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implantatlänge Beitrag vom 29.01.2008, 13:44 Uhr
mir wurden am 24er und am 25 zwei 12mm lange implantate eingesetzt. bei einem beratungstermin bei einem anderen chrirurgen meinte dieser, dass genung platz da gewesen wäre für 18mm lange implantate. zwishen den zeilen hat er angedeutet, dass länger implantate natürlich besser wären. die längendiffefenz beträgt 33% - hat das wirklich nachteile? ist die prognose der lebensdauer und die stabilität wirklich geringer bzw. schlechter und wenn ja: wie schlimm ist diese differenz? danke für jede antwort, da ich deswegen ziemlich beunruhigt bin!"!!!
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Re: implantatlänge Beitrag vom 29.01.2008, 14:47 Uhr
Hallo, es gibt keinen wissenschaftlichen Hinweis, dass Implantate die länger als 10/11mm sind, einen Vorteil in der Prognose besitzen, wenn die prothetische belastung vernünftig ausgelegt ist (z.B. Zahn nicht länger als Schraube). Das Aufbohren für besonders große Längen halte ich eher für risikoreicher (nicht ausreichende Kühlung an er Borherspitze, Perforationsgefahr etc.). Der Vorschlag des Chirurgen halte ich für eine etwas robuste Vorstellung vom Umgang mit gesundem Knochen.
Gruß B. Zahedi
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Re: implantatlänge Beitrag vom 29.01.2008, 21:38 Uhr
ich schliesse mich der meinung des kollegen an. führende implantologen verwenden heutzutage implantatlängen von maximal 13mm, unabhängig davon ob mehr knochenhöhe zur verfügung steht. also keine sorge.
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Re: implantatlänge Beitrag vom 30.01.2008, 17:17 Uhr
lieber dr. zahedi! danke für ihre rasche und irgendwie beruhigende antwort. wie es aussieht wurde die ganze sache aber doch ein etwas in den sand gesetzt da der nachbarzahn (23er) an der wurzel verletzt (leicht angebohrt wurde)!
kann sowas passieren, d.h. ist es ein risiko das man als patient tragen muss, oder wurde durch die verletzung des nachbarzahn doch eindeutig ein fehler gemacht. de fakto wird der 23er jetzt bestenfalls wurzelbehandelt werden müssen....gegenwärtig weiß ich nicht ob es auf das implantat auch noch eine auswirkung hat. war es ein bei "state of art" vermeidbares risiko?
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Re: implantatlänge Beitrag vom 30.01.2008, 17:25 Uhr
Hallo., das ist grundsätzlich eine vermeidbare Verletzung (Fehler). Kommt aber leider auch bei den besten Implantologen mal vor. Je nach Art der Verletzung kann das aber auch folgenlos bleibe. Gruß B. Zahedi
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Re: implantatlänge Beitrag vom 05.02.2008, 18:55 Uhr
Sehr g. Dr. Zahedi! würden sie mir ein CT kommentieren, wenn ich es ihnen per email zusenden würde. Ich weiß allerdings, dass sie in ihrer Ordination diese Leistung verrechnen würden. wenn sie daher davon abstand nehmen wollen es einfach so zu kommentieren, verstehe ich es. lg
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Re: implantatlänge Beitrag vom 05.02.2008, 19:00 Uhr
Hallo, individuelle medizinische Stellungnahmen ausserhalb dieses Forums kann ich Ihnen einfach so leider nicht anbieten. Vielen Dank für Ihr Verständnis. B. Zahedi
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Re: implantatlänge Beitrag vom 11.02.2008, 12:20 Uhr
s.g.dr.Zahedi! ich werde versuchen mit meinem ZA eine lösung zu finden. abgesehen davon würde ich aber schon gerne wissen ob eine vermeidbare verletzung eine haftung nach sich zieht, oder eben nicht? ist ihre anmerkung, dass es auch bei den besten vorkommt als "schicksal" , das eben passieren kann und keine haftung nach sich zieht zu interpretieren. etwas sauer bin ich schon...weil ich als nicht-ZA davon ausgehe, dass man das ganze durch vermessung hätte vermeiden können. oder ist eine genaue planung und vermessung nicht "lege artis"? wie gesagt - ein arrangement zwischen meinem ZA und mir ist das ziel. abgesehe davon glaube ich, dass der implantologie an sich geholfen wäre sich auf sowas wie ein standard zu einigen. sonst färben irgendwann die profitorientierten implantologen auf die sorgfältigen ab... das wäre für alle beteiligten schlecht!
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