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THEMA: Betäubung
 
Betäubung
Beitrag vom 14.03.2003, 09:40 Uhr

 
von Anja
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Geburtstag:
Bekomme in einer Woche ein Zahnimplantat
in den Oberkieferknochen unter örtlicher
Betäubung. Da mich mein Kieferchirurg
völlig verunsichert hat, bezugnehmend der
Nebenwirkungen und der Betäubung, stehe ich
vor der Entscheidung, alles rückgängig zu machen. Meine Frage: Ist das Einsetzten der
Implantatwurzel unter örtlicher Betäubung
schmerzhaft und mit welchen Schmerzen/Schwellungen ist in den Folgetagen
zu rechnen?
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Re: Betäubung
Beitrag vom 14.03.2003, 12:37 Uhr

 
von sandra
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Geburtstag:
Hallo Anja,
laß Dich nicht verunsichern und trau Dich.

Auch ich war in der Situation und hätte gerne 2 Stunden vor dem Termin alles rückgängig gemacht und dann war es aber gar nicht so schlimm wie ich vorher dachte.

Nie hätte ich vorher gedacht, dass mittels Spritze die Schmerzen beim Bohren in den Kiefer völlig ausgeschaltet werden können. X-Mal habe ich vorher bei meinem Arzt erkundigt: "... und was ist, wenn ich die Schmerzen dabei nicht mehr aushalten kann?". Und jedes mal hat er mich wieder versichert, dass ich nichts merken werde, geglaubt habe ich das aber nie.

Am Implantationstag hat er betäubt, abgewartet, und auf meine Bitte hin sogar 3 mal geprüft, ob die Beträubung richtig wirkt.
Wir hatten vorher abgesprochen, dass er sofort bei der kleinsten Kleinigkeit nicht lange diskutiert, sondern gleich nachbetäubt.
Einmal während der ganzen Behandlung hatte ich zwar keinen Schmerz, sondern nur das Gefühl "Es dauert schon so lange, sicherheitshalber nachbetäuben". Rückwirkend gesehen, hätte ich mir das aber sparen können. Zu dem Zeitpunkt hat es mich aber beruhigt.

Du siehst, nicht nur Du machst Dir vorher diese Gedanken. Aber sie sind wirklich überflüssig.

Auch die Schmerzen danach sind viel weniger als ich sie mir vorher vorstellt hatte. Auch hier habe ich nach dem Motto Sicher ist Sicher gleich die mitgegebene Schmerztablette eingeworfen und so war alles wirklich gut zu ertragen.

Zu kämpfen hatte ich allerdings mit der Schwellung, obwohl ich richtig gut gekühlt habe.
Am Implantationstag war fast keine Schwellung, aber am zweiten Tag konnte ich richtig zusehen wie es wächst. Ich sah fast eine Woche lang aus wie ein Hamster, der sich die Backen vollgestopft hat. Tat zwar nicht weh, aber jeder konnte es sehen.
Mein Arzt bot mir an, mich kank zu schreiben. Da ich aber nicht im Service arbeite war das nicht nötig (Kollegen sollten ja auch was zum lästern haben).

Jetzt habe ich 4 wunderbare Implantate. Und wenn ich wieder welche bräuchte, würde ich es dieses mal mit vorfreude, statt mit angst angehen (Hoffentlich tritt dieser Fall nicht so schnell ein, denn noch zahle ich an den vorhandenen ab.)

Sandra
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Re: Betäubung
Beitrag vom 15.03.2003, 16:15 Uhr

 
von Joanna
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Geburtstag:
Hallo,
ich kann Sandra nur zustimmen.
Sowohl mein Mann als auch ich bekamen vor kurzem 3 Implantate. Bei mir war das sogar 1 Schneidezahn (also etwas komplizierter, weil mit einer Schleimhauttransplantation), doch ich kann versichern: während des Eingriffs merkt man nichts, manchmal nur ein leichtes drücken und sollte doch etwas ziepen, muss man stöhnen oder ein Handzeichen machen und es wird gleich nachbetäubt. Nach der OP habe ich eine Spritze + 1 Tablette bekommen. Wenn man sich dann ruhig verhält, beruhigt sich das ganze nach und nach. Mein Mann und ich hatten überhaupt keine Schwellungen - Null! Ich habe nämlich kurz nach der OP eine Dexamethason-Spritze bekommen. Mein Mann hat diese Spritze zwar nicht bekommen, aber der Zahnarzt hat wohl so einfühlsam gearbeitet, dass er auch null Schwellungen hatte, obwohl er 2 Implantate auf einmal bekam.
Also - die Angst sollte man überwinden und an die Zukunft denken!
Viele Grüße!
Joanna
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