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Festsitzende Implantatversorgung ohne Knochentransplantation in der zahnlosen und stark atrophischen
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Maxilla: eine langfristige Follow-up Studie

Autor/Quelle:
Rosen A, Gynther G. Department of Oral and Maxillofacial Surgery, Karolinska Institute/Karolinska University Hospital, Huddinge, Schweden. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
(J Oral Maxillofac Surg. 2007 May;65(5):1010-6.)

ZWECK: Die retrospektive Bewertung der chirurgischen und prothetischen Resultate von schrägen Implantaten in der stark resorbierten und zahnlosen Maxilla als Alternative zur Knochentransplantation.

PATIENTEN UND METHODEN: Insgesamt nahmen 33 konsekutive Patienten mit stark atrophischer, zahnloser Maxilla an dieser Studie teil.

Bei diesen Patienten war das maxillare Knochenvolumen insuffizient für die konventionelle Einbringung von Implantaten, um eine festsitzenden Zahnersatz zu ermöglichen. Als Alternative zur Knochentransplantation wurde eine chirurgische Technik mit Fenestration des maxillären Sinus verwendet, um die Gesamtheit des maxillären Knochens darzustellen. Danach erfolgte eine Implantateinbringung schräger Art entlang der anterioren maxillären Sinuswand.

Bei jedem Patienten konnten somit 5 bis 6 Implantate optimaler Länge eingebracht werden. Neunzehn Patienten waren in dieser langfristigen Follow-up Studie einbezogen und nahmen teil an der klinischen Bewertung 8 bis 12 Jahre (durchschnittlich 10 Jahre) nach einem zweiten Eingriff. Jeder Patient wurde klinisch und radiologisch untersucht.

ERGEBNISSE: Die 19 Patienten wurden mit insgesamt 103 Implantaten versorgt. Bei 2 dieser Patienten gingen 3 Implantate innerhalb des ersten Jahres nach der Freilegung verloren. Bei allen anderen Patienten blieben alle Implantate mit funktionell fixierten Zahnprothesen intergriert, was einer Erfolgsrate von 97% entspricht. Radiologische Untersuchungen zeigten eine Knochenresorption bei 10% der Implantate (10 Implantate bei 5 Patienten mit einer Gesamtzahl von 27 Implantaten), mit einem durchschnittlichen Knochenverlust von 1,2 mm. Mucositis wurde bei 47% der Patienten festgestellt.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese langfristige Follow-up Studie (Durchschnittszeit 10 Jahre) demonstriert, dass bei Patienten mit einer ernsthaft resorbierten Maxilla erfolgreich eine konventionelle Implantatbehandlung durchgeführt werden kann.
Diese simplifizierte chirurgische Technik kann eine Alternative für die stärker ressourcenfordernde Technik der Knochentransplantation sein.
Adv Med Sci. 2006;51 Suppl1:162-5

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. Februar 2009 )
 

 
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Re:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

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08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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