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Einzelzahnimplantat: Lückenschluss durch Implantatversorgung PDF Drucken E-Mail

Einzelzahnimplantat
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Heutzutage stellt der Einzelzahnersatz mit ca. 10-20% aller Implantatfälle einen typischen Implantationsgrund dar. Hier werden einzelne Zähne, die unfallbedingt, durch (Zahnfleischerkrankungen), kariesbedingt oder nach erfolgloser Wurzelkanalbehandlung, bzw. Wurzelspitzeresektion (WSR) verlorengegangen sind, durch das Einbringen eines Implantats mit einer ersetzt.

Bei der  Einzelzahnimplantat-Versorgung handelt es sich um festen Zahnersatz, d.h. dass es eine nicht (vom Patienten) herausnehmbare Verbindung zwischen Implantat und aufgesetzter Krone gibt. Eine Möglichkeit dabei ist, dass die zahntechnisch gefertigte Krone mittels Schraube am Implantat (oder Implantataufbau) fixiert wird. Wenn die Schraubenöffnung im sichtbaren Bereich liegt, wird sie mittels Kunststoff oder Keramik verschlossen.
Gängiger mittlerweile ist die Verklebung/Zementierung (siehe Bildfolge rechts). Dabei wird ein konfektionierter oder individualisierter Aufbau mittels einer Schraube mit dem Implantat fest verbunden. Auf diesen Stumpf wird dann, analog einer Krone für einen natürlichen Zahn, die Implantatkrone zementiert. In jedem Fall ist ein solcher Zahnersatz vollkommen fest und wie ein eigener Zahn geformt.

Sofortimplantat

Bei der Implantattherapie für ein Einzelzahn-Implantat unterscheidet man noch die Vorgehensweise.  Bei der wird das Implantat in der gleichen Sitzung mit der Zahnentfernung eingebracht.
Die Vorteile hierbei sind:
• einmaliger chirurgischer Eingriff (Betäubung etc.)
• schnellerer Zeitplan bis zur Fertigstellung des Zahnersatzes
• Knochenerhalt durch funktionelle Unterstützung des Knochens

als Voraussetzungen gelten:
• entzündungsfreies Zahnfach
• intakte Knochenstrukturen

Nachteile:
• Verlustrisiko erhöht

Demgegenüber gilt das Spätimplantat, dass erst nach der Knochenheilung (wieder massive Knochenstruktur, nach ca. 3-6 Monaten) eingebracht wird, als klassisches, sichereres Implantatkonzept. Hier ist als Nachteil anzusehen, dass sich -je nach individuellen Voraussetzungen und anatomischer Lokalisation- ein mitunter bedeutender Knoschenschwund ( )ergeben kann. Gerade im Frontzahnbereich wird daher ein längeres Abwarten als riskant eingestuft. Konzepte hierfür sind: die verzögerte Sofortimplantation (nach wenigen Tagen bis 2 Wochen) oder Direktmassnahmen zum Knochenerhalt ( ).

Nicht zu verwechseln mit der   (chirurgisches Konzept) sind die bzw. die als prothetische Konzepte.

Alternativen: 


 

Die konventionelle Brücke: Vor- und Nachteile

Herausnehmbare Prothese: Vor- und Nachteile

 

Hier gibt es eine Animation zur Einzelzahnversorgung

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. Juni 2010 )
 
 

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