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zum PatientenforumRe:computerunterstütze Implantatplanung
21.05.12, 09:07 von Dr. Kai Zwanzig
Guten Tag, die medizinische Notwendigkeit legt immer noch der Arzt (weiter...)
Revisions-OP nach Nervläsion - Empfehlung für
20.05.12, 18:46 von Giny62
Hallo, nachdem ich nach ( vermutlich?)Nervverletzung im Unterkiefer bei (weiter...)
Re:Mysteriöse Schmerzen
19.05.12, 19:15 von Holsteiner
So, jetzt ist es sicher, dass die werkwürdigen Schmerzen an (weiter...)
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| Die Natur als Lehrmeister nutzen - Materialwissenschaftler treffen sich am 13./14. April zur „Euro BioMat 2011“ in Jena |
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Wenn es um Biomaterialien geht, denken die meisten Menschen wohl an
künstliche Hüftgelenke oder Zahnimplantate. Doch auch eine von Muscheln
überwucherte Schiffswand gehört dazu. „Alle von Menschen hergestellten
Materialien, die Grenzflächen mit Kontakt zu einem biologischen System
haben, werden als Biomaterialien bezeichnet“, sagt Prof. Dr. Klaus Jandt
von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Für Biomaterialien gibt es eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten und
deshalb wächst dieses Feld sehr stark, konstatiert der Jenaer
Materialwissenschaftler Jandt. Über den aktuellen Stand und die
Entwicklungen der Zukunft tauschen sich Materialwissenschaftler aus 30
Ländern am 13. und 14. April bei der Euro BioMat 2011 in Jena aus. Das
zweitägige Symposium vereint 270 Wissenschaftler aus Europa und Übersee
und dürfte damit die bislang größte internationale Veranstaltung zu
diesem Thema in Thüringen werden. Ausgerichtet wird das „European
Symposium on Biomaterials and Related Areas“ von der Deutschen
Gesellschaft für Materialkunde (DGM) mit Sitz in Frankfurt/M. Klaus
Jandt, bei der BioMat aktuell Tagungspräsident, leitet den Fachausschuss
Biomaterialien der DGM. „Weltweit führend bei der Entwicklung von Biomaterialien sind die USA, China, Japan und Großbritannien“, schätzt Jandt ein und fährt fort: „Jena ist einer der führenden Standorte für Biomaterialien in Deutschland“. Es dürfe deshalb als Erfolg gewertet werden, dass Experten aus diesen Ländern zur Jenaer Tagung kommen werden, obwohl deren Fokus auf Europa gerichtet ist. Zu den Höhepunkten rechnet Prof. Jandt den Vortrag von Prof. Thomas Webster von der Brown University aus Providence, USA. Webster spricht über den Einsatz von Nanotechnologie in der regenerativen Medizin und künftige Entwicklungen. Die Wissenschaftler von der Universität Jena präsentieren neuartige Beschichtungen für Implantate, mit denen durch Nanostrukturen das Zell- und Bakterienwachstum beeinflusst werden kann. „Bei Dauerimplantaten sollen sich die Zellen möglichst rasch an der Oberfläche ansiedeln“, sagt Prof. Jandt. Der gegenteilige Effekt sei hingegen bei Schraubverbindungen erwünscht, wie sie nach Knochenbrüchen für eine Zeitlang im Körper verbleiben. Die zweite Jenaer Innovation ist eine Nanofaser aus körpereigenem Eiweiß, die gerade einmal einen Nanometer dick ist – also ein Millionstel Millimeter stark. Aus dieser Faser entwickeln die Materialwissenschaftler von der Uni Jena Schwamm-Strukturen, die als Knochen-Ersatz zum Einsatz kommen sollen. „Wir stehen an der Schwelle zur klinischen Erprobung des neuen Materials“, sagt Klaus Jandt. Abgeschaut werden dabei die Bauprinzipien der Natur. Ziel ist es, künstlich Knochen und Knorpel herzustellen. Angesichts einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung in den Industrieländern ein Wachstumsmarkt mit enormem Potenzial. Weitere Informationen zur Tagung unter: www.dgm.de/dgm/biomat/. Terminhinweis: „European Symposium on Biomaterials and Related Areas“ (Euro BioMat 2011) 13. und 14. April 2011 Steigenberger Hotel Esplanade, Jena Der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Dr. Klaus Dicke, begrüßt die Teilnehmer am 13. April um 9.00 Uhr. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 13. April 2011 ) |
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der Zahnverlust als Folge eines Schul- oder Arbeitsunfalls auch nach Jahrzehnten noch über die Berufsgenossenschaften abgesichert ist, welche die Kosten auch für eine Implantatbehandlung übernehmen? |




