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Einheilungszeit nach Knochenaufbau Beitrag vom 27.10.2008, 17:12 Uhr
Guten Tag, bei mir müßte im Unterkiefer im Bereich 41 (glaube ich) ein Knochenaufbau gemacht werden und dann zwei Implantate gesetzt werden. Der Knochen soll aus der Weisheitszahnregion genommen werden. Das war für mich auch alles o.k. Allerdings sagte mir der Kieferchirurg dann, dass ich die Zahnprothese 6 Wochen nicht tragen darf, das hieße für mich 6 Wochen Urlaub nehmen, den ich aber nicht bekomme (max. 4 Wochen) oder ohne Zahnersatz arbeiten gehen. Das geht auch nicht. Gibt es Kliniken, die da anders vorgehen? Wie ich aus dem Forum entnommen habe, waren wohl in der Regel 4 Wochen ohne Zahnersatz ausreichend. LG Sabine
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Re:Einheilungszeit nach Knochenaufbau Beitrag vom 27.10.2008, 21:22 Uhr
von jojo
Junior Boarder
Hallo Sabine,
Hast Du Deinen Arzt gefragt, ob eventuell eine Zwischenlösung möglich ist bzw. ihm gesagt, dass 6 Wochen mit Zahnlücke für Dich nicht akzeptabel sind?
Es ist tatsächlich nach einem Knochenaufbau sehr schwierig, die Prothese einzusetzen: das Zahnfleisch verändert sich, ist angeschwollen und muss verheilen.
Ich habe nach etwa einer Woche ein "provisorisches Provisorium" bekommen, das extra für den geschwollenen Mundraum angefertigt wurde. Damit konnte ich zwar nur weiches essen, aber optisch war es einwandfrei. Wenn Dein Arzt mit einem guten Zahnlabor zusammenarbeitet wird er Dir sicherlich auch so eine Lösung herstellen können. Nach ca. 4 Wochen habe ich dann mein altes Provisorium wieder tragen können. Dieses musste allerdings zunächst abgeschliffen und unterfüttert werden, um eine einwandfreie Passform zu gewährleisten.
Alles Gute!
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Re:Einheilungszeit nach Knochenaufbau Beitrag vom 28.10.2008, 17:30 Uhr
Hallo Jojo, danke für Deine Nachricht. Ich werde mal mit meinem Zahnarzt drüber sprechen, vielleicht geht das ja. Ansonsten seh ich keine Chance, wenn ich "ohne" zur Arbeit gehe, ist mein Job akut gefährdet, was natürlich auch nicht Sinn sein kann. Auf 4 Wochen ohne Zahnersatz war ich ja vorbereitet, die Zeit könnte mit Urlaub überbrücken. Ansonsten muss ich wohl bis zur Rente abwarten, allerdings wäre es schade, da sich der Befund ja sicherlich verschlechtert in den nächsten Jahren. Liebe Grüße Sabine
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Re:Einheilungszeit nach Knochenaufbau Beitrag vom 29.10.2008, 00:01 Uhr
Guten Tag, ist Ihnen die Möglichkeit angeboten worden, ein festsitzendes Provisorium anzufertigen? Bei uns verlässt kein Patient die Praxis ohne Zähne; schon gar nicht im sichtbaren Bereich. Eine Klebebrücke wäre hier wohl die sinnigste Lösung; zwar ein bißchen teurer, aber wenn man schon über einen Knochenaufbau, Implantat und Krone nachdenkt, einen wirklich langen Zeitraum überbrücken muss, dann sollte das doch drin sein. MfG Dr. Kai Zwanzig Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist Implantologie
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Re:Einheilungszeit nach Knochenaufbau Beitrag vom 29.10.2008, 17:31 Uhr
Hallo Herr Dr. Zwanzig, vielen Dank für die Antwort. Ich habe jetzt einen Termin mit meinem Zahnarzt gemacht, der wirklich gut ist und hoffe, dass sich da eine Lösung finden läßt. Mfg Sabine
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