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Ergebnisse von Zahnimplantat-Versorgungen bei Patienten mit und ohne Parodontitis: eine pragmatische, retrospektive 5-Jahres-Multicenter-Kohortenstudie mit 1727 Patienten
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Gianserra R, Cavalcanti R, Oreglia F, Manfredonia MF, Esposito M.Source
Department of Biomaterials, The Sahlgrenska Academy at Göteborg University, Sweden.
Eur J Oral Implantol. 2010 Winter;3(4):307-14.
Outcome of dental implants in patients with and without a history of periodontitis: a 5-year pragmatic multicentre retrospective cohort study of 1727 patients.

Auswertung der Ergebnisse von Zahnimplantate bei Patienten mit einer Parodontitis -Vorgeschichte. Patienten ohne oder mit leichter Parodontitis dienten als Kontrollen.

Material und Methoden: Insgesamt wurden 1727 Patienten konsekutiv in vier Praxen behandelt. Die Patienten wurden in drei Gruppen nach ihren anfänglichen parodontalen Verhältnisse mit einem modifizierten parodontalen Screening und Recording (PSR) Index bewertet und aufgeteilt: 630 Patienten wurden der schweren Parodontitis (SP)-Gruppe zugeordnet, 839 der gemäßigten Parodontitis (MP)-Gruppe, und 258 hatten keine Parodontitis (NP). Notwendige Parodontalbehandlung wurden vor der Implantation durchgeführt. Verschiedene Implantat-Systeme und Verfahren wurden eingesetzt. Insgesamt wurden 3260 Implantate und 1707 implantatgetragener Zahnersatz in der SP-Fraktion eingegliedert, in der MP-Gruppe 2813 Implantate und 1744 implantatgetragene Konstruktionen, und 647 Implantate mit 424 Versorgungen in der NP-Gruppe. Implantat-Zahn Hybrid-Zahnersatz (98 Versorgungen bei 89 Patienten) wurden nicht berücksichtigt. Zielparameter waren Überlebensrate von ZE und Implantaten

ERGEBNISSE: Zwei-hundertfünfzig Patienten gingen dem 5-Jahre-Follow-up nach Belastung verloren. Was die Ausfälle bei Zahnersatz anging:  13 Prothesen konnten  in der Gruppe SP nicht eingesetzt werden oder waren bei 13 Patienten als Misserfolg zu bewerten (0,8%), 11 Konstruktionen waren bei 9 Patienten der Gruppe MP (0,7%) nicht erfolgreich und 3 Versorgungen bei  3 Patienten wasein in der Gruppe NP (0,9%) ein Misserfolg. Bei den  Implantatverlusten waren 130 (4,5%) in der SP-Fraktion zu verbuchen, in der MP-Gruppe gab es  74  Implantatverluste (3,1%), und 15 Implantate (3,0%) gingen in der NP-Gruppe verloren. Die meisten Implantatverluste (90%) traten vor Implantatbelastung auf. Nach Anwendung einer logistischen Regression für die frühen und gesamten Implantatverluste, unter Berücksichtigung der Clusterphänomens von Implantaten bei Patienten,  gab es keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den drei Gruppen PSR (P> 0,05).

FAZIT: Durch den retrospektiven Charakter der Studie, müssen Schlussfolgerungen mit Vorsicht interpretiert werden. Eine Anamnese einer Parodontitis scheint hiernach aber keine erheblichen Auswirkungen auf die Implantat-Misserfolgsrate (bis zu 5 Jahren nach dem Belastung) zu haben.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. Juni 2011 )
 

 
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09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl  (weiter...)

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08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext.  (weiter...)

Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich  (weiter...)

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