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Erneute Implantation nach fehlendem Knochenaufbau Beitrag vom 11.07.2007, 00:58 Uhr
Habe nach Unfall in der Kindheit, Zysten-Operationen und Vereiterung nach Wurzelzahnbehandlung (vermutlich ursächlich für Wurzelfraktur) nacheinander den 11 und den 12 mit Implantaten ersetzt bekommen (Dauer insgesamt 4 Jahre). Mein Zahnarzt konnte jedoch nicht den Knochenverlust ausbessern (mit Knochenersatzmaterial und eigenen Knochenspänen aus dem Weißheitszahnbereich), so dass ich ca. 1 cm verlängerte Implantate besitzte, bei sonst komplett erhaltenen Gebiss. Mein Zahnarzt meinte innerhalb der Behandlung, das mein Zahnfleisch wieder "wuchere". Eine Zahnfleischverpflanzung auf meine Implantate halte ich im Nachhinein für eine Fehlentscheidung, wenn kein Knochen hergestellt werden konnte. Eine Zweitmeinung eines Implantologen sieht Entfernung der Implantate und Transplantation von einem Knochenstück vor: (erste Implantat wäre dann 6 Jahre und zweites drei Jahre alt) 1. War die Erstbehandlung ein Behandlungsfehler? 2. Mein 22 knackt beim Kauen bzw. Essen... kann das auf den fehlenden Knochen zurückgeführt werden, könnte ein zu starkes Schleifen im Interdentalraum dafür ursächlich sein oder das der 21 (kein Nerv mehr vorhanden; schmerzt häufig und wird rauh nach dem Auftragen einer ästhetischen Beschichtung) eine Wurzelzahnbehandlung benötigt? 3. Habe in letzter Zeit gehäuft Migräneanfälle... gibt es Verbindungen zu Frontalzahnschäden bzw. knackenden Zähnen? 4. Kann bei Knochenentnahme aus dem Unterkiefer Zähne beschädigt werden? 5. Ist eine Abstoßungsgefahr bei der Transplantation eigenen Knochens gegeben?
Habe leider sehr viele Fragen... hoffe, dass mir jemand Kompetentes helfen kann, da ich gern im zweiten Anlauf Fehler vermeiden möchte. Vielen Dank.
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Re: Erneute Implantation nach fehlendem Knochenaufbau Beitrag vom 12.07.2007, 11:52 Uhr
Hallo, zu Frage 1: wenn die OP nicht optimal verlaufen ist (und daher das Ergebnis nicht schön wurde) ergibt sich die Frage der Nachweisbarkeit eines Behandlungsfehlers. Wenn die OP aber gut verlief und das Ergbenis schlecht sit, dann könnte man über einen Planungsfehler nachdenken. Aber das ist ein sehr schwieriges Terrain. 4. Ja natürlich, je nachdem wo der Knochen entnommen wird. Beim aufsteigenden Unterkieferast könnte ein Nerv verletzt werden. 5. abgestossen nicht (aktiv), aber durch Infektion nicht einheilen. Gruß B. Zahedi
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Re: Erneute Implantation nach fehlendem Knochenaufbau Beitrag vom 12.07.2007, 22:59 Uhr
Vielen Dank für Ihre hilfreiche Antwort.
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Re: Erneute Implantation nach fehlendem Knochenaufbau Beitrag vom 16.09.2008, 21:44 Uhr
Ich hätte eine Frage an Sie, denn ich muss eine Entscheidung treffen und weiss nicht welche die Richtige ist. Ich hatte vor ca. 3 Monaten einen Unfall und habe mir meine Krone (Schneidezahn oben) eingeschlagen. Dieser ist aber nicht abgebrochen, da ich vor rund 25 Jahren eine Wurzelbehandlung hatte und ein Silberstift darin ist. Also hat der Kieferchirurg den Zahn wieder in Position gebracht und eine Schiene eingearbeitet. Nach 4 Wochen ist alles wieder angewachsen, aber das Zahnfleisch ist nach ober gegangen. Ansonsten alles gut. Jetzt sagt mein Zahnarzt, die 100% Lösung wäre: eigenen Knochenwürfel aus Mundraum verpflanzen, Zahnfleischverpflanzung, Implantat. Die Zweitbeste, aber eben nicht die aller schönste Lösung (da Krone höher als der nebenstehende Zahn) wäre eine neue Krone. Was wäre aus Ihrer Sicht das Beste????
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