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Implantat-Lockerung Beitrag vom 07.01.2008, 17:04 Uhr
Suche möglichst eine fachl. u.kompetente Auskunft. Habe vor 4 Mon. im zahnlosen UK 4 Implantate gesetzt bekommen und die Zeit bis heute ist problemlos verlaufen. Habe im Dez. und auch zuvor Kontrolluntersuchungen beim Implantologen gehabt, jeweils mit bestem Resultat. Heute hatte ich Termin für den 1. Abdruck. Die "Käppchen" auf den Implantaten wurden mehr oder wenig schwierig rausgeschraubt. Bei einem Impl. haben sich während des Schraubens plötzlich Schmerzen ergeben und beim weiteren Untersuchen sagte der Zahnarzt, daß dieses 1 Implantat nicht richtig eingewachen sei und deshalb entfernt werden muß. 1 neues soll auf Kulanz in ca. 7 Wochen gesetzt werden. Nun meine Frage: Hätte man nicht schon im Vorfeld bei den Untersuchungen oder durch Röntgenaufnahme feststellen können, daß dieses Implantat nicht richtig verwächst? Für eine diesbezügliche Aussage im voraus besten Dank.
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Re: Implantat-Lockerung Beitrag vom 07.01.2008, 17:53 Uhr
Mit dem Periotest kann die Festigkeit der Einheilung eines Implantates getestet werden.Trotzdem kann es passieren,das bei Entfernung der Abdeckschraube das Implantat gelockert wird.Dies kommt vor,wenn die Abdeckschraube eventuell etwas verkantet eingedreht,zu fest angezogen oder mit etwas Blut verklebt wird.Meine persönlichen Erfahrungen-die Abdeckschraube die ersten zwei Windungen mit der Hand eindrehen und erst danach maschinell mit Drehmoment eindrehen.So wird eine Verkantung garantiert vermieden.
Gruß Dr. Metelski
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Re: Implantat-Lockerung Beitrag vom 09.01.2008, 16:10 Uhr
Danke Herr Dr. Metelski, nachdem besagtes Implantat zuvor keine Probleme zeigte, wurde auch bei den jeweiligen Untersuchungen "abgeklopft", liegt die Vermutung sehr nahe, daß durch das "massive" aufschrauben der Abdeckschraube, die Lösung desselbigen bewirkt wurde. Beim "Schraubvorgang" trat ganz plötzlich ein "blitzartiger" Nervenschmerz auf (wie wenn z.B. ein Zahn gezogen wird.) Der Aussage des Implantologen würde ich gerne widersprechen, obwohl er eine Kulanzregelung zusagte. Trotzdem geht die ganze Prozedur wieder von vorne los mit einer weiteren mehrmonatigen Zeitverschiebung. Kann mir bitte dazu nochmals jemand helfen? Danke
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Re: Implantat-Lockerung Beitrag vom 10.01.2008, 15:08 Uhr
Es ist natürlich bitter für Sie,dass Sie noch einmal unters "Messer" müssen,doch sollten Sie Vertrauen zu Ihrem Behandler haben.Es kann immer etwas passieren,jeder Körper reagiert anders.Als kleiner Trost-ich habe diese Woche auch erlebt,dass bei einer Patientin,die im OK 9 Implantate bekam,nach der Einheilphase,schon mit aufgesetzten Gingivaformern,bei der Pfostenanprobe 2 I. locker waren.Ich weiß nicht warum dies geschehen ist.Meine Patientin nahm dies sehr gelassen hin.
Gruß Dr. Metelski
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Re: Implantat-Lockerung Beitrag vom 23.01.2008, 10:48 Uhr
Hallo, bei mir wurden im März 2007 4 Implantate gesetzt, alle im OK, davon eins in einem engen Zwischenraum, so dass hier ein Implantat mit einem kleinen Durchmesser gewählt wurde. Im November wurden dann die Abdeckschrauben entfernt für die weitere Behandlung. Genau wie Ingolf beschrieb, hatte auch ich beim Herausdrehen der Abdeckschraube dieses "dünneren" Implantats einen blitzartigen Schmerz. Nach meiner Intervention drückte der Zahnarzt bei der weiteren Behandlung seitlich auf die entsprechende Stelle am OK. Weitere Schmerzen hatte ich dann nicht. Aber: Nach dem Aufsetzen der neuen Zähne stellte ich fest, dass das schmale Implantat locker war und sich der neue Zahn mit der Zunge geringfügig bewegen ließ. Mein Zahnarzt bestätigte dies und bot eine kostenloses Neusetzen mit einem größeren Implantatdurchmesser an. Meine Fage: Wie hoch ist die Gewähr, dass das neue Implantat sicher einwächst? Wann sollte dieser Eingriffe erfolgen? Danke für jede Antwort! Mackus
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