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Teamgedanken ernst nehmen: DGÄZ bietet ab sofort Fortbildung für Zahntechnik und ZFA
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„Wer Ästhetik in der Praxis anbieten will, wird nicht weit kommen, wenn er nicht das passend ausgebildete Team an seiner Seite hat“, sagt Prof. Dr. mult Robert Sader, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde/DGÄZ. Eine deutlich wachsende Anzahl an Zahnarztpraxen setze ihren Fokus auf ästhetische Lösungen für die Patienten  – nicht zuletzt erkennbar an entsprechenden Informationen auf der Praxiswebsite.
 „Der interdisziplinäre Ansatz dabei ist unumgänglich. Es ist allerdings gerade für anspruchsvolle Praxen nicht leicht, passende Mitarbeiter für die Praxis und im Dentallabor zu finden – zumal im Bereich Zahntechnik der Weg zur Konfektion ein nicht zu übersehender Trend ist.“ Die DGÄZ habe Zahntechniker schon in den Startjahren der Fachgesellschaft als ordentliche Mitglieder anerkannt, um sie mitzunehmen auf dem Weg in eine nachhaltige und überzeugende Ästhetik in der Zahnmedizin – nicht zuletzt „weil wir als Zahnärzte von ihnen lernen können, was wir bei prothetischen Rekonstruktionen beachten müssen“, so Professor Sader.
 
Funktion: Team-Thema aus Labor-Blickwinkel
Diesen Team-Gedanken habe die DGÄZ nun – erstens – ausgebaut zu einem eigenen Curriculum für Zahntechniker/innen in Zusammenarbeit mit der APW und der Zahntechniker-Innung Düsseldorf. Unter der Überschrift „Funktionelle & ästhetische Zahntechnik“ geht es in einer über anderthalb Jahre laufenden Fortbildung (6 Wochenenden plus Prüfung) um Stichworte wie  „Grundlagen der ästhetischen Zahnheilkunde“, Fallplanungstraining“, „Funktion und Ästhetik der Zähne“„Vollkeramische Lösungen“, „Implantologie und Implantatprothetik“, „Ästhetik bei herausnehmbarer Prothetik“ sowie um „CAD/CAM“ und damit um Zahntechnik im Wandel. Auch wenn dieses Curriculum vor allem für den Bereich Zahntechnik entwickelt wurde, erlaubt es die Teilnahme von Teams Zahntechnik-Zahnarzt. Professor Sader: „Wir erleben in der DGÄZ das unkomplizierte und interessierte Miteinander-Lernen bereits in unserem klassischen erfolgreichen Curriculum – bei diesem neuen Angebot beleuchten wir die Thematik diesmal eher aus dem Blickwinkel der Zahntechnik, was auch für Zahnärzte hoch interessant ist, wie uns erste Rückmeldungen zeigen.“ Das Curriculum startet am 10. und 11.2.2012 in Westerburg mit dem 1. Modul. „Wer sich für dieses Curriculum, dessen Module auch einzeln buchbar sind, interessiert, sollte dies uns oder direkt der APW signalisieren.“ (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können ).
 
PAss: Kursstart am 4. März 2012
Nicht minder wichtig und weit über die prothetischen Aufgaben hinaus sind entsprechend geschulte Mitarbeiterinnen im Praxisteam. „Unser zweites neues Fortbildungsangebot kommt gleich zwei Bedürfnissen entgegen“, erklärt Professor Sader, „denn einerseits suchen insbesondere ästhetisch ausgerichtete Zahnarztpraxen Mitarbeiterinnen mit entsprechendem Verständnis für die Vorgehensweise, und andererseits bieten wir den ZFAs die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und zu qualifizieren. Die erworbene Fachkenntnis wird über ein DGÄZ-Zertifikat bestätigt.“ Die PAss-Fortbildung der DGÄZ (PAss = Prophylaxe-Assistent/in) läuft über acht Tage und trainiert in sehr vielfältigen Bereichen von „menschliche Individualität“ über „Recall“, bis hin zu Instrumenten- und Gerätekunde sowie speziellen Prophylaxemaßnahmen bei Kariesrisikogruppen. Die Fortbildung wird durch die Initiative „Die Bildungsprämie“ finanziell unterstützt. Außerdem werden kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten ab 20 Euro angeboten.
Lilli Trautmann, DGÄZ-Büro: „Mit dem neuen ‚Diplom’ unserer wissenschaftlichen Gesellschaft professionalisieren wir die Mitarbeiterinnen in der Praxis und verbessern die Möglichkeiten der Delegation für die Praxisinhaber. Wer sich dafür interessiert, sollte sich möglichst rasch bei mir melden: Wir starten bereits am 4. März – auf Schloss Westerburg!“ (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können / Telefon: 02663 – 9119 033)
 

 
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