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THEMA: Re:Dringend Fachauskunft: Zahnentfernung & Vollersatz nötig?!
 
Re:Dringend Fachauskunft: Zahnentfernung & Vollersatz nötig?!
Beitrag vom 17.12.2009, 00:15 Uhr

 
von Phobiker
Junior Boarder
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Was mich sehr interessiert: Du sprachst sofortige/gleichzeitige Knochenaufbaumaßnahmen an. Worum ging es da, was wurde gemacht?
Also, da wo bei mir die Extraktionen schon länger zurücklagen und weniger Knochenangebot vorhanden war wurden die Implantate in den vorhandenen Restknochen gesetzt, und der das Gewinde umgebende Bereich wurde mit Knochenersatzmaterial umgeben (jedenfalls so wie ich das verstanden habe). Diese Implantate wachsen verdeckt ein und Sinn der Übung ist nach meiner Verständnis das jetzt der Knochen die Ersatzmasse durchwächst und das Implantat komplett umgibt.

Weiterhin wurden bei einigen der Implantate die in bereits offene Extraktionshöhlen gesetzt wurden (also da wo Extraktion + Implantat gleichzeitig kamen) ebenfalls Knochenaufbaumaterialien eingebracht da die Zahnwurzel teils mehr Durchmesser hat als das Implantat (Frontzahnbereich).

Was mich am meisten stutzig macht, ist das nach dem Ziehen nicht direkt überall diese "Socket Preservation" per Membran + Ersatzmaterial durchgeführt wird. So könnte sich doch Knochenschwund etwas verzögern lassen und es wären in ein paar Jahren bessere Bedingungen da, wenn mehr "richtige" und nicht nur Prothesen-haltende Implantate eingestzt werden sollen. Versteh ich echt nicht. Hab ich da am Prinzip was falsch verstanden? Spricht irgendwas dagegen?
Ich zitiere mal was gerade zufälligerweise DIREKT neben meinem Antwortfenster steht:

Wußten Sie schon, dass...
Implantate langfristig auch die wirtschaftlichere Lösung darstellen, wenn Sie helfen, herausnehmbaren Zahnersatz zu vermeiden? Das liegt an den Folgekosten, die durch Prothesen entstehen: sie sind reparaturanfälliger und führen häufiger zum Verlust der überlasteten eigenen Zähne, was Nachbehandlungen und Neuanfertigungen zur Folge hat.

Möglicherweise ist das Grund? Wenn er jetzt einmal vernünftig eine "Totaloperation" durchführt und seinen Job ordentlich macht dann sieht er den "Kunden" für viele Jahre nur noch zur Kontrolle und verdient nichts mehr dran...

Würde evtl ein neues Gespräch vereinbaren und mitgehen. Oder halt einen Kollegen aufsuchen und ihn befragen zu welcher Behandlung er tendieren würde...
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