Beihilfe Nordrhein hat Beihilfekriterien für Implantate und keramische Zahnverblendungen geändert


Für jeden durch die Implantatversorgung ersetzten Zahn kann im Hinblick auf die Aufwendungen für eine herkömmliche Zahnversorgung ein Pauschalbetrag als beihilfefähig anerkannt werden. Der Pauschalbetrag beträgt für Aufwendungen, die ab 01.08.2005 entstehen, für die ersten drei durch ein Implantat ersetzten Zähne je 450,00 EUR und...

 

Für jeden durch die Implantatversorgung ersetzten Zahn kann im Hinblick

auf die Aufwendungen für eine herkömmliche Zahnversorgung ein

Pauschalbetrag als beihilfefähig anerkannt werden. Der Pauschalbetrag

beträgt für Aufwendungen, die ab 01.08.2005 entstehen, für die ersten

drei durch ein Implantat ersetzten Zähne je 450,00E und für jeden

weiteren durch ein Implantat ersetzten Zahn je 250,00 EUR bis zu

insgesamt zehn Zähnen (Höchstbetrag 3.100,00E). Bereits durch

vorhandene Implantate ersetzte Zähne sind in die Gesamtzahl ein-

zurechnen. Bei Reparaturen sind einheitlich je ersetzten Zahn max.

250,00 EUR als beihilfefähig anzuerkennen (Nr. 11c VVzBVO).


Mehraufwendungen bei Materialkosten für Verblendungen und

Vollkeramikkronen sind nur noch bis einschl. Zahn 5 beihilfeberechtigt

(Nr.5.8 VVzBVO). Bei einer Verblendung der Zähne 6-8 (einschl.

Brücken), sind die Material- und Laborkosten um 40,00 EUR je Zahn bei

Kunststoffverblendungen und um 80,00 EURje Zahn bei

Keramikverblendungen zu vermindern.

 

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 30. November 1999
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