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ein paar grundsätzliche Fragen Beitrag vom 08.02.2011, 20:24 Uhr
Hallo,
ich bin Neuling in Sachen Implantaten und habe ein paar grundsätzliche Fragen:
Ich habe zwei nebeneinander-liegende fehlende Zähne im Oberkiefer, die Lücken bestehen schon länger, so dass sich der Knochen bereits abgebaut hat.
Der Arzt hat jetzt ein OPG ohne Bohrschablone gemacht und befunden, dass der Knochen von der Höhe her reicht. Andere Ärzte sagten mir, dass das knapp werden könnte und mit Schablone vermessen werden sollte.
Kann ein erfahrener Chirurg anhand eines OPG-Röntgenbildes entscheiden, ob die Knochenhöhe reicht und dann ohne Bohrschablone die Implantatversorgung vornehmen? Ich bin mir da nicht sicher..
Vielen Dank für eine Einschätzung!
hatty
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Re:ein paar grundsätzliche Fragen Beitrag vom 08.02.2011, 21:16 Uhr
Ein erfahrener Implantologe kann ohne weiteres anhand des OPG s die Implantatlaenge und einigermassen auch die Knochendichte bestimmen. Sollte sich waehrend des Eingriffs herausstellen, dass der Knochen zu weich (weitmaschig) ist, gibt es immer noch Loesungen um das Implantat doch setzen zu koennen: Knochenverdichtung und ein Implantat groesseren Durchmessers als urspruenglich geplannt.
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Re:ein paar grundsätzliche Fragen Beitrag vom 08.02.2011, 21:20 Uhr
Ein erfahrener Implantologe kann ohne weiteres anhand des OPG s die Implantatlaenge und einigermassen auch die Knochendichte bestimmen. Sollte sich waehrend des Eingriffs herausstellen, dass der Knochen zu weich (weitmaschig) ist, gibt es immer noch Loesungen um das Implantat doch setzen zu koennen: Knochenverdichtung und ein Implantat groesseren Durchmessers als urspruenglich geplannt.
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Re:ein paar grundsätzliche Fragen Beitrag vom 09.02.2011, 10:18 Uhr
ein 'erfahrener' Zahnarzt/Chirurg kann das sehr wohl, nur wann weiss man als med. Laie, ob es wirklich ein 'erfahrener' Zahnarzt ist??
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Re:ein paar grundsätzliche Fragen Beitrag vom 09.02.2011, 17:57 Uhr
Diese Frage kann ich leider nicht beantworten. Vertrauen Sie einfach Ihrem Gefuehl
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Re:ein paar grundsätzliche Fragen Beitrag vom 09.02.2011, 19:21 Uhr
Danke erst einmal für die Rückmeldungen.
Kann man auf eine Bohrschablone auch verzichten? Ich kann mir das schlecht vorstellen, da die Zähne ja nebeneinander implantiert werden sollen und es damit eine GROßE Lücke gibt und man damit keinen Ansatzpunkt für die Lage der Implantate hat, oder?
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Re:ein paar grundsätzliche Fragen Beitrag vom 09.02.2011, 21:07 Uhr
Hallo Hatty
also ich find es super, daß Sie sich solch Gedanken machen! Noch ein paar Anregungen von mir, wenn Sie sich einen sicheren Eingriff wünschen: 1. die Diagnostik: -lassen sie einen Abdruck Ihrer Situation anfertigen. -der Zahntechniker oder auch der geschickte ZA kann die fehlenden Zähne am Modell mit Wachs+Konfektionszähnen ersetzen. -nun wird eine Tiefziehschiene hergestellt, die mit Rö opakem Material aufgfüllt wird. -lassen Sie ein DVT mit der Schiene anfertigen! Mit modernen Röntgensystemen kann in Chirurg nun den Eingriff in Minuten am Computer massstabsgetreu in 3D planen. -sitzen die Zähne vom Techniker richtig und ist drunter Knochen reichlich vorhanden bohrt dieser zwei Löcher durch die Schiene und fertig ist die Bohrschablone.... -wenn nicht müssen die Alternativen überlegt werden: Knochenaufbau oder andere Position der Implantate....
2. der Eingriff: -ist durch die Diagnostik nun vorhersehbar. -gibts erst einen Knochenaufbau, dann müssen Sie halt nochmal zurück zu s.o.;
Fazit: investieren Sie in die Vorarbeit und alles wird leichter. Vertrauem sie keinem hopplahopp ala wird schon gehen. Das kostet zwar, ist aber viel nervenschonender, ausserdem wird der Eingriff schneller und damit weniger invasiv ;). Nur dem Gefühl zu vertrauen halte ich für fahrlässig. Ich glaube nur das was ich auf dem DVT sehe, alles andere ist Fiktion, da jeder Patient anders ist.
Meistens kommt alles anders und öfters als man denkt!
Gruss Dr. Thilo Fechtig / Schweizer Grenze / bei Waldshut
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Re:ein paar grundsätzliche Fragen Beitrag vom 10.02.2011, 00:11 Uhr
Letzte Änderung: 10.02.2011, 00:19 von Razvan.
Die Frage war , ob der behandelnde Zahnarzt erfahren genug in Implantologie ist oder nicht. Mit 'dem Gefuehl vertrauen" habe ich gemeint ,dass der Patient entscheiden soll, ob er genug Vertrauen zu seinem Zahnarzt hat, ihm einen solchen Eingriff zuzumuten. Und nicht etwa dass der Zahnarzt sich bei der Implantatsetzung nur auf sein Gefuehl verlassen soll, ohne entsprechende Aufnahmen.
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