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Atrophierter OK nach OP, Prothese hält nicht Beitrag vom 29.01.2003, 15:39 Uhr
Hilfe!! Vor 4 Jahren wurde eine sinuslift-Augmentation im OK durchgeführt, die leider mißlungen ist, so daß ich seither unter unerträglichen Schmerzen und Depressionen leide. Durch das Bio Oss Material hat sich mein OK so abgebaut, daß ich keinen Kieferkamm mehr habe, auch eine Implantation ist unmöglich geworden. Eine Prothese hält selbst mit Haftmittel nicht, ich kann nur pürriertes Essen zu mir nehmen. Was gibt es noch für Alternativen für mich? Bitte dringend um Hilfe, ich will so nicht weiterleben!
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Re: Atrophierter OK nach OP, Prothese hält nicht Beitrag vom 29.01.2003, 20:48 Uhr
Ist auch im Frontzahnbereich nicht mehr genug Knochen da, um 2-4 Implantate zu setzen, Frau Schubert? Das wäre wirklich extrem selten. War (Sinuslift) ursprünglich geplant, Sie festsitzend zu versorgen?
Grüße
Osswald
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Re: Atrophierter OK nach OP, Prothese hält nicht Beitrag vom 31.01.2003, 15:59 Uhr
Lieber Dr. Oswald,
vielen Dank für die Nachfrage. Das Sinuslift war geplant, um eine festsitzende Brücke mit 6-8 Implantaten zu versorgen. Leider ist auch im Frontzahnbereich nix mehr da, ein Schlotterkamm wurde festgestellt. Jetzt geht nichts mehr und eine Prothese hält auch nicht. Liebe Grüße
Edeltraud Schubert
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Re: Atrophierter OK nach OP, Prothese hält nicht Beitrag vom 31.01.2003, 16:50 Uhr
Einen Schlotterkamm kann man operativ entfernen, Frau Schubert, dassollte das kleinere Problem sein. Es kommt mir nicht ganz nachvollziehbar vor, dass ursprünglich durch einen Sinuslift versucht werden sollte, eine festsitzende Versorgung einzugliedern, nach dessem Scheitern jetzt aber nicht einmal genug Knochen im ehemaligen Frontzahnbereich vorhanden sein soll, um 4 10mm-Implantate (8 mm wäre auch noch möglich) für eine steggetragene herausnehmbare Prothese zu setzten.
Viele Grüße
Osswald
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Re: Atrophierter OK nach OP, Prothese hält nicht Beitrag vom 02.02.2003, 11:10 Uhr
Hört sich seltsam an Frau Schubert,
Im übrigen sollte ein Schlotterkamm im Oberkiefer-Frontzahnbereich NICHT entfernt werden; falls doch keine Implantation in diesem Bereich erfolgen kann, sollte dieser unterfüttert werden. Dies ist für einen zukünftigen Prothesenhalt wichtig.
Was genau ist denn damals schief gegangen?
Dr. Cacaci
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Re: Atrophierter OK nach OP, Prothese hält nicht Beitrag vom 02.02.2003, 11:40 Uhr
Und wie halten Sie es mit dem Schlotterkamm, Herr Cacaci, wenn die Implantation, über die wir gerade diskutieren, erfolgen soll?
Grüße
Osswald
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Re: Atrophierter OK nach OP, Prothese hält nicht Beitrag vom 03.02.2003, 19:46 Uhr
Das BioOss wurde zu diffus und vielzuviel eingebracht, es bildeten sich Fisteln, durch die die Knochensplitter wieder raus kamen, auch durch mein Zahnfleisch arbeiten sich heute noch ( nach 4 Jahren! ) BioOss-Teilchen durch, was sehr schmerzhaft ist. Mir mußte ein neues Belüftungsloch zur Kieferhöhle gebohrt werden, nachdem die sich wegen der Zumauerung des alten entzündet hatte. Ich habe selbst ohne Prothese ( die wegen dem Extremen Knochenabbau auch geklebt nur 2 std. hält, beim Versuch, etwas zu beißen sofort rausfällt ) ständige Schmerzen, die mir bis ins Hirn strahlen und ständig Ohrenschmerzen. Mein Leben ist vorbei, ich werde nir wieder ein Stück Fleisch oder eine Pizza essen können. Wie wird eine Schlotterkammauffüllung gemacht und mit was, und wie sind die Risiken? Ich bin zu keinerlei Experimenten mehr bereit , wenn der Ausgang ungewiß ist
liebe Grüße Edeltraud Schubert.
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