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THEMA: Kieferknochenschwund
 
Kieferknochenschwund
Beitrag vom 20.04.2008, 11:39 Uhr

 
von Ilona
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Hallo Leidgenossen und Behandler,
diffuser Kieferknochenschwund. Weiß jemand, wie er entsteht, warum, wieso? Angeblich toxische Ursachen? Metalllegierungen bei Jacketkronen?
Ich wurde im Oktober 2007 erschlagen mit diesem Todesurteil für meine Zähne, sie würden maximal noch zwei Jahre halten. Heute, sechs Monate später, heißt es, sie halten maximal nch ein Jahr (partiell unterschiedlich, alle Backenzähne am schlimmsten betroffen. Kein behandelnder Zahnarzt hat je auf meine Hinweise reagiert, außer - das ist ein normaler Alterungsprozess. Danach bin ich herumgerannt und ratsuchend immer nur wieder mit einem Achselzucken bedacht worden. Jetzt habe ich drei Monate auf einen Spezialistentermin gewartet, auch der sagt, von Implantaten und Knochenaufbau rät er ab, würde mir zu Teleskop-Prothesen raten, doch ich frage mich, wie sollen die denn halten, wenn auch die Frontzähne, insbesondere im rechten Bereich, betroffen sind. Komischerweise sind die Kieferseiten unterschiedlich betroffen. Seit 1993 trage ich Aufbissschienen, und lange dachte ich, das Problem kommt daher. Funktionsanalyse und Abschleifen vor zwei Jahren brachte keine Erleichterung, neue Aufbissschiene musste her. Seitdem ist das Problem entstanden. Nachts wachsen die Schwundstellen etwas höher, tags wandern sie schnell wieder nach unten. Täglich habe ich das Gefühl, der Rückgang wird schlimmer.
Weiß jemand Rat, kennt jemand einen guten Spezialisten, kann man überhaupt noch etwas tun?
Dankbar für jeden Rat verbleibe ich mit vielen Grüßen
Ilona
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Re: Kieferknochenschwund
Beitrag vom 21.04.2008, 10:44 Uhr

 
von Monika
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Geschlecht: weiblich Geburtstag: 1964-02-22
Hallo,

versuche es doch einmal mit einer Uniklinik, da geht meist noch was, wenn sonst nichts mehr geht. Drücke dir die Daumen !

Gruß Monika
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Re: Kieferknochenschwund
Beitrag vom 24.04.2008, 11:13 Uhr

 
von Ilona
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Danke, Monika, für deinen Trost. Ich bin erstaunt, dass niemand so ein Problem wie ich hat, es antwortet keiner. Ich hatte so auf Andere gehofft, denen es ähnlich erging, um Erfahrungen auszutauschen. Ich wohne im Berliner Raum. Ja, jetzt habe ich zwei weitere Termine bei Knochenaufbau- und Implantatsspezialisten gemacht, aber tief im Innern glaube ich, bei so einem Knochenschwund kann man wohl auch keine Implantate integrieren.
Grüße Ilona
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Re: Kieferknochenschwund
Beitrag vom 28.04.2008, 14:56 Uhr

 
von TW
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Geburtstag:
Meine Ma hat gerade das ganze Prozedere durch. Auch sie hatte Knochenschwund, die Protese hielt nicht mehr, seit Jahren konnte sie nur noch Babynahrung u. ä. essen.
Die Implantate sollen den Schwund angeblich aufhalten. Bisher - seit zwei Monaten - ist sie sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Naj,a das ist wohl etwas untertrieben: sie fühlt sich wie ein neuer Mensch!
Sie hat allerdings noch den Lupus dazu, von daher ist eure Anamnese vielleicht doch nicht vergleichbar. Ich drücke aber ganz fest die Daumen!!!
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Re: Kieferknochenschwund
Beitrag vom 28.04.2008, 18:27 Uhr

 
von Monika
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Geschlecht: weiblich Geburtstag: 1964-02-22
Hallo Ilona,

hast Du mal mit den Ärzten über einen Sinuslist gesprochen? Der geht allerdings, soviel ich weiß, nur im zahlosen Kiefer. 4 Jahre habe ich gebraucht bis es zu einer Entscheidung gekommen ist wie man bei mir vorgehen kann, da mein Knochen im Oberkiefer durch ständige Entzündung und Fehlstellung (Dysgnathie) sehr stark im ok abgebaut ist. Mit sehr stark meine ich meine Zähne ist noch 2 mm im Knochen verankert und meine Frontzähne werden durch einen sog. Retainer gehalten. Damit nicht genug der Knochenabbau hat auch im UK begonnen. Im OK hat man jetzt eine "Verschattung" festgestellt. muß am Mittwoch zum CT. usw.usw. Am 9.5. werden mir die Zähne im OK gezogen. Mal sehen ob dann alles weitere klappt wie erhofft. Gehe übrigens in eine Uni. Dort wagt man den Sinuslift mit Knochenentnahme aus beiden Beckenkämmen. Evtl. noch etwas aus dem Kinn. Es wird also ganz schön viel gebraucht. Warum sollte das alles bei dir nicht funktionieren??? Du schreibst in deinen Ausführungen die Ärzte sagen altersbedingt. Darf ich fragen wie alt du bist?

Liebe Grüße Monika

Versuche der Sacher positiv gegenüberzutreten sicher gibt es auch für dich eine Lösung mit der du gut leben kannst. Nur nicht aufgeben!
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Re: Kieferknochenschwund
Beitrag vom 29.04.2008, 12:57 Uhr

 
von Ilona
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Hi Monika,
danke für deine Antwort. Ich weiß weder, was ein Sinuslist ist noch was ein Retainer sein könnte. Den nächsten Termin habe ich jetzt hier im Krankenhaus Waldfriede am 13.05.2008, um das Problem mal intensiver zu besprechen. Die Diagnose ist ja noch relativ neu, bislang haben mich die Ärzte ja nur mit: "das ist im Alter normal, das die Zahnhälse längerwerden" abgespeist, obwohl ich wusste, das da was schwer nicht normal war. Ich bin gerade 60 Jahre alt geworden, habe meine Zähne echt immer super gepflegt und auch viele Jacketkronen im Backenzahnbereich, die ja nun alle bald raus müssen, da sich das Zahnfleisch überall weiter zurückzieht. Monika, bitte halte mich auf dem Laufenden, wie das alles mit dir weitergeht. Hast du eine Ahnung, was das alles kostet, Knochenaufbau etc. Ich habe nämlich Null-Ahnung. Wie gesagt, wohne in Berlin, renne hier herum und suche Spezialisten, würde aber auch nach Deutschland fahren; bin dummerweise aber noch drei Jahre berufstätig.
Fehlstellungen hatte ich ja auch die ganze Zeit seit 1993, die Kiefergelenke sind ziemlich mitgenommen.
Viele Grüße und viel Glück am 09.05.2008
Ilona
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Re: Kieferknochenschwund
Beitrag vom 29.04.2008, 13:02 Uhr

 
von Ilona
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Hallo TW, danke für deine E-Mail. Implantate halten den Schwund auf, das ist ja ein Hoffnungsschimmer. Ich wusste gar nicht, was Lupus ist, habe das gerade mal gegoogelt, nee, das habe ich Gott sei Dank nicht. Es werden aber immer mehr Menschen mit Autoimmunerkrankungen, vielleicht ist der Kieferknochenschwund ja auch eine, so meinte ein Dr. Bucurescu hier in Berlin, als er im Oktober erstmalig die Diagnose stellte nach Panoramaaufnahme und meinte, mit Therapie nach Dr. Voll (Elektroschwingungen) könne er mir helfen. Bin aber leider nur viel Geld losgeworden, geholfen hat es nicht, es hat sich verschlimmert. Wäre nett, wenn du mir noch bisschen detailliert schildern könntest, wenn du Zeit hast, was sie genau gemacht haben, ob auch Knochenaufbau, etc.
Vielen Dank noch einmal und viele Grüße, auch an deine Ma!
Ilona
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Re: Kieferknochenschwund
Beitrag vom 07.06.2008, 20:13 Uhr

 
von Monika
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Geschlecht: weiblich Geburtstag: 1964-02-22
Hallo Ilona,
wie geht es Dir ist inzwischen ein Arzt gefunden der Dir helfen kann?? Laß von Dir hören.
LG Monika
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Re: Kieferknochenschwund
Beitrag vom 11.06.2008, 16:46 Uhr

 
von Ilona
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Hallo Monika,
danke für dein Nachhaken. War im Urlaub und sehe es erst jetzt. Kannst du schon inzwischen etwas Neues berichten? Ich bin jetzt bei docdens angesiedelt im Krankenhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf gelandet. Dort sagt man, man könne implantieren. Ich will aber noch eine dritte Meinung einholen, denn ich frage mich, ob der Knochenschwund denn nun von den Implantaten aufgeholten wird oder weiter fortschreitet. Monika, wie alt bist du eigentlich, wenn ich fragen darf. Mein Alter habe ich doch schon geschrieben, oder? Bei mir fangen jetzt auch die Entzündungen an, weil ja durch den Schwund im Backenzahnbereich im UK teilweise die Anfänge der Wurzeln rausragen und man die immer wie verrückt mit den Zwischenzahnräumereinigern reinigen muss; trotzdem schleichen sich natürlich leicht Bakterien ein.
LG Ilona
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