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computerunterstütze Implantatplanung Beitrag vom 16.05.2012, 15:38 Uhr
von Ulla
Junior Boarder
Meine private Zusatzversicherung, die lt. meinem Versicherungsvertrag bei Implantatbehandlung 85 % der Kosten übernimmt, weigert sich, die computerunterstützte Implantatbehandlung über ca. 1700 € Kosten zu erstatten, da es medizinisch nicht notwendig sei. Stimmt das?
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Re:computerunterstütze Implantatplanung Beitrag vom 17.05.2012, 12:49 Uhr
ob das rechtens ist oder nicht, kann ich dir nicht sagen.... meine implantatplanung ging nur ct-gestützt und ich brauchte dazu auch so eine Bohrschablone/ Prothesenduplette die im DVT sichtbar war. Diese war lt meiner Krankenkasse auch nicht kostenerstattungsfähig (trotz ausnahmeindikation und Gutachten) weil im Gesetzt so festgelegt. Daraufhin hab ich die Rechnung auch nicht bei meiner Zusatzversicherung eingereicht.
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Re:computerunterstütze Implantatplanung Beitrag vom 21.05.2012, 09:07 Uhr
Guten Tag, die medizinische Notwendigkeit legt immer noch der Arzt fest und nicht die Versicherung! Die Kosten für solch eine Schablone können selbstverständlich gesondert berechnet werden und müssen von der Versicherung getragen werden. Das steht so in der neuen GOZ-Position 9005! Eine Leistungsfeststellungsklage bewirkt oft schnelle Wunder und kostet nicht viel. Mit besten Grüßen Dr. Kai Zwanzig Spezialist Implantologie
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Re:computerunterstütze Implantatplanung Beitrag vom 03.07.2012, 18:11 Uhr
von Ulla
Junior Boarder
Sind bei 9005 auch die Laborkosten für die Schablonen abrechnungsfähig? Mein Zahnarzt hat 9100 im H+Kostenplan angegeben und die Kosten für die Röntgendiagnostik und Naviagion in die Laborkosten gegeben. Das finde ich in der neuen GOZ nicht. Können Sie mir weiterhelfen?
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Re:computerunterstütze Implantatplanung Beitrag vom 04.07.2012, 15:33 Uhr
von Ulla
Junior Boarder
Ich habe mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Nach meinen Erfahrungen mit einer verpfuschten Implantatbehandlung mit "Freihandröntgendiagnostik und -planung" habe ich den Arzthaftungsprozess gewonnen. Ich war 4 Jahre lang schockiert und habe mir dann einen Zahnarzt bei implantate-com ausgesucht. Die 3D-implantologische Planung und Navigation werde ich auch vornehmen lassen, wenn sie die PKV nicht bezahlt. Allerding sind dren Ablehnungsargumente so schwach, dass ich eine Leistungsfeststellungsklage anstgrenge. Meine PKV sagt nämlich, dass die herkömmliche, also Freihandmethode, keine Probleme macht und die 3-Methode nur in ganz wenigen Praxen gemacht wird. Das glaube ich nicht. Jedenfall hat der vom gericht bestellte Gutachter damals diese Methode als nicht lege artis" gewertet. Ich freue mich auf viele Antworten, möchte nämlich auch, dass der medizinische Fortschritt für eine optimale Implantatbehandlung auch für die PKVs - entgegen ihren Versprechungen - rechtens wird. Die neue GOZ ärgert sie, aber dann hätten sie vorher die Beiträge erhöhen müssen. Ulla
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Re:computerunterstütze Implantatplanung Beitrag vom 11.07.2012, 20:46 Uhr
hallo Ulla wie recht Du hast! ich habe das Gefühl, daß der medizinische Fortschritt bei der PKV längst nicht mehr zählt. Fast jeden Tag hört man - gerade von älteren Patienten - daß sie Schwierigkeiten bei der Leistungsbereitschaft im Zusammenhang mit Implantaten mit ihrer PKV haben. Ich denke z.Zt. auch über eine Leistungsfeststellungsklage nach.Ganz krass finde ich, daß trotz eingereichtem HKP bei der PKV im Endeffekt enorme Kürzungen vorgenommen werden mit teilweise ganz faden Begründungen. Immer nach dem Motto:Patient ist das letzte Glied in der Kette und wird schon selbst zahlen, wenn wir nur hartnäckig genug ablehnen.Langsam kommen wir dahin, daß ein kaufmännisch ausgebildeter Sachbearbeiter einem ZA vorschreibt, wie er zu welchen Bedingungen zu behandeln hat. Das darf man so nicht hinnehmen!
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