Pochen (Pulsieren, Klopfen), Gefahr Implantatverlust Beitrag vom 29.04.2010, 15:13 Uhr
Letzte Änderung: 29.04.2010, 15:24 von Mikey.
Hatte letzte Woche wieder einmal eine Implantat OP (Schneidezahn OK). War alles perfekt zunächst: kein Knochenaufbau, genug Platz, keine Schmerzen danach etc. Wenige Tage nach der OP spürte ich ab und zu ein leichtes Klopfen/Pulsieren am Implantat. Das ist bis heute geblieben. Antibiotika wurde sogar inzwischen auf ein sehr starkes Breitbandantibiotikum umgestellt (Amoxicillin mit Clav Säure) sowie auf Entzündung/Eiter geprüft (alles ok). Ein Röntgenbild o.ä. hat jetzt so kurz nach der OP noch keine Aussagekraft, falls das jemand vorschlägt ;). Dennoch ist das Pochen geblieben und wird bei/nach Anstrengung etwas deutlicher spürbar. Sonst keine Schmerzen, gar nichts. Blöd ist, dass ich bei den Implantaten davor eben sowas überhaupt nicht hatte.
Es ist wirklich nur leicht, manchmal auch stundenlang gar nicht spürbar. Wenn es da ist, spüre ich es auch nicht tief im Kiefer, sondern mehr an der provisorischen Krone / am Zahnfleisch.
Habe einige ähnliche Beiträge gelesen und glaube, dass einfach nur eine normale Reaktion ist auf das Implantat.
Wer hat das auch gehabt und wie lange?
Ärztliche Einschätzung ist natürlich auch willkommen. Ein Implantatverlust wäre die reinste Horrorvorstellung :(
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Re:Pochen (Pulsieren, Klopfen), Gefahr Implantatverlust Beitrag vom 29.04.2010, 15:33 Uhr
Habe so eine Reaktion nach Implantation im Ok. auch verspührt. Das Pochen tritt besonders bei körperlicher Anstrengung auf und hat bei mir bis zu einem halben Jahr angehalten. Meiner Ansicht nach, weist das Pochen nicht auf eine Entzündung oder einen Implatatverlust hin.
Schön ruhig bleiben die Sache legt sich bestimmt wieder.
hansjörg
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Re:Pochen (Pulsieren, Klopfen), Gefahr Implantatverlust Beitrag vom 29.04.2010, 17:35 Uhr
Hatte ich auch, monatelang. Zwar abnehmend, aber immer mal wieder. Ich habe mir dann angewöhnt, den Zahnfleischsaum rings um das Implantat mit einer elektrischen Interdentalzahnbürste (45 Grad-Methode) zu reinigen. Seitdem ist das Pochen weg. Ob's am Putzen lag oder auch so verschwunden wäre, weiß ich natürlich nicht.
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Re:Pochen (Pulsieren, Klopfen), Gefahr Implantatverlust Beitrag vom 30.04.2010, 14:58 Uhr
Danke Euch. Das beruhigt mich schon mal. :)
Ist auch heute schon subjektiv noch schwächer. Zudem ist auch das Fremdkörpergefühl fast weg. Das hatte ich bei den anderen Implantaten auch nicht.
Erkenntnis: Der eigene Körper kann immer anders reagieren.
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Re:Pochen (Pulsieren, Klopfen), Gefahr Implantatverlust Beitrag vom 08.05.2010, 15:12 Uhr
Ich werd noch wahnsinnig. Jetzt, 2,5 Wochen nach der Implantation, ist das Pochen wieder etwas stärker geworden. Diese Woche war es für einige Tage so gut wie weg. Außerdem schmerzt es immer noch wenn ich vorne aufs Zahnfleisch leicht drücke, gerade vorhin kurz mal probiert.
Vielleicht mache ich mich auch verrückt, weil meine anderen Implatate so problemlos waren. Aber es kann doch eigentlich nicht sein, dass nach 2,5 Wochen noch ein leichter Druckschmerz da ist, oder? (abgesehen von dem Pochen)
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Re:Pochen (Pulsieren, Klopfen), Gefahr Implantatverlust Beitrag vom 24.05.2010, 00:18 Uhr
hallo,
ich hatte das auch, fast ein ganzes jahr. der körper ist an dieser stelle ein bisschen geschwächt, auch die kleinen narben können probleme machen oder störfelder sein und zudem wird das zahnfleisch durch das nähen manchmal in bereiche gezogen, in denen es mehr weh tut.
wichtig ist genaueste, peinlichste sauberkeit, dann geschieht auch nichts.
es wird sich auch bei dir wieder beruhigen!
herzliche grüße, delia
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