|
Montag, 13. Dezember 2010 |
Eigentlich könnte man heute weitgehend vorher wissen, wer von den implantologisch zu versorgenden Patienten ein Periimplantitis-Risiko hat, meinte Prof. Dr. Herbert Deppe beim 16. Fortbildungsabend des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg ("BBI") am 3. November 2010 im Klinikum Benjamin Franklin der Charité Berlin. Genetisch seien potentielle Periimplantitis-Patienten zu identifizieren anhand von Interleukin-1-Prozessen, die sich von denen bei Parodontitis unterscheiden: "Man kann sich die Unterschiede so vorstellen: Bei der Parodontitis klemmt biologisch das Gaspedal, bei der Periimplantitis die Bremse." Ein Patient mit Parodontitis entwickle also nicht automatisch auch eine Periimplantitis. Die Frage sei allerdings, ob der Patient sein genetisches Risiko vorher wissen will – und auch, ob eine Intervention bei genetischer Disposition überhaupt Sinn mache: "Auf jeden Fall!", sagte Professor Deppe. Allerdings gebe es Faktoren, die unabhängig von der Genetik erheblichen Einfluss auf den implantologischen Behandlungserfolg hätten: "An 50 % der biologischen Misserfolge ist nun einmal Nikotinkonsum schuld."
|
|
weiterlesen
|
|
Sonntag, 5. Dezember 2010 |
|
Während noch vor Jahren Implantate gar nicht lang genug sein konnten (anders lassen sich alte Röntgenaufnahmen und Bestellgrössen von 18mm!! nicht erklären), ist der Trend heute ein anderer. Kurze Implantate gelten als durchaus verlässlich und selbst bei ausreichendem Knochenangebot werden lange Implanate nicht mehr als vorteilhaft, ja sogar als eher ungünstig eingestuft. Das belegen die Diskussionen im Forum und Vorträge beim DGI-Kongress vor kurzem in Hamburg.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 5. Dezember 2010 )
|
|
weiterlesen
|
|
Freitag, 3. Dezember 2010 |
„Misserfolge erkennen und beherrschen“ – das Motto des 24. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Implantologie hatte vom 25.-27. November 2010 mehr als 3000 Teilnehmer nach Hamburg gelockt. Die Tagung war ein wichtiger Baustein im Vorhaben der DGI, das Risikomanagement für Zahnärztinnen und Zahnärzte im Bereich der Implantologie voran zu bringen und zu erleichtern.
Samstag, 27. November 2010, 17 Uhr, der Tag vor dem 1. Advent. Hamburg lockt mit Weihnachtsmarkt und schönster Winterstimmung. Doch die Anziehungskraft der letzten Diskussionsrunde auf dem 24. Kongress der DGI im CCH ist größer. Eigentlich ist die Tagung bereits seit 45 Minuten offiziell zu Ende. Doch noch immer sitzen mehrere hundert Zuhörer in bester Stimmung im Forum Praxis und Wissenschaft und verfolgen gespannt die Diskussionen zwischen Dr. Hans-Joachim Nickenig, Köln, Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen, Freiburg, PD Dr. Dr. Michael Stiller, Berlin und den beiden Moderatoren Dr. Josef Diemer, Meckenbeuren und Kongresspräsident Dr. Gerhard Iglhaut aus Memmingen.
|
|
weiterlesen
|
|
Montag, 29. November 2010 |
Implantate – künstliche Zahnwurzeln – spielen heute in der Patientenversorgung als Träger für Zahnersatz eine bedeutende Rolle, betont die DGI, die wissenschaftliche Deutsche Gesellschaft für Implantologie, mit deutlich über 7000 Mitgliedern weltweit zweitgrößte nationale Fachgesellschaft in diesem Sektor. Wie DGI-Präsident Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden bei der Vorstellung der 1. Implant expo – der neuen speziaisierten Fachmesse für Implantologie – im Rahmen einer Pressekonferenz am 26. November 2010 in Hamburg berichtete, verzeichnet Deutschland zweistellige Zuwachsraten bei den Implantationszahlen, weltweit sei Deutschland nach den USA und Italien der drittgrößte Implantatmarkt mit ca. einer Million jährlich verkauften Implantaten. Gleichwohl bestehe noch sehr viel Potential für weiteres Wachstum: Noch immer werde in Deutschland die überwiegende Mehrzahl der Zahnlücken konventionell versorgt.
|
|
weiterlesen
|
|
Freitag, 26. November 2010 |
Im Vorfeld der Implant expo hat die youvivo GmbH bei 22 Unternehmen aus dem Kreis der Sponsoren der DGI Daten für eine „Trendanalyse Implantologie Dental-Markt“ erfragt. Die Unternehmen sind überwiegend im Implantatbereich engagiert, andere im Implantologie-Bereich, wozu chirurgie-relevante Produkte wie beispielsweise Knochenersatzmaterialien gehören. Die Auswahl bildet – sowohl was die Unternehmensgrößen als auch die Philosophien betrifft – einen guten Durchschnitt der relevanten Firmen im Bereich der Implantologie ab, mit dabei auch ein sogenannter „Discount-‐Anbieter“.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26. November 2010 )
|
|
weiterlesen
|
|