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Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 13.04.2011, 09:50 Uhr
Hallo Dr. Zwanzig, Dr. Zahedi und Dr. Fechtig, vielen Dank für die bisherigen Anworten, dass hat mir schon sehr bei meiner Entscheidung weitergeholfen. Mein jetziges großes Problem ist nicht die bevorherstende OP, sondern die Angst davor, wie es hinterhe mit der Prothekik aussieht. Ich habe hier schon viel gelesen. Im KH sagt der eine Arzt dass man gleich hinterher eine Prothese, die weich unterfütter wird, tragen kann, der nächste sagt mir jetzt nach nochmaligen Nachfragen, zuerst ca. 4 Wochen garnichts.Auf der anderen Seite wird immer damit geworben, dass bei solchen OP´s keiner ohne Zähne rumlaufen muss. Es muss doch auch da eine Lösung geben. Können Sie mir bitte da weiterhelfen, damit ich hoffentlich wieder ruhig schlafen kann?
Wer kann mir von den Forenmitgliedern hierzu seine Erfahrungen mitteilen?? Danke Nanny
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 17.04.2011, 10:57 Uhr
hallo, je nach aufbaustabilität und weichteildeckung des transplantats sollten sie nach einer beckenkamm-transplantation durchaus mit einem zunächst unbelastbaren kieferkamm rechnen, dann kann keine prothese getragen werden. das muss aber der operateur entscheiden. gruß b. zahedi
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 27.04.2011, 19:02 Uhr
Hallo Dr. Zahedi, vielen Dank für Ihre Antwort. Das ist jetzt genau die Antwort, die ich befürchtet habe. Könnten Sie mir bitte auch erklären, warum es beim Knochenaufbau so unterschiedliche Versorgungsmöglichkeiten gleich nach der OP gibt? Warum kann bei jeder anderen Lösung, z.B. künstlicher Knochen, Ersatzmaterial, BIOS, Knochenspäne aus einer anderen Stelle am Kiefer etc., sofort wieder eine Prothese getragen werden und bei einer Beckenkamm-OP nicht? Wer hat hier schon solch eine OP hinter sich und kann mir seine Erfahrungen mitteilen, bin für jede Anwort dankbar, da inzwischen wieder mal sehr verunsichert. Gruß Nanny
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 27.04.2011, 19:38 Uhr
entscheidend ist die belastbarkeit des knochenlagers. wenn dieses nur oder wesentlich aus aufbaumaterial besteht, verhindert bewegung bzw. die belastung mit einer prothese die knöcherne durchbauung. bei einem anteiligen (kleinen) aufbau mit genügend belastbarem restkieferkamm ist dies nicht so ein problem. gruß
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 27.04.2011, 22:19 Uhr
hallo nanny, ich verstehe deine sorge, dass du nach der transplantation nicht ohne prothese sein willst. mein chirug meinte, dass ich nicht ohne prothese sein werde und nach der OP die gleiche prothese hätte wie die jetzige. wie gesagt, bei mir wäre das stück aus dem beckenkamm fingergross, und ich habe noch 3 zähne im OK. keine ahnung wie das geht- aber es ist anscheinend machbar. lg
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 28.04.2011, 12:48 Uhr
Hallo fleur, danke für die Antwort, es tut gut, endlich zu lesen, dass man nicht alleine mit seinem Problem ist. Ich würde mich freuen, wenn Du mir schreibst, wie Du dich entschieden hast und wie es mit Dir weitergeht. Ich würde mich auch freuen, wenn mir Forenmitglieder ihre Erfahrungen schreiben würden, die dies alles hinter sich haben. LG Nanny
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 28.04.2011, 17:57 Uhr
hallo nanny, ich habe auch gehofft, dass hier patienten über ihre erfolgreiche OP berichten. leider noch nicht. mein problem ist ein falscher biss/kiefergelenk, verursacht durch prothetik. solange ich nicht eine gutsitzende teilprothese mit richtigem biss habe, ist mir diese OP zu riskant. nächste woche hole ich mir eine weitere meinung. meine mail fleuri33@yahoo.de. lg
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 01.05.2011, 23:44 Uhr
Guten Abend
ich hatte letztes eine Beckenkammaugmentation, als ich wach wurde hatte ich bereits die prothese im mund,ich trug davor schon diese, und sie wurde abgeändert während ich noch in narkose war, nach ca 10 tagen wurde sie nochmal unterfüttert, rückblickend bin ich relativ! gut damit gefahren muss aber auch sagen , in meinem klinikum ist eine assistenzschwester , die einfach nur extrem super war, irgendwie schien es ihre berufung zu sein, sie hat teilweise die prothese so aufgebessert , das ich kaum noch oberlippenfältchen hatte.hoffe konnte sie etwas beruhigen.herzliche grüsse mia
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 02.05.2011, 16:05 Uhr
Hallo Mia, vielen Dank für Ihre antwort, das hat mich jetzt wirklich etwas beruhigt und ist so, wie es mir der 1. Arzt in der Klinik auch gesagt hat. Der nächste sagte dann bei meinem 2. Besuch allerdings: erstmal ca. 3-4 Wochen ohne und das hat mich total fertig gemacht.Wäre es Ihnen recht, wenn Sie mir per mail oder telefon näheres über Ihre Op berichten würden,da man hier ja keine namen nennen darf. Mich würde sehr interessieren in welcher klinik sie waren und wie es Ihnen ab OP bis heute nach der OP ergangen ist und wie es dann weitergeht.Ich würde mich sehr freuen, da ich dringend mit jemanden reden muss, der die OP schon überstanden hat und noch lebt.(kleiner scherz)kommt aber meinen ängsten sehr nahe. viele Grüße Nanny
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 02.05.2011, 17:26 Uhr
Letzte Änderung: 02.05.2011, 17:28 von lenavandijk.
Ich würde mich aber auch über ein bisschen Erfahrungsbericht hier im Forum freuen!
Auch ich habe im OK nur noch drei (abgeschliffene) Zähne. Trage momentan eine Klammerprothese als Kurzeitprovisorium (mit der ich leider schlecht klar komme, weil ich den Fremdkörper am Gaumen überhaupt nicht vertrage). In den nächsten Tagen bekomme ich hoffentlich mein (sehr viel aufwändigeres) Langszeitprovisorium (Teleskop-Prothese).
Ich bin Patientin in einer kleinen, privaten Fachklinik. Knochenaufbau und Implantate sind dort wohl Alltag. Mir wurde gesagt, dass ich die ganze Zeit mein Langzeitprovisorium tragen würde, auch nach dem Knochenaufbau inkl. Beckenkammentnahme. Mein Arzt sagte, wichtig sei, dass das Provisorium 1000%ig fest sitzt, ohne jedoch Druck zu verursachen. Ein Provisorium, dass Druck auf den Kiefer ausübt oder gar wackelt führt (meine Formulierung, nicht die des Arztes) zu wackelnden Implantaten - was ja in niemandes Interesse liegen kann.
Ich habe Mittwoch noch mal einen Gesprächstermin bezügl. des Knochenaufbaus. ich werde noch einmal nachfragen, ob/wann ein Provisorium nach Knochenaufbau ggf. in keinem Fall möglich ist.
Wobei ich ganz doll hoffe und auch darum bitte, dass sich die Ärzte hier deshalb jetzt nicht...hm... auf den Schlips getreten fühlen! Vier Wochen ohne Zähne - das muss Frau erstmal verkraften!!! (ich komm psychisch ja so schon nicht mit der Situation klar!)
Nanny, gibt es bei Dir etwas Neues?
LG Lena
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 02.05.2011, 20:13 Uhr
Hallo Lena, danke für die Anwort, im Moment gibt es noch nichts Neues, aber ich habe am Donnerstag nochmals einen Besprechungstermin. Am besten wäre es, wenn dann beide Ärzte anwesend sind und nicht wieder noch ein anderer. Ich werde danach weiter berichten, was dabei herausgekommen ist. Bin auch schon mal gespannt, was Dein Arzt zu diesem Thema sagt. Hast Du dich schon entschieden und auch schon einen OP-Termin? LG Nanny
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 02.05.2011, 21:03 Uhr
Nein, Nanny, ich hab mich noch nicht entschieden - wenn es denn überhaupt etwas zu entscheiden gibt. Mit einer sogenannten Vollprothese (sprich: falscher Gaumen) komm ich nicht zurecht. Und wenn ich Zahnersatz auf Implantaten haben möchte, muss ein Knochenaufbau gemacht werden. *heul* Ich möchte nur eigentlich keine Beckenkammentnahme. Das heißt, ich möchte jetzt wissen, ob es vielleicht auch einen "Kompromiss" für mich gibt, mit "minimalem" Knochenaufbau, bzw. die maxmimale Variante mit künstlichem Knochenmaterial. Für mich kommt allerdings momentan noch ein weiteres Problem hinzu: Ich hatte mit der Vollnarkose letztes Mal dermaßen schlimme Probleme, dass ich mich momentan überhaupt nicht wieder zu einer Narkose durchringen kann...
Du hast auch zwei Ärzte? Auch ein Kieferchirurg und ein Zahnarzt, beide unter einem Dach?
Hab ich auch. Und hatte echt Probleme, endlich diesen Gesprächstermin mit dem Kieferchirurgen zu bekommen (was mich schon heftig sauer gemacht hat).
Drück Dir die Daumen für Donnerstag! Legt Ihr dann einen Termin fest... oder?
LG Lena
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 03.05.2011, 19:56 Uhr
Hallo Lena, ich wünsche Dir für Deinen morgigen Besprechungstermin, dass alle deine Fragen beantwortet werden. Danke auch, dass Du dich für mich erkundigen willst bezgl. dem Knochenaufbau, wann welche Prothetik möglich ist, und wann überhaupt nicht. Freue mich über Deine Rückantwort. Ich werde nach meinem Termin am Donneratag berichten, wie es mit mir weitergeht. LG Nanny
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 04.05.2011, 17:06 Uhr
meine e mail ist miriam68@hotmail.de
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 04.05.2011, 18:31 Uhr
Hej, Lena, ich habe ja morgen meinen termin und hoffe, dass ich dann endlich gewissheit habe, wie es nach der op weitergeht. Wie ist heute dein tag verlaufen, konntest du alle deine fragen stellen und hast auch antworten bekommen, was hast du bezüglich knochenaufbau erfahren können? Danke schonmal im voraus LG Nanny
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 05.05.2011, 00:09 Uhr
Hallo Nanny, will Dir nur schnell für morgen viel Glück und gute Konzentration wünschen! Nachdem sich bei mir heute heraus gestellt hat, dass ein festsitzender Zahnersatz bei mir nicht mehr (bzw. nur unter allergrößtem Aufwand) erreichbar ist und aufwändiger Knochenaufbau somit nicht stattfinden wird, hab ich leider komplett vergessen, "unsere" Frage zu stellen. Sorry!!! Ich war mit dem festen Vorsatz in das Gespräch gegangen. Aber dann entwickelte sich alles so anders... Ich hab nächsten Mittwoch wieder Termin. Da werd ich dann noch mal nachhaken. Fürs Erste hoffe ich aber, Du kannst die Frage heute für Dich klären! Toi, toi, toi! lena
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 00:29 Uhr
hallo nanny und lena, ich habe mir heute eine 3. meinung zum thema eingeholt. nun, ich will keinem angst machen, aber man sagte mir heute, dass der eingesetzte knochen wieder resorbiert. wenn ich das richtig verstanden habe, hat man nicht sehr lange freude an der aufwändigen prozedur..hmhmhmh..alles nicht einfach..
lg
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 09:37 Uhr
ps: der eingesetzte knochen schwindet allmählich wieder, sagte man mir. ob es studien dazu gibt? lg
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 10:50 Uhr
Hallo Ihr Lieben Meine Erfahrung ist leider mehr als Negativ! Habe Die Beckenkammop auch hinter mir und durfte 3 monate keine Prothese tragen. Es war die Hölle,ich lebe zwar noch aber muss wohl keinem erzählen wie es mir seelisch geht! leider ist bei mir der Knochen nicht angewachsen und alles war umsonst! Das muss man erst mal verkraften! Wünsche euch allen mehr Glück! glg
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 11:05 Uhr
Hallo guten Morgen Fleur ja, es ist wohl so, dass es wenig Sinn macht einen Knochenaufbau machen zu lassen, wenn man nicht vorhat, sich Implantate setzen zu lassen. Nach einer Zeit durch das Tragen einer Prothese schwindet der Knochen wieder und man steht dann wieder vor dem gleichen Problem und alles war umsonst, so hat man es mir auch erklärt. Leider alles nicht so einfach. Was für eine Alternative hat dein ZA Dir jetzt vorgeschlagen? LG
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 12:04 Uhr
hallo nanny, meine alternative ist immer noch eine gutsitzende OK-teilprothese mit richtigen biss. inzwischen gehöre ich ja schon zu den CMDlern:-((.. nun wird eines meiner prothesensets auf einer uni-klinik bearbeitet- interdisziplinär mit geschulten physiotherapeuten-. es besteht auch noch die möglichkeit einer teleskopprothese auf 3 zähnen. das vollprothesenkunsthandwerk beherrscht aus meiner erfahrung kaum einer mehr so richtig, es verlangt viel können, zeit und viel geduld. dabei könnte ich recht gut mit einer schönen prothese leben. in einem anderen forum las ich, dass eine vollprothesenträgerin ihre prothesen zu einem mode-accessoire gemacht hat. sie hat mehrere prothesen, verschiedene zahnfarben und sogar brillis drauf. das fand ich cool:-))) lg
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 15:03 Uhr
Hallo ossiani, das ist ja wirklich die schrecklichste Vorstellung. War die OP jetzt erst kürzlich und kann nach einer Zeit wiederholt werden? Es tut mir sehr leid für Dich und ich hoffe, dass die KK wenigstens die Kosten übernimmt und zu den seelischen Sorgen wenigstens die finziellen Sorgen etwas gemildert werden. Wünsche gute Besserung LG Nanny
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 17:46 Uhr
Letzte Änderung: 06.05.2011, 17:49 von lenavandijk.
Ja, ossiani, dem kann ich mich nur anschließen! Die psychische Belastung muss grausam sein! Hast Du Hilfe? Und hat man Dir denn Gründe nennen können, weshalb sich der Knochen nicht mehr regeneriert hat? Und nun? Hast Du noch eigene Zähne in dem Kiefer? Wie geht's jetzt weiter?
Nanny, was hat denn Dein Gespräch gestern ergeben???
Und fleur, einfach mal so in den Raum stellen, dass sich der Knochen wieder abbaut, halte ich für ungut. Dazu gehören weitere Informationen! Der Knochen baut sich wieder ab, wenn keine Zahnwurzel bzw. kein Implantat drin ist - wäre so eine Info. Oder dass der Knochen sich zu einem gewissen Prozentsatz wieder abbaut - was der Spezialist aber vorher weiß und berücksichtigt. So eine Pauschal-Aussage, "der Knochen baut sich wieder ab", würde ja gleichzeitig bedeuten, dass bei NIEMANDEM Implantate nach Knochenaufbau halten! *kopfschüttel* Fazit: Den mit der Drittmeinung würde ich mal gleich von der Liste streichen! ;)
Ich kriege übrigens nächste Woche (wenn endlich alles klappt) mein Langzeitprovisorium: Eine Teleskopprothese auf drei Zähnen! Werde berichten, wie es ist.
Bei mir hat sich (bei der DVT) gezeigt, dass wirklich extrem viel Knochen aufgebaut werden müsste. Es gibt Stellen im Oberkiefer, da ist schlichtweg gar kein Knochen mehr, oder nur noch 1, 2 mm *heul*. Mein Implantologe meinte, auch hier sei noch ein Aufbau möglich, er mache das auch relativ oft, traue es mir aber nicht zu. Und ich muss sagen: Ich stimme ihm VOLL zu! Mehr als 1 cm Knochen aufbauen? Was muss das für ein massiver Eingriff sein! Und dass man eine solche Menge "neuer Knochen" erstmal nicht (mit einer Prothese) belasten darf (und kann), leuchtet mir auch ein.
Nee. Ich hatte mich eh schon von der Hoffnung verabschiedet, noch mal festsitzender Ersatz zu bekommen. Jetzt krieg ich also erst mal mein Langzeitprovisorium (ich wollte unbedingt etwas gaumenfreies). Und dann, vermutlich im Spätsommer, gucken wir mal, was mein Kiefer so sagt, wie gut er ausgeheilt ist. Und dann versuchen wir, im Oberkiefer zusätzlich zu meinen 3 Zähnen noch ein paar Implantate rein zu kriegen. Halt da, wo noch genügend Knochen ist, bzw. künstlich aufgefüllt werden kann. So, damit eine (dann neue) Teleskop-Prothese noch mehr Halt wieder bekommt.
Nur im Unterkiefer möchte ich noch wieder festsitzenden Ersatz haben. Aber das geht's um 3 fehlende Zähne, und der Kieferknochen hat offenbar noch 8,2 mm, sowie Chancen, noch wieder mehr zu werden.
Übrigens diese "Idee", Zahnersatz fast wie Mode oder Schmuck zu tragen, ist mir auch schon gekommen! Ich selber wäre zwar nie und nimmer der Typ dafür. Aber ich bin 100% sicher, dass die Hollywood-Zahnärzte längst von sowas leben! Wetten?!
In welchem Forum liest man denn sowas, fleur? *neugierigbin*
LG lena
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 18:27 Uhr
@ossiani, auch mir tut es sehr leid, dass du die OP so lange ohne zähne und vor allem ohne erfolg durchstehen musstest. und danke, dass du uns davon berichtest. ich hoffe, du hast nun trotzdem eine gute prothese, die dich nicht stört. wie gehts dir jetzt? @nanny, ich hörte in meinem umfeld von einem jungen mann, der nach einem schweren autounfall seinen kieferknochen total zertrümmert hatte. ein berühmter chirurg- bei dem ich auch schon war- hat ihm den knochen erfolgreich mit beckenkamm restauriert und implantate mit festsitzendem zahnersatz gesetzt. ein anderer fall: von einem ZT erfuhr ich, dass sein kollege extra in eine renommierte klinik nach D zur beckenkamm op fuhr. diese verlief gut. er starb aber an den folgen einer bakterie im krankenhaus. wirklich tragisch das ganze. eine op birgt halt immer ein risiko. ich habe gelesen, dass man schon eigenknochen im reagenzglas züchten kann. so weit ist man aber noch lange nicht für den patienten. schade. lg
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Re:Beckenkammimplantation im OK Beitrag vom 06.05.2011, 19:07 Uhr
hallo lena, ..dann ist deine situation im OK meiner sehr ähnlich. ich habe auch nur noch 3 zähne. wir sollten einen klub gründen:-)))
das mit dem prothesenschmuck war mal im zahnonline forum. ist aber schon länger her. und dieses so beliebte patienten forum ist nicht wiederzuerkennen.:-( lg
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