|
Nichtanlage von Zähnen Beitrag vom 27.03.2003, 20:46 Uhr
Bei meiner 10jähigrn Tochter sind insgesamt drei Zähne im vorderen Bereich nicht angelegt, d.h. für die jetzt noch vorhandenen Milchzähne gibt es keinen Ersatz. Für mich stellt sich die Frage, ob man einem aufwendige kieferorthopädische Behandlung mit Verschiebung meherer Zähne über jeweils ca.0,6cm vornehmen läßt oder "einfach", wenn die Milchzähne dann mal rausfallen, auf Implantate, Brücken o.ä. zurückgreifen sollte
|
|
|
|
|
|
|
|
Re: Nichtanlage von Zähnen Beitrag vom 28.03.2003, 15:38 Uhr
Diese Frage kann man ohne selber zu untersuchen oder zumindest Röntgenbilder zu sehen, nicht definitiv beantworten, Frau Weiss.
Am Geschicktesten wäre es, einen erfahrenen Kieferorthopäden aufzusuchen. Im Prinzip ist beides möglich, was aber in diesem individuellen Fall das bessere Ergebnis bringt, ist schwer zu sagen.
Wenn das Problem allerdings kieferorthopädisch ordentlich funktionell und ästhetische einwandfrei zu lösen ist, ersparen Sie Ihrer Tocher Brücken oder Implantate.
Viele Grüße
Osswald
|
|
|
|
|
|
|
|
Re: Nichtanlage von Zähnen Beitrag vom 29.03.2003, 20:44 Uhr
Vielen Dank für schnelle Reaktion auf meine Frage. Ich war bereits bei 2 Kiefernorthopäden, die beide meinen, man bekäme das Problem durch eine -langwierige- kiefernorthopädische Behandlung hin.Allerdings müßten zunächst 3 Milchzähne und ein bleibender Zahn gezogen werden. Sodann müßten sowohl im OK (Es fehlen jeweils die ersten beiden Backenzähne und die bleibenden Schneidezähne sind auf den für die Backenzähne vorgesehen Plätzen. Auf den Plätzen der Schneidezähne befinden sich noch die völlig intakten Milchzähne)als auch im UK (Es ist der erste rechte Backenzahn nicht angelegt.Dort befindet sich ein intakter Milchzahn) ziemlich umfangreiche Verschiebungen durchgeführt werden, die mir doch etwas Angst machen. Meine Zahnärtztin lehnt dies Behandlung ab und rät mir, bei meiner Tochter einfach abzuwarten, da ja die Milchzähne, da keine bleibenden Zähne an diesen Stellen wachsen, möglicherweise lange bleiben werden und dann könne man doch - wenn es soweit ist- mit Implantaten o.ä. vorgehen. Hinzu kommt, dass das Gebiß meiner Tochter in der jetzigen Form wirklich gut aussieht und OK und UK sehr gut zusammenpassen. Ist es nicht unter diesem Aspekt einfach besser, die Zeit abzuwarten und sich dann- vielleicht erst in zehn Jahren- mit Implantaten weiterzuhelfen. Ich bitte um Entschuldigung für meine laienhafte Wiedergabe der Problematik. Ich stehe jetzt vor dem Problem, für meine Tochter die Entscheidung zu treffen, ob jetzt -wenn dann möglichst schnell- die kiefernorthopädische Behandlung begonnen werden sollte.Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
|
|
|
|
|
|
|
|
Re: Nichtanlage von Zähnen Beitrag vom 29.03.2003, 22:44 Uhr
In der Vorausschau sind 10 Jahre lang, Frau Weiß (70 Jahre sind aber 7 mal so lang). In der Rückschau ziemlich kurz. Wer wüßte das besser als eine Mutter, die einmal eine 10-jährige Tochter war....smile...
Wenn 2 erfahrene Kieferorthopäden sagen, dass das allein kieferorthopädisch gut zu lösen ist, dann würde ich -wenn ich immer noch Zweifel hätte- einen dritten fragen, ehe ich jemandem vertraue, der von Brücken und Implantaten spricht.
Voraussetzung ist natürlich, dass Sie und Ihre Tochter willens und in der Lage sind, über den gesamten Behandlungszeitraum eine optimale Mundhygiene zu betreiben. Ansonsten schadet Kieferorthopädie häufig mehr als sie nützt.
Herzliche Grüße
Osswald
|
|
|
|
|
|
|
|