|
optik nach implantation Beitrag vom 11.11.2010, 12:30 Uhr
Ich stehe kurz vor knochenaufbau mit intraliftoperation und weiss nicht, ob ich festsitzende implantate oder eine implantatgetragene prothese wählen soll, zumal ja auch der finanzielle unterschied ein gewaltiger ist. Es müssen in jedem fall alle zähne bei mir gezogen werden, da ich unter chron. parodontitis leide. Seit tagen lese ich beitrag um beitrag und komme drauf, dass viele nutzer mit den festsitzenden implantaten in erster linie aus optischen gründen sehr unglücklich sind. Auch empfehlen ärzte und techniker nicht immer feste impl., da meist der bereich zwischen oberlippe und nase sehr einfällt. Bitte kann mir jemand raten, wie ich mich entscheiden soll und worauf ich besonders achten muss. Ich bedanke mich im voraus sehr herzlich!!
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 11.11.2010, 18:27 Uhr
Wenn Sie über 50 Jahre alt sind, wählen Sie die herausnehmbare Lösung! Alle internationalen Studien zeigen klare Vorteile bezüglich Pflege, Ästhetik, Kammaufbau und das Wichtigste: die Erweiterbarkeit!!! Geht ein Implantatverloren, ist das in der Regel kein Beinbruch und der Zahnersatz kann weiter verwendet werden. Bei einer festsitzenden Versorgung kann ein Pfeilerverlust das Ende der ganzen Konstruktion bedeuten. Viele Grüße W.Borning
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 11.11.2010, 20:43 Uhr
Vielen dank für die antwort, ich mache mir auch sorgen, dass durch das rein- und rausnehmen sich die implantate dann lockern könnten, weil das ja wahrscheinlich mit"kraftaufwand" geschieht. Könnten sie mir auch einen tipp bezüglich des zahnmaterials geben oder wird die prothese immer aus kunststoff angefertigt? Wie lange werde ich nach der op zahnlos sein, weil es ist ja wahrscheinlich alles angeschwollen! Liebe Grüße und vielen, vielen dank!
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 12.11.2010, 13:26 Uhr
Sag mir nochmal weshalb deine zähne heraus müssen.
Ja und bitte nicht meinen eintrag hier wieder löschen. weil sonst kann ich dem typen da nicht helfen. danke.
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 12.11.2010, 17:26 Uhr
Die Zähne müssen raus, weil sie locker sind! Ich bekam vor 18 jahren bereits einmal einen Kunstknochen eingesetzt, in der Folge wurden dann meine gesunden Zähne zugeschliffen und in 3 Blöcken verkront. Nun sollen eben die Zähne gezogen werden, der Knochen aufgebaut und Implantate gesetzt. Ich glaube auch, einen sehr guten Zahnarzt gefunden zu haben, aber meistens fallen mir zuhause noch Fragen ein, an die ich nicht gedacht habe und ich will nicht immer nerven. Liebe Grüße
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 14.11.2010, 14:17 Uhr
Hallo Lauramax
zum Thema festsitzend oder abnehmbar, denke ich, daß auch eine verschraubte Lösung gut sein kann. Ab sechs Implantaten kann man durch eine speziellen Technik auch bei "schief" gesetzten Implantaten gewissen Divergenzen ausgleichen und Zähne und Zahnfleisch optisch sehr schön ersetzen. In vielen Ländern wird das praktiziert, nur in Deutschland wird sehr teuer festsitzend therapiert, wahrscheinlich weil die traditionelle Zahntechnik mit viel Goldverbrauch, Geschiebe- und Frästechnik arbeitet und den Zahnärzten die Versorgung plant. Durch den Einsatz von 3D und konkurrierenden Fräszentren wird sich das in den nächsten Jahren ändern! Ein weiterer Vorteil ist, daß oft auch auf umfangreichen Knochenaufbau verzichtet werden kan, wohlgemerkt aber nur dann, wenn ein kompletter Kiefer versorgt wird. Aber da muss man vorher schon ine gute Diagnostik durchführen und sollte Erfahrung mitbringen.
Gruss Dr. Thilo Fechtig
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 14.11.2010, 14:17 Uhr
Hallo Lauramax
zum Thema festsitzend oder abnehmbar, denke ich, daß auch eine verschraubte Lösung gut sein kann. Ab sechs Implantaten kann man durch eine speziellen Technik auch bei "schief" gesetzten Implantaten gewissen Divergenzen ausgleichen und Zähne und Zahnfleisch optisch sehr schön ersetzen. In vielen Ländern wird das praktiziert, nur in Deutschland wird sehr teuer festsitzend therapiert, wahrscheinlich weil die traditionelle Zahntechnik mit viel Goldverbrauch, Geschiebe- und Frästechnik arbeitet und den Zahnärzten die Versorgung plant. Durch den Einsatz von 3D und konkurrierenden Fräszentren wird sich das in den nächsten Jahren ändern! Ein weiterer Vorteil ist, daß oft auch auf umfangreichen Knochenaufbau verzichtet werden kan, wohlgemerkt aber nur dann, wenn ein kompletter Kiefer versorgt wird. Aber da muss man vorher schon ine gute Diagnostik durchführen und sollte Erfahrung mitbringen.
Gruss Dr. Thilo Fechtig
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 14.11.2010, 22:21 Uhr
Lieber Dr. Fechtig! Danke für Ihre Antwort. Wenn mein Zahnarzt mir sagt, ich muss Knochenaufbau durchführen lassen, dann mache ichs natürlich, ich verlasse mich ja darauf, dass er mich nach bestem Wissen und Gewissen behandelt. Bei festsitzenden Implantaten gibt es offensichtlich oft optische Probleme, bei abnehmbaren implantatgetragenen Zähnen klappt es nicht immer mit der Mechanik. woran es liegt, dass fester Zahnersatz so teuer ist, ist für den Patienten ohnehin nicht nachvollziehbar, wenn dann aus welchen Gründen auch immer Optik oder Handhabung nicht passen, ist es zu spät...
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 17.11.2010, 06:47 Uhr
Hallo Lauramax, bei mir wurde vor 1 Jahr im zahnlosen OK 8 Implantate + Knochenaufbau gesetzt. Vor 4 Wochen bekam ich dann meinen festsitzenden Zahnersatz und bin ganz glücklich. Als Material wurde kein Kunststoff, sondern Keramik verwendet (was lt. meinem Zahnarzt bei herausnehmbaren ZE nicht möglich ist). Mit der Optik bin ich auch sehr zufrieden. Ich finde es sieht sogar besser aus, als mit der Prothese, die ich 6 Jahre getragen habe.
LG Angelika
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 17.11.2010, 12:19 Uhr
vielen Dank für deine Antwort, meine grosse Sorge ist die Optik, da in manchen Fällen der Oberlippenbereich so eingefallen aussieht, ich denke, es kommt nicht oder nicht nur auf den Zahnarzt, sondern in grossem Ausmass auf den Techniker drauf an. Erstmal muss ich nach dem Knochenaufbau ohnehin eine Prothese tragen, aber ich bin für jeden Rat dankbar. GlG
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 17.11.2010, 16:07 Uhr
Hallo Lauramax, ich hatte den großen Vorteil, dass das Labor zur Praxis gehört. Beim "erstellen" des Zahnersatzes war der Techniker von Anfang an dabei und konnte die gewünschten Anpassungen sofort vornehmen.
LG und viel Erfolg Angelika bei der es im Jan. im UK mit 5 Implanten + Knochenaufbau weitergeht.
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 19.11.2010, 14:13 Uhr
Ja, optimal ist es immer, wenn ein Praxislabor von Anfang an dabei ist. Die Abstimmung zwischen ZA + Labor ist dann optimal und die Wünsche der Patienten können bestens berücksichtigt werden.
Gruss Thilo Fechtig
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Re:optik nach implantation Beitrag vom 20.11.2010, 17:31 Uhr
hallo Angelika, wenn ich so lese, was Du schreibst, könnte ich 'aufheulen', denn ...bei mir klappt gar nichts!! Erst bekam ich 6 Implantate im Frontbereich, die reichten angeblich nicht aus, weil seitlich kein Halt war, ergo bekam ich li.u.re. jeweils noch 2 Implantate im OK und Knochenaufbau. Jetzt Langzeitprovisorium mit Dauerschmerzen beim Essen nd Lispeln beim Sprechen! Ich krieg bald eine Krise, und das beste ist, dass der ZA meint, ich sei ein negativer Mensch und sollte doch endlich mal alles positiv sehen?? wie denn bitteschön, wenn seit mehr als einem Jahr nur Schmerzen.
|
|
|
|
|
|
|
|