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Die minimalinvasive Behandlung für Papillendefizite im ästhetischen Bereich: eine Pilotstudie
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Becker W, Gabitov I, Stepanov M, Kois J, Smidt A, Becker BE
Clin Implant Dent Relat Res. 2010 Mar; 12(1): 1-8

HINTERGRUND: Die Präsenz  papillärer Defizite zwischen Zahnimplantaten oder auch Zähnen stellt ein ästhetisches Problem für Zahnmediziner und Patienten dar.

ZWECK: Das Ziel dieses Pilotprojekts ist die Bewertung einer neuen Methode zur Reduzierung oder Behebung kleiner hypoplastischer Zahnfleischpapillen. Bewertet wurde die Verwendung eines marktüblichen Hyaluronsäure-Gels als mögliche Methode zur Besserung der defizitären Papillae.

MATERIALIEN UND METHODEN: Elf Patienten, sieben weibliche und vier männliche, mit einem Durchschnittsalter von 55,8 Jahren (von 25 bis 75 Jahren) und 14 behandelten Bereichen, wurden in diese Pilotstudie mit einbezogen. Alle Patienten besaßen zumindest einen papilläres Defizit im ästhetischen Zahnbereich. Vor der Behandlung wurden entweder Fotos im Verhältnis 1:1 aufgenommen oder mittels eines handelsüblichen Softwareprogramms in dieses Maß umgewandelt. Eine Standardisierungskamera wurde nicht verwendet. Nach der Verabreichung eines lokalen Betäubungsmittels wurde eine 23-Gauge-Nadel verwendet, um weniger als 0,2 ml eines handelsüblichen sowie von der Bundesbehörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln geprüften Hyaluronsäuregels 2-3 mm apikal zur koronalen Spitze der involvierten Papillae zu injizieren. Die Patienten wurden alle drei Wochen untersucht und die Behandlung bis zu drei Mal wiederholt. Die Patienten wurden nach der ersten Gelapplikation 6 bis 25 Monate lang begleitet. Per Computerprogramm wurde die Messung der Veränderungen in Pixel zwischen den ersten und letzten Behandlungen vorgenommen. Um die prozentuale Veränderung im Leerraum zwischen initialen und abschließenden Überprüfungen zu bestimmen, wurde eine Formel konzipiert.

ERGEBNISSE: Jeder Bereich wurde individuell bewertet. Drei Implantatbereiche und ein neben einem Zahn liegender Bereich zeigten zwischen den Behandlungsüberprüfungen eine 100%-ige Verbesserung. Sieben Bereiche verbesserten sich von 94 auf 97%, drei weitere Bereiche von 76 auf 88%, und ein implantatbenachbarter Bereich wies eine Verbesserung von 57% auf.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse dieser Pilotstudie sind ermutigend und demonstrieren den Nachweis, dass sich kleine papilläre Defizite zwischen Implantaten und Zähnen durch die Injektion eines Hyalurongels verbessern. Die Verbesserungen hielten über einem Zeitrahmen von 6 bis 25 Monaten an. 

 

Hinweis: Flex Barrier® Hyaluronsäure-Gel

Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. März 2011 )
 

 
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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