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Vollnarkose oder örtliche Betäubung?


Für die meisten Implantationen reicht eine lokale Betäubung aus. Dabei sollte eine völlige Schmerzfreiheit eigentlich immer zu erzielen sein. Vorteile der lokalen Betäubung sind:

  • gewünschte Mithilfe des Patienten während des Eingriffs,
  • das geringe medizinische Risiko und
  • niedrigerer Zeit- und Kostenaufwand.
Werden sehr viele Implantate gesetzt oder mit einer zusätzlichen chirurgischen Technik der Knochen wieder aufgebaut, kann eine Behandlung in Narkose von Vorteil sein. Gerade ängstlichere Patienten können den Vorteil, von dem Eingriff "nichts mitzubekommen", grundsätzlich bei jeder Implantation nutzen (sofern Narkosebehandlungen vom Implantologen angeboten werden). Allerdings sträuben sich mittlerweile sogar die meisten privaten Krankenversicherungen, die Kosten hierfür zu übernehmen, so dass diese dann beim Patienten hängen bleiben (400-1.000 EUR).


Der Eingriff


inplantation
Ablauf: Vorbohren, Einbringen, Wundverschluss

Nach Eröffnen des Zahnfleischs (bei der ) an der gewählten Implantatstelle mittels eines Schnitts oder einer Stanze wird mit speziellen, wassergekühlten Bohrern der Knochen für die geplante Position und Implantatgröße aufbereitet. Häufig wird hierfür eine vorab hergestellte eingesetzt, auch werden sogenannte bei schwierigen Situationen zur präzisen Bohrung eingesetzt. Das Bohren ist bei korrekter Betäubung völlig schmerzfrei. Das Vibrieren des Bohrers ist jedoch spürbar. Laser zur Knochenbettaufbereitung sind in der Erprobungsphase.
Eine Röntgenkontrolle mit Hilfe eines speziellen Metall-Stiftes stellt sicher, dass die gewählte Position in Ordnung ist, so dass das in der geplanten Länge und mit sicherem Halt eingebracht werden kann. Die meisten Implantatsysteme haben ein Schraubengewinde, mit dem ein sicherer Halt durch Eindrehen in den geschaffenen Knochenkanal erzielt wird. Einige Implantatsysteme (Zylinder) werden nicht durch Schrauben, sondern durch Einklopfen verankert. Ein fester Halt (Primärstabilität) ist übrigens ein wichtiger Faktor für eine schnelle und sichere Einheilung.

Nach dem Einbringen des Implantats wird die Implantatstelle entweder wieder dicht vernäht, um das in Ruhe einheilen zu lassen (geschlossene Methode mit einer ), oder es wird bereits ein kleiner Pfosten zur direkten Zahnfleischformung ( ) aufgesetzt (offene Methode). Mehr Informationen hierzu gibt es im Abschnitt Implantateinheilung .

Bei schaut der Implantataufbau in jedem Fall heraus und wird dann meist für eine (Pfosten für Kronen, Kugelkopf zur Fixierung von Prothesen) verwendet.

Die Dauer der Operation hängt von der Anzahl der Implantate und der Schwierigkeit des Eingriffs statt und liegt zwischen 20 Minuten und mehreren Stunden.

 

 

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. August 2010 )
 
 

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