ich hoffe sie können mir weiterhelfen, da mir das ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. Seit ca. 10 Jahren habe ich neben dem Schneidezahn aufgrund einer versauten Wurzelbehandlung im Kieferhöhlenbereich mit Züsten/Entzündungen zu kämpfen gehabt. Nach mehreren OPs wurde die Wurzel abgezwickt und mit einer Schraube befestigt. Das war aber immer ein brodelder Eiterherd der nach der ca. 9ten OP von meinem Kieferchirurgen unter Kontrolle gebracht werden konnte. Nach wie vor reizt und drückt das auch auf die Nasennebenhöhle und ist nicht komplett ausgeheilt! Nun ist es soweit das die Krone kaputt ist und nun der Zahn mit Entzündung+Ausscharbung endgültig raus muss. Jetzt weiß ich einfach nicht, ob ich besser eine Brücke (damit das in Ruhe gelassen wird und ausheilen kann) oder ob ein Zahnimplantat überhaupt mit dem vernarbte Gewebe funktioniert. Durch die vielen OPs habe ich nämlich einige Narben und der Backenzahn daneben ist auch schon überkront. Das einzige was mich von der Brücke abhält ist den gesunden Schneidezahn zu opfern und Angst zu haben, dass sich das Zahnfleisch zurückbildet, was bei meinen jetzigen Kronen schon leicht der Fall ist, sodass man den schwarzen Metalrand sieht=hässlich. Frage: wäre ein "verblocken?" möglich, d.h. ob die Brücke von den Backenzähnen nach vorne angebracht werden kann, sodass der Schneidezahn verschont bleibt? Im Vordergrund steht bei mir die Ästhetik und die Gesundheit - die Kosten sind mir nach dieser Erfahrung egal. Was wäre empfehlenswert? Vielen Dank für Ihre Hilfe im voraus.
Re:Brücke oder Impantant nach OP´s? Beitrag vom 09.11.2011, 11:16 Uhr
Guten Tag, das ist für mich schwer von dieser Warte aus zu beurteilen. Es wird aber so sein, dass der Knochen und das Weichgewebe derart stark gelitten hat, dass eine Implantatbehandlung wohl sehr erschwert sein dürfte (Knochenaufbau, Bindegewebstransplantat). Das muss sich ein erfahrener Implantologe anschauen und dann entschieden werden. mfg Wolff
Re:Brücke oder Impantant nach OP´s? Beitrag vom 09.11.2011, 11:25 Uhr
in der zahnärztlichen Chirurgie gilt immer: Zahn + Herd raus und gut ausheilen lassen. Dann gute Diagnostik, evtl. 3D Röntgen(hier kann auch sehr gut die Kieferhöhle diagnostiziert werden). Evtl. provisorisches Simulieren der geplanten Versorgung am Patienten (im Mund mit Kunststoff) danach Entscheidung für eine Möglichkeit. Wichtig je weiter vorne: rote/weisse Ästhetik? Wie groß ist der Knochenverlust? Wie groß wäre der Aufwand und bin ich als Patient bereit den Weg zu gehen?
Kronen-Brückentechnik ist meist schneller und einfacher, aber hat natürlich auch seine Nachteile bezügl. der Ästhetik und opfert die Nachbarzähne (!)
qualifizierte Spezialisten, mit implantate.com-Gewährleistung und -Preisgarantie in Ihrer Nähe (Deutschland, Österreich, Schweiz).
Wußten Sie schon, dass...
der Zahnverlust als Folge eines Schul- oder Arbeitsunfalls auch nach Jahrzehnten noch über die Berufsgenossenschaften abgesichert ist, welche die Kosten auch für eine Implantatbehandlung übernehmen?