Abstracts
| Die Auswirkung einer sofortigen, frühen und konventionellen Belastung von Zahnimplantaten. Eine systematische Cochrane-Übersicht randomisierter, kontrollierter, klinischer Studien. |
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Autor/Quelle: Esposito M, Grusovin MG, Willings M, Coulthard P, Worthington HV.; Oral and Maxillofacial Surgery, School of Dentistry, University of Manchester, Manchester, UK (Int J Oral Maxillofac Implants. 2007 Nov-Dec;22(6):893-904) ZWECK: Es sollte überprüft werden, ob ein Unterschied in den Erfolgsraten zwischen sofortig, früh und konventionell belasteten Implantaten besteht. MATERIAL UND METHODEN: Geeignet für die Evaluation waren alle randomisierten, kontrollierten, klinischen Studien (RCTs) wurzelförmiger, osseointegrierter Zahnimplantate mit erfolgter Nachuntersuchung nach 6 Monaten bis zu 1 Jahr im Vergleich zu den gleichen osseointegrierten, wurzelförmigen Zahnimplantaten, die sofort (innerhalb 1 Woche); früh (zwischen 1 Woche und 2 Monaten); oder konventionell (nach 2 Monaten) belastet wurden. Eine ausgiebige Suche ohne Sprachenbegrenzung erfolgte am 15. Januar 2007. Die resultierenden Parameter lauteten prothetischer Misserfolg, Implantatverlust und die marginale Knochenhöhe, welche mittels intraoraler Röntgenbilder gemessen wurden. Die Auswahl der geeigneten Studien, eine Qualitätsbewertung und Datenextraktion fanden in doppelter Ausführung statt. Bei jedweden fehlenden Informationen wurden die Autoren kontaktiert. Dargestellt wurden die Resultate als Random-Effektmodelle mithilfe gewogener Durchschnittsunterschiede, um fortlaufende Ergebnisse zu erhalten und mithilfe von Risikoverhältnissen für dichotome Ergebnisse bei Konfidenzintervallen von 95%. Die statistische Einheit der Analyse stellte der Patient dar. ERGEBNISSE: Es wurden zwanzig RCTs identifiziert und 11 Studien einschließlich einer Gesamtzahl von 300 Patienten mit einbezogen. Sechs Studien verglichen die sofortige gegenüber der konventionellen Belastung, 3 Studien verglichen die frühe gegenüber der konventionellen Belastung sowie 2 Studien die sofortige gegenüber der frühen Belastung. Keine der Meta-Analysen zeigten irgendeinen statistisch signifikanten Unterschied. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es ist möglich Zahnimplantate sofort oder früh nach deren Einsatz bei ausgewählten Patienten erfolgreich zu belasten, obwohl nicht jeder Kliniker optimale Ergebnisse erreichen mag. Ein hoher Grad an primärer Implantatstabilität (hoher Wert des Drehmoments) scheint einer der Voraussetzungen für ein erfolgreiches sofortiges/frühes Belastungsprotokpoll zu sein. Mehr gute RCT-Designs werden benötigt. Priorität sollte auf Studien gelegt werden, die die sofortigen gegenüber den früh eingebrachten Implantaten vergleichen. Über diese Studien soll gemäß den CONSORT Richtlinien berichtet werden. (www.consort-statement.org). Fazit: Gegenüber den Erstattungspolitik von Versicherern vorzeigbares Statement. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. Februar 2009 ) |
pip pro und contra
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zum Implantologie-Forum für Ärzte/ZahnärzteRe:Implantateinheilung gedeckt oder transmukös?
26.08.10, 14:25 von Borrmann
Im Prämolaren /Molarengebiet wählen wir immer öfter die transmucosale Einheilung, um dem Patienten die Freilegung (weiter...)
Implantateinheilung gedeckt oder transmukös?
24.08.10, 16:12 von Dr. Frank Maier
Dieses Thema möchte ich im Forum mit Euch diskutieren. Welche Erfahrungen habt Ihr mit der (weiter...)
Re:Impla/Calcitek
19.08.10, 13:24 von Borrmann
unter www.zimmerdental.com müssten Sie fündig werden Gruß Borrmann
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