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Einfluss des Zahnersatzes auf die Lebensdauer von Implantaten
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Die Belastung der Implantate durch den Zahnersatz muss angemessen sein, damit die Implantate nicht überlastet werden. Zu kurze oder zu wenige Implantate können der Dauerlast einer Prothese mitunter nicht gewachsen sein. Es muss eine ausreichende Ersatzwurzelfläche im Knochen verankert werden, um den Kräften beim Beißen und Kauen zu widerstehen. Dabei spielt natürlich das Verhältnis von Höhe des Aufbaus inklusive Krone zur Länge des im Knochen verankerten Implantats eine gewichtige Rolle. Diese Verhältnis sollte möglichst nicht über 1:1 liegen.
Allerdings: man kann den kleinen Schrauben schon eine Menge zutrauen. Selbst Mini-Implantate zeigen eine erstaunliche Belastbarkeit.

Aus wissenschaftlichen Untersuchungen ist bekannt, dass in der Regel drei Implantate notwendig sind, um die fehlenden Backenzähne einer Seite mit einer zu ersetzen. Wünscht ein zahnloser Patient eine festsitzende im Ober- oder Unterkiefer, so sollten mindestens 6–8 Implantate eingebracht werden. Bringt man zu wenig Implantate ein, besteht die Gefahr der Überlastung und des Verlustes der Implantate. Es gibt mittlerweile auch Belastungskonzepte die nur von vier Implantat-Pfeilern für eine festsitzende Lösung ausgehen (All-on-4-Konzept). Die Anwendbarkeit ist jedoch unter Experten umstritten. Das All-on-4-Konzept  gehört daher nicht zu den allgemein empfohlenen Methoden.

Auch ist die Belastungsrichtung (Aufbauabwinkelung) von Bedeutung. Eine stark nicht-axiale Belastung des Aufbaus kann zum Bruch des Aufbaus, der Halteschraube oder schlimmstenfalls des Implantats führen. Beim Bruch von Abutments ( ) ist meist ein Austausch des defekten Teils möglich.

 
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 5. Oktober 2008 )
 

 

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Wußten Sie schon, dass...

wenn die  Mehrzahl der bleibenden Zähne genetisch bedingt nicht vorhanden sind, man von einer generellen Nichtanlage spricht und selbst die gesetzlichen Krankenkassen dann die Kosten einer Implantatbehandlung übernehmen müssen?
 
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