das herausnehmen der Unterkiefer Prothese funktioniert schon super.
" Ich werde mich bei Euch wieder melden falls irgendwelche Schwierigkeiten auftreten sollten " !
Danke für`s lesen.
Liebe Grüße Max
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 28.10.2011, 18:23 Uhr
Drücke dir die daumen, daß du glücklich bleibst mit deiner TelekopProthese. Ich bin seit 10Jahren mit einer solchen zufrieden. Lass dich nicht kopfscheu machen- alles ist gutz so wies ist- ;-)
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 30.10.2011, 01:19 Uhr
Hallo lilalu, freue mich von dir zu lesen, hoffe, es ist alles gut verlaufen mit deiner behandlung. LG Nanny
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 30.10.2011, 11:43 Uhr
Hallo liebe Leute,
so, nach dem ich nun meine Unterkiefer-Teleskopprothese bekommen habe, ist mein Dentalproblem aber noch längst nicht abgeschloßen !
Ich trage seit ca. 7 Jahren auch noch eine komplette Oberkiefer-Prothese.
Sie ist schrecklich, wenn nicht sogar grausam, da sie bisher nur von meinem Speichel gehalten wird, bzw, nicht gehalten wird. Da ich nun im Jahr 2010 im Mundbereich Krebs bekommen habe, und dieser entfernt wurde, ist das tragen einer Vollprothese unmöglich geworden. Ich war in der zahnmedizinischen Abteilung eines Krankenhauses und dort hat man einen Antrag bei meiner Krankenkasse ( AOK ) auf 6 Implantate gestellt, die ich natürlich nicht bezahlen hätte können.
Wie das Glück, oder Schicksal so spielt wurden mir 4 Implantate im Oberkiefer genehmig, bei voller Kostenübernahme von der AOK.
Am 23.Mai 2011 sind mir nun 4 Implantalte, unter Vollnarkose implantiert worden, obwohl ich einen sehr, sehr eingeschränkten Oberkieferknochen nur noch hatte. " Eigentlich gar keinen mehr " !
Mein Operateur sagte zu mir das er viel Knochenaufbaumaterial und eine Membrane hat einsetzen müssen.
Das war alles am 23.Mai 2011.
Ich habe nun am 04.Januar 2012 einen Termin in der Zahnklinik um nachzuschauen wie weit die 4 Implantate sich mit dem Kieferknochen verwachsen haben.
Der Arzt will eine Röntgenaufnahme machen und dann entscheiden, ob die 4 Implantate freigelegt werden können um den neuen, a u f S t e g e n , Zahnersatz-Prothese verantworten kann.
Meine ganze Hoffnung liegt nun auf den 4.Januar 2012, weil ich es gar nicht richtig geniessen kann, die Unterkiefer-Teleskopprothese. Die ist so " geil", fühlt sich an als wenn es meine "echten" wären.
Die Freude wäre riesengroß, wenn es auch mit der auf Implantaten " STEGE " ich das gleiche Gefühl bekomme, wie das jetzt mit der Teleskopprothese.
Ich trage zwar jetzt noch gezwungendermaßen die Oberkiefer-Vollprothese, aber sie drückt und scheuert mir fast den ganzen Oberkiefer wund und ich nehme sie, sobald ich zu Hause bin immer sofort heraus, erst dann bin ich schmerzfrei und kann wenigstens die supergeile Unterkiefer-Teleskop-Prothese geniessen und mit der Hoffnung, dass nun auch ab Januar/Februar 2012 auch ich in den Genuß der Oberkieferprothese komme, und das Drama mit der jetzigen Oberkiefer-Prothese ein Ende findet und ich endlich Glücklich werden kann.
Bitte seid alle so lieb und drückt alle Eure Daumen das die Implantate fest angewachsen sind, im Januar , und das dann die "NEUE" Oberkieferprothese auf der Steghalterung mir endlich die ersehnte Erleichterung bring.
Danke das ich mir DASS alles einmal von der Seele schreiben durfte. :-(((
Liebe Grüße sendet Euch allen Euer Max
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 30.10.2011, 20:09 Uhr
Hallo Max,
da liegt aber wirklich eine Menge Mist hinter Dir! Wobei ich Dir erst mal zum Sieg gegen den Sch..Krebs gratuliere! Wurde Dein Mundbereich denn auch bestrahlt..?
Dass die AOK unter diesen Umständen keine sechs Implantate (für den besseren Halt) bewilligt hat, ist schade. Aber vier sind besser als nix um können eine Teleskop- oder Locator-Prothese auch weitaus besser halten als eine Vollprothese (ich hab im OK zurzeit eine Teleskopprothse mit Locatoren auf nur drei eigenen Zähnen).
Mich verwundert ein wenig, dass man bei Dir Knochenaufbau und Implantate in einem Arbeitsgang gemacht hat. Gibt es denn schon Informationen darüber, wie sich der Kieferknochen entwickelt hat? Auf alle Fälle wünsch ich Dir von Herzen, dass der sich megafest erneuert hat und die Implantate super eingeheilt sind! Denn dann wird das auch mit der neuen OK-Prothese klappen!
Werden bei Dir denn UK und OK vom selben Arzt behandelt?
Alles, alles Gute! Lena
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Re:Extreme Probleme mit Teleskopprothese Beitrag vom 31.10.2011, 10:14 Uhr
Hallo Lena, danke für Deine tröstende Worte. Ich möchte Deine Fragen beantworten : Nein, mein " Hauszahnarzt " hat mir die Teleskopprothese angefertig, und alles andere, also die Oberkieferprothese, wurde in der KLinik gemacht. Der Krebs an meinem Mund war zwar nicht bösartig, jedoch wäre er immer weiter gewachsen,wenn er nicht entfernt wurde. Ich habe mir sagen lassen, dass es auch solche Krebsarten gibt. Bestrahlt wurde ich übrigens nicht, ich muss jedoch alle 8 Wochen zur Kontrolle in die Klink und alle 6 Monate wird ein CTG gemacht.
Übrigens, ich habe mir auch diese Frage gestellt, warum der Operateur in der Klinik mir schon die 4 Implantate setzte, obwohl ich doch " angeblich" über fast keinen Oberkieferknochen mehr verfügte-------, ist schon ein wenig " merkwürdig " ! Ich habe den Arzt in der Klinik schon vorsichtshalber nicht gefragt, und habe mich in seine kompetenten Hände, mit der Hoffnung und Wunsch begeben, dass der ARZT schon weiss was er macht und das er es ja auch verantworten muss. Du weisst ja, Lena......: Die Hoffnung stirbt immer zuletzt .:-)
Ich habe bis heute Urlaub umd muss morgen wieder zur Arbeit. Rate bitte einmal ob ich in meinem Urlaub meine Oberkieferprothese getragen habe.........? N E I N, habe ich nicht, weil ich nicht den ganzen Urlaub unter Wundschmerzen und Druckschmerzen leiden wollte. Seit letzten Donnerstag, nach dem ich meine Unterkiefer-Teleskopprothese eingegliedert bekommen habe und unbeschreiblich happy bin, habe ich die OK.-Prothese zwei Tage getragen, mit dem Ergebnis dass ich leichte wunde Stellen am Oberkiefer habe und mir dadurch das schöne Gefühl meiner Teleskopprothese verleitet wird. Mein Hauszahnarzt hat mir gesagt, dass es ja nun bald soweit ist, mit der Implantatfreilegung, noch ca. drei Monate immerhin, und dass ich es bis dahin doch noch aushalten sollte.
Tja, so ist das, wenn man/Mann nicht selbst Betroffener ist.
Wünsche mir trotzdem viel Glück und wenig Schmerzen bis Januar 2012......, und......... DAS DIE IMPLANTATE FEST EINGEWACHSEN SIND......, sonst drehe ich ab !!!!!!
Es grüßt Dich, Lena.......
Max
Ps. Wenn Du mir schreiben möchtest, kannst Du mich auch direkt über meine Emailadresse erreichen, sie lautet´:max.mustermann-2011@web.de
Dann können wir in Kontakt bleiben, selbstverständlich nur wenn Du es möchtest.
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