Abstracts
| Perfekt kombiniert - Hands-On-Übungen und wissenschaftliche Diskussionen: Viel Lob für den 9. Jahreskongress der DGOI in Grassau |
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„Es macht Spaß in kleineren Gruppen zu arbeiten, weil ein intensiverer Austausch mit den Referenten möglich ist.“ „Meine Arbeit kann ich nur durch das praxisorientierte Training verbessern. Deshalb finde ich dieses Workshop-Konzept gelungen.“ So begeistert äußerten sich die meisten der rund 200 Teilnehmer über den 9. Jahreskongress der DGOI in Grassau/Chiemgau, den die Fachgesellschaft vom 3. bis 6. Oktober zum ersten Mal als Workshop-Kongress veranstaltete. Dem Motto „PraWissimo – 100 Prozent Praxisrelevanz auf wissenschaftlicher Basis“ entsprach das Programm voll und ganz. Von Mittwoch bis Freitag gab es mehr als 20 verschiedene Workshops und Seminare, sodass sich die Teilnehmer – ihren individuellen Interessen entsprechend – ein Trainingsprogramm mit vielen Hands-On-Übungen zusammenstellen konnten. Das Mainpodium am Samstag stand ganz im Zeichen des wissenschaftlichen Austauschs, mit Themen rund um Geweberegeneration und -aufbau sowie Gewebestabilität und -erhalt am Implantat. „Wir haben das neue Konzept als eine Art Probelauf gestartet und freuen uns sehr, dass es bei den Teilnehmern sehr gut angekommen ist“, so Dr. Georg Bayer, Präsident der DGOI und weiter: „Deshalb werden wir dieses Konzept in zwei Jahren wiederholen.“ Zusätzlich zu den zahlreichen Workshops der Industriepartner fanden Kompetenzworkshops zu fünf verschiedenen Themen statt, die DGOI-Fortbildungsreferent Prof. Dr. Georg-H. Nentwig eigens für diesen Kongress entwickelt hat. Im Training Hartgewebschirurgie übten die Teilnehmer verschiedene Techniken wie das Bonespreading und die Knochenringtechnik an Lammkiefern. Um verschiedene Notfallsituationen zu meistern, wurden in einem weiteren Workshop lebensrettende Maßnahmen am Phantom durchgespielt. Im Seminar Komplikationsmanagement erhielten die Teilnehmer einen Überblick über mögliche Komplikationsauslöser vor, während und nach dem chirurgischen Eingriff sowie über Desinfektionstechniken. Die Referenten des Workshops 3-D Diagnostik stellten die virtuelle Implantatplanung bis hin zur navigierten Chirurgie vor. Speziell für Zahntechniker eignete sich der CAD/CAM-Workshop. Hier konnte das virtuelle Designen von individuellen Abutments trainiert werden. Die Kompetenzworkshops werden ab Januar 2013 als zweitägige Fortbildungen zu insgesamt dreizehn verschiedenen Themen angeboten.Traditionell fand am Freitag und Samstag das erste Kurswochenende des Curriculums Implantologische Fachassistenz „2+1“ statt, das mit 20 Teilnehmerinnen erneut ausgebucht war. Ebenfalls zum Jahreskongress gehört das DGOI-Forum, die Diskussionsplattform für Praktiker. Thematisiert wurden zum Beispiel verschiedene Augmentationsverfahren, prothetikorientierte Aspekte und minimal-invasive Therapieansätze.
Mainpodium: Gewebe regenerieren und stabilisieren
Prof. Georg-H. Nentwig, Frankfurt am Main, stellte die verschiedenen Ursachen für einen Knochenverlust dar, vom chirurgischen Trauma über eine postchirurgische Infektion bis hin zum subgingivalen Mikrospalt der Implantat-Abutment-Verbindung. Den Punkt Implantatdesign griff PD Dr. Dietmar Wenig, Starnberg, auf, in dem er die Studienlage rund um das Plattform Switching/ Plattform Shifting als Einflussfaktor auf die Gewebestabilität beleuchtete. Die Aussagekraft vieler Studien hierzu ist kritisch zu hinterfragen. Einige Studien sind so angelegt, dass sie einen eventuellen Knochenabbau in der Phase direkt nach Implantatinsertion bis zur prothetischen Versorgung nicht erfassen können. Jedoch ist gerade dieser Zeitraum wichtig, wenn es um Knochenabbau geht, so Dr. Paul Weigl, Frankfurt am Main. Seine Untersuchungen zeigen, dass ein Knochenabbau nach abgeschlossener Osseointegration nur noch wenig bis gar nicht mehr stattfindet. Während der Einheilphase aber ein crestaler Knochenabbau von 80 bis 85 Prozent zu verzeichnen ist.
Zu spüren war während der gesamten Kongresstage die familiäre und freundschaftliche Atmosphäre unter den Teilnehmern und Referenten. Genügend Zeit für den kollegialen Austausch hatten die Zahnärzte und Zahntechniker während des Get-togethers in der Dentalausstellung am Donnerstagabend und dem zünftigen bayerischen Abend am Freitag. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 5. Dezember 2012 ) |
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zum Implantologie-Forum für Ärzte/ZahnärzteRe:Welches Implantatsystem?
15.05.13, 16:24 von Dr. Dr. B. Zahedi
aussenhex? branemark mark II wäre möglich.
Re:Welches Implantatsystem?
15.05.13, 16:22 von Dr. Dr. B. Zahedi
hallo, gibt es einzelbilder? plattfporm-switching oder aussen-hex? die mittleren könnten biomet 3i sein.
Re:Um welches Implantatsystem handelt es sich?
15.05.13, 16:18 von Dr. Dr. B. Zahedi
hallo, gibt es ein einzelbild? platform-switching? könnte ein pit-easy, bio-horizon oder ocd biomedical sein.
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