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THEMA: Implantat oder Krone oder.....?
 
Implantat oder Krone oder.....?
Beitrag vom 10.02.2003, 15:29 Uhr

 
Hallo,
folg. Ausgangslage:
36 ist gezogen seit ca. 1,5 Jahren, 12 ist bis auf Wurzel abgebrochen seit 1/2 Jahr (kariös, war von der Front her angegriffen und brach bei Belastung). Fast alle anderen Zähne im OK sind ähnlich "unterminiert" kariös von vorne, im UK weniger... Viele sind mit Amalgam versehen worden (Plombe). 34 kippt nach innen weg...
Zur Zeit an 3 Zähnen Schmerzen wg. Karies-Schäden. Eine evtl. Vollprothese OK/UK rangiert ganz am Ende...;)
Fragen:
1) Implantat(e): war überzeugt bei ersten Eindrücken, bis ich von den Risiken hier las: Nervenschaden, Kiefernhöhleneröffnung...
2) Ist der Normalfall eine prov. Vollprothese nach Einsetzen, um für 6 Mon. "zu überleben"?
3) Oder sind Hilfsimplantate heute gängig für die Einheilzeit?
4) Ist es günstiger, wenn der Operateur mit einem Robot arbeitet (zur Positionierung der Fräser/Bohrer, evtl. also RoboDent), siehe Nervenschaden...?
5) Wie lang sollte ein Beratungsgespräch mind. dauern beim Implantologen?
6) Ist eine Vollnarkose anzuraten, oder auch Teilnarkose (Dämmerschlaf)?
7) Wie lange dauert eigentlich das Einsetzen eines Implantates?
8) Welche Kosten kann man ansetzen für ein Implantat?
9) Gibt es Infoseiten, die die Alternativen Krone und Brücke genauer erklären? Welche Mindest-Voraussetzungen gelten dafür? Kariesfreiheit überall?
All das soll mir background geben für ein erstes Gespräch beim ZA bzw. Implantologen...
Zur Person: 51 J., Nichtraucher, Hypertonie.
Danke im Voraus für Ihre Infos dazu!
MfG
Herbert
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Re: Implantat oder Krone oder.....?
Beitrag vom 10.02.2003, 18:23 Uhr

Hallo,
Versuch von 10 Antworten:
1) Implantate sind ein weltweit millionenfach bewährtes Verfahren, aber nicht ohne Risiko. Mit gründlicher Planung läßt das Risiko vernünftig minimieren.
2) und 3) Wenn man noch viele Zähne hat, ist die Vollprothese nicht der Normalfall. Vielmehr wird man sich zunächst ansehen müssen, ob überhaupt so viele Zähne gezogen werden müssen. Auch wenige Z. können brauchbare Provisorien festhalten und Hilfsimplantate überflüssig machen.
4) Die meisten Implantologen arbeiten z.Zt. ohne "robot", und sie erzielen mit der gängigen Diagnostik denke ich sehr gute Ergebnisse
5) Das Gespräch sollte dauern, bis die Fragen beantwortet sind, individuell sehr unterschiedlich
6) Voll- und Teilnarkose können im Einzelfall hilfreich sein, sind aber selten wirklich "nötig". Ganz allgemein fällt die Beantwortung schwer.
7) Die Dauer hängt von den Begleitumständen ab. Vor- und Nachbereitungszeit, begleitende knochenaufbauende Maßnahmen, Anzahl der Implantate
8) siehe 7) - Generell sollte beim Betrachten der Preise der Gesamtpreis (inklusive prothetischer Versorgung) betrachtet werden. siehe hierzu auch "Kosten" auf der Seite Implantate.com
9) www.gesundezaehne24.de

Und ganz generell: Zunächst sollte geklärt werden, wie viele Zähne denn erhalten werden können. Die Therapie muß ja nicht heißen: kein Implantat oder nur Implnantate.

Gruß
Dr. Küster
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Re: Implantat oder Krone oder.....?
Beitrag vom 10.02.2003, 18:46 Uhr

 
Danke für die Infos! Langsam blickt man durch -ein umfangreiches Thema ;)
Auf jeden Fall ist der letzte Absatz der wichtigste für mich.
Viele Grüße
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Re: Implantat oder Krone oder.....?
Beitrag vom 10.02.2003, 21:41 Uhr

 
von admin i.com
Admin
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zu 9: Hinweise zu Alternativen finden Sie auch hier unter "Alternativen"
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